Die Rückkehr des Freibeuters – Dem Kapital mal ordentlich die Renditen lesen

Das nenn ich mal Augenhöhe.

Das nenn ich mal Augenhöhe.

Hallo Freibeuter, Du bist wieder da?

Na klar. Muss!

Wo warst Du so lange? Nach meiner Reise durch die endlosen Weiten der Kölner Grauwacke hatte ich entschieden, mich mal sozusagen global treiben zu lassen. Ich habe alles gesehen und von allem das Gegenteil. Jetzt planen die ja hier die Parkstadt Süd und ich plane, das Schlimmste zu verhindern.

Müssen wir Angst haben?

Ja klar, die Investoren scharren schon mit den Hufen, dass es nur so staubt. Die sagen ja immer, dass ihr Geld arbeiten muss. Geld und arbeiten? Die sollten sich ihre Kohle mal angucken. Habe ich doch auf den Bahamas gesehen. Unfassbare Mengen an Euroscheinen und Pfundnoten legen da morgens um 7 Uhr ihre Handtücher auf die Liegestühle am Pool. Die Strände sind übersät von chillenden Dollarnotenbündeln, die allein schon aus lauter Langeweile internationale Bankenkrisen anzetteln. Und dieses Geld soll jetzt nach Köln und arbeiten. Dass ich nicht lache. Diesen stinkfaulen Geldsäcken werden wir hier aber mal ordentlich die Renditen lesen.

Wie denn?

Kein Ausverkauf städtischer Grundstücke zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Die Grundstücke müssen verpachtet werden. Nur dann rutscht der städtische Einfluss nicht auf Knien als Bittsteller vor die Spekulanten, sondern handelt selbstbewusst als Herr des Verfahrens. Wir wollen unser Köln behalten. Punkt.

Gott im Himmel, Spekulanten?

Die kreisen immer dienstags bei der Bürgerbeteiligung um den heißen Brei und sagen nix. Mögen Sie den Mut finden, zu sprechen. Denn sonst bekommen die Planungsteams ja nur die Vorgaben der Bürger als Aufgaben. Die reden ja über ihre Interessen. Und plötzlich ist der Grüngürtel 200 Meter breit und die Bebauung entsprechend geschrumpft. Aber wenn dann das Gejammer der Investoren losgeht nach dem Motto „Hätten wir das gewusst, hätten wir uns eingemischt“, dann ist der Bürgerwille alternativlos und Sachzwang sowieso.

Du spinnst.

Die Investoren sollten mit uns reden. Sie wissen nämlich nicht, was wir wissen.

Ist das jetzt eine Drohung?

Nein, jedenfalls nicht nur. Nennen wir es ein freundliches Angebot mit Potenzial.

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