NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Die neuen Filme sind online!

Unsere acht neuen Filme sollen kurz und prägnant zeigen, wofür NeuLand steht und welche Möglichkeiten sich durch unsere Aktivitäten rund um einen Gemeinschaftsgarten auftun. Sie dienen auch auch der Inspiration und als „Toolkit“ für die Umsetzung ähnlicher Urban Gardening Vorhaben.

Die Filme wurden von eyecatcher Medienproduktion mit Fördermitteln vom Klimakreis Köln realisiert.

Hier der erste der acht Filme:

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung „Parkstadt Süd“ fand am 05.09.2015 ein öffentlicher Ideenmarkt statt. Beteiligte Teams konnten an zahlreichen Ständen rund um ein begehbares Modell des geplanten neuen Stadtteils, ihre Projektideen und Anregungen vorstellen. Auch wir waren mit einem Stand vertreten und diskutierten unsere Ideen mit interessierten Bürgern und Interessenvertretern.

Quarkstadt Süd? Oder: Nur ein bisschen radikal.

Luftaufnahme der Parkstadt Süd

Parkstadt Süd – das Gebiet

Nein, es ist beileibe nicht bloß Quark, was sich die fünf Planungsteams im Auftrag der Stadt Köln und unter Aufgreifen vieler Ideen der engagierten Bürger ausgedacht haben für Nutzung, Gestaltung und Bau von Grün und Gebäuden in der Parkstadt Süd. Viel Hirnschmalz ist geflossen bei Fragen wie: Wie soll eine Grüngürtel-Querung neuralgischer Punkte wie des Eifelwall-Gleisdreiecks oder der Bonner Straße aussehen, wo sind welche Nutzungen anzusiedeln und wo soll der (bereits seit Jahren beschlossene) neue Grüngürtel überhaupt platziert werden?

Was allerdings auffällt, ist: Niemand hat die Idee der essbaren Stadt und der dichten Verzahnung von Wohnen, kleinem Handwerk und Gewerbe sowie Freiraum mit produktivem Grün lebhaft dargestellt. Gebaut wird bei fast allen Planern in Blöcken: Schulblock, Wohnblock, Gewerbeblock, dazwischen liegen „Aneignungsräume“ längs der Hochhausfassaden.

In allen Konzepten hat der NeuLand-Gemeinschaftsgarten einen Platz irgendwo im Gesamtareal, und dabei wird Urban Gardening immer NeuLand genannt. Herzlichen Dank, den Anspruch haben wir nicht. Vielmehr fühlen wir uns missverstanden insofern, als dass wir nicht in erster Linie unser Interesse an einem neuen festen Platz für diesen öffentlichen Gemeinschaftsgarten kundtun wollen, sondern die flächendeckende Ausstattung des neuen Stücks Stadt mit essbarem Grün fordern. Auf den Dächern, an den Fassaden und in partizipativen Parkanlagen.

Niemand weiß bislang, ob die Stadt einen der fünf Entwürfe zur Grundlage ihrer weiteren Planung machen wird oder sich aus allen Entwürfen „die Rosinen picken wird“. Baudezernent Franz-Josef Höing äußerte sich dazu bei der letzten Veranstaltung geübt ausweichend, und auch die Frage nach der weiteren Beteiligung der Bürger im noch Jahre dauernden Verfahren hat er bislang nicht beantwortet.

Vorschläge dazu hat er allerdings versprochen für die vorerst letzte Bürgerbeteiligungs-Session am 26. November. Er wäre gut beraten, wenn er sich da nicht nur etwas „würde wünschen wollen“, sondern Konkretes anböte. Denn die Botschaft „Vielen Dank für Ihre Anregungen und Tschüss!“ wird sich die Kölner Stadtgesellschaft (hoffentlich) nicht erneut gefallen lassen.

 

Neue Garten-Zeiten und Gemeinschaftsarbeitstage

flammeAb sofort findet ihr in unserem Terminkalender die neuen Arbeits- und Gartenzeiten des NeuLand-Gemeinschaftsgartens. Die sind jetzt nicht mehr fest, sondern flexibel und werden jeden Donnerstag im Plenum für die nächsten Tage aktualisiert.

Freiwillige sind dann als AnsprechpartnerInnen im Garten und schließen euch bei Bedarf den Gerätecontainer auf. Schaut rein, welche Zeiträume euch passen!

Gemeinschaftsarbeitstage, bei denen wir zusammen Einiges wegschaffen, kündigen wir ebenfalls im Terminkalender an. Der nächste: Unser Gartenglühen 2015 am Sonntag 15.11., 15-19 Uhr.

Die Pläne der Planer, die Zukunft NeuLands und der Ideenmarkt zur Parkstadt Süd

Zwei Drittel des Auftakts der Bürgerbeteiligung am neuen Stadtteil Parkstadt Süd sind gelaufen….

Beim Ideennachmittag von BürgerInnen und Initiativen am 5.9. haben wir uns noch einmal mit voller Kraft dafür eingesetzt, dass NeuLand umzieht und bestehen bleibt. Warum? Weil wir überzeugt sind, dass Gemeinschaftsgärten wie unserer und selbstverwaltete, nachhaltigkeitsbewusste Orte der Stadt gut tun. Wir haben unseren kleinen Stand dafür genutzt, um über das Urban Gardening Manifest zu informieren – besser kann man unsere Argumente nicht formulieren.

Und wir haben mit einem Plakat zur „Essbaren ParkStadt Süd“ sichtbar gemacht, wie ein klima- und ernährungsbewusstes neues Veedel aussehen könnte:  jedes Flachdach ein Feld, auf dem Salat und Gemüse wächst, eine große Streuobstwiese im Grüngürtel, Gemeinschaftsgärten, ein jährliches Tafelfest, Fassaden voller Wein, Kochkurse, Wochenmarkt und vieles mehr.

Klickt euch durch das Mini-Konzept. Und schreibt uns eine Unterstützermail, wenn ihr es mittragt oder wenn ihr weitere Ideen zur Umsetzung habt.

Übrigens: Auch Taste of Heimat und der Stadtwinzer unterstützen diese Idee:

1500905_Konzept_Essbare_Parkstadt_Ideenmarkt

Noch Fragen?

Noch Fragen?

Die fünf von der Verwaltung beauftragten Planungsbüros haben am Abend vor dem Ideenmarkt umfangreiche Konzepte in einer Zwischenpräsentation vorgelegt und in einem begehbaren Modell dargestellt. Was uns betrifft: NeuLand beziehungsweise Urban Gardening ganz allgemein spielt in allen Konzepten eine Rolle. Wenn auch an unterschiedlichen Orten. Ein Büro möchte uns neben der Großmarkthalle ansiedeln und dort in und neben der Halle ein Zentrum für Lebensmittel etablieeren. Das Büro Speer dagegen sieht für uns eine Fläche am Vorgebirsgsglacisweg hinter dem Südstadion vor. Dort soll es auch einen Containerstandort für kreative Start-Up-Unternehmen geben. Ein anderes Büro sieht uns im Umfeld der weiterführenden Schule, die an der Ecke Alteburger Straße/Schönhauser Straße auf der Brache gegenüber von NeuLand, gebaut werden soll. Das Büro Astoc möchte, dass wir auf eine Fläche hinter Wilfrieds Schreinerei umziehen. Wer sich für die Details interessiert, geht auf die Seite der Moderatoren. Der Benutzername lautet l3s1429f5, das Passwort ist Parkstadt#public. Dann klickt Ihr auf KV Sued Planung. Dann erscheinen die fünf Teams. Klickt Ihr auf Astoc, erscheint deren Konzept unter Gesamtkonzept – Z Bei den anderen Teams ist es ähnlich. Eine ausführliche Zusammenfassung der Vorschläge der fünf Teams findet Ihr in einer zweiteiligen Serie bei meide-suedstadt.de einmal hier und dann noch hier.

 

Nachlese vor unserem Kartoffelfest

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Wie Ihr ja alle längst wisst, feiern wir am kommenden Samstag, 26. September, ab 13 Uhr auf NeuLand unser Kartoffelfest. Alle freuen sich schon jetzt auf Reibekuchen satt. Frische Kartoffeln haben wir am Wochenende davor besorgt. Auf einem Feld des befreundeten Getrudenhofs durften wir mal gucken, was der Kartoffelroder übrig ließ. Und wir dürfen mit Fug und Recht sagen: Uns reicht’s. 60 Kilo feinste Erdäpfel haben wir von Hürth ins NeuLand gebracht und dort gewaschen. Das Fest kann kommen, die Kartoffeln sind schon da. Apfelmus werden wir am Samstag auch reichlich haben. Stadtwinzer Thomas wird Äpfel zu Saft pressen. Und Bauer Hajo Niehl wird uns erklären, wie wir mit Kölner Kartoffeln der Herrschaft der Discounter trotzen können. Am Samstag bietet sich vor Ort die Gelegenheit.

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