Die NeuLand-Geschichte

Zwischen Südstadt und Bayenthal, rechts und links der Alteburger Straße, lag jahrelang ein riesiges Brachland. Dort, wo früher die Dom-Brauerei samt Biergarten sowie Gewerbebebauung standen, wächst heute der NeuLand-Garten.

Das Areal

Eigentümer des Fläche und angrenzender Flächen und Gebäude ist das Land bzw. der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW. Das Areal wurde unter zweifelhaften Umständen erworben –  in der erklärten Absicht, dort das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum der Fachhochschule (IWZ) neu zu bauen. Im Juli 2011 fiel die Entscheidung gegen einen FH-Neubau in Bayenthal. Nun ist völlig offen, was mit dem Gelände passiert. Klar ist nur eines: Es wird auf jeden Fall Jahre dauern, bis etwas passiert.

Die Bürger der angrenzenden Viertel leben nun schon seit 2008 mit dem Anblick ungenutzten städtischen Raums. Das gesamte Areal verfällt zunehmend, die Brache ist ein toter Ort, eine städtebauliche Schneise zwischen der Südstadt und Bayenthal.

Gründung des Vereins Kölner NeuLand

Der Verein Kölner NeuLand hat sich gegründet, um diesen Misstand zu beheben und das Areal für die Bürgerinnen und Bürger Kölns wieder nutzbar zu machen. Mit der Errichtung eines mobilen Gemeinschaftsgartens auf Zeit will er die Satzungsziele Volksbildung, Umwelt- und Naturschutz und bürgerschaftliches Engagement umsetzen.

Am 3. Juli 2011 kamen 170 Menschen zusammen, um die Brache in einem Smartmob zu bepflanzen. Die Idee entstand, die Zwischennutzung des Geländes als Gemeinschaftsgarten zu beantragen.

Wenig später gründete sich aus der Initiative der Verein Kölner NeuLand. Er setzt sich als künftiger Träger für einen mobilen Gemeinschaftsgarten auf dem Dombrauerei-Gelände ein.

Das Gartenprojekt

Bis das Areal seinem endgültigen Zweck zugeführt wird, soll hier ein Ort wachsen, an dem die Menschen der angrenzenden Stadtteile gemeinsam Obst, Gemüse und andere Pflanzen kultivieren können. Für dieses Gartenprojekt haben wir beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW die Zwischennutzungserlaubnis beantragt. Wer sich mit seinen Ideen beteiligen möchte, ist herzlich willkommen!