NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Botanik-AG

Die Botanik-AG plant und koordiniert Aussaat, Pflege und Ernte sämtlicher Pflanzen in den NeuLand-Beeten. Sie erstellt den Pflanzplan, nach dem sich der Anbau im ganzen Garten richtet. Fruchtfolge, Mischkultur und Vielfalt sind Prinzipien, nach denen sie arbeitet. Die Mitglieder der AG vermitteln gärtnerische Grundkenntnisse vor Ort, z.B. auch in Form von Workshops.

Arbeit: körperlich, strategisch, meditativ
Treffen: nach Bedarf und Absprache
MitmacherInnen: Herzlich willkommen!
Kontakt: Alexander, info(at)neuland-koeln.de

Brandstiftung: „Der rote Faden“ – Sonderkommission ermittelt

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Scheiß-Arbeit.

Tatort NeuLand. Unsere urbangärtnerische Sonderkommission „Roter Faden“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Der zuständige Ermittler der Kripo musste dazulernen. „War die Spusi schon da?“ „Spusi?“ „Ja, guckt Ihr NeuLänder keine Krimis? Die Spurensicherung natürlich.“ „Nee, war nicht da. Haben wir selber gemacht.“ „Wie, selber gemacht?“ „Wir haben das Tatwerkzeug sichergestellt. Das sollte jetzt auf Fingerabdrücke untersucht werden.“ „Ja wie jetzt?“ NeuLand ganz staatsmännisch: „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt der Untersuchungen nicht mehr sagen. Nur soviel: Wir ermitteln in alle Richtungen. Vor allem in eine.

Drankriegen, den Sausack

Gleichzeitig können wir hier natürlich kein Täterwissen preisgeben. Aber wir könnten.“ Was war passiert. Am Samstag hat zwischen 16 Uhr und 17 Uhr jemand unseren Bürocontainer aufgebrochen und danach versucht, in unsere blauen Container einzudringen. Spuren eines versuchten Einbruchs gab es zuhauf. Der Täter/die Täterin hat Feuer in unserem Bürocontainer gelegt. Passanten sei Dank wurde ratzfatz die Feuerwehr alarmiert, die das Schlimmste verhindert hat. Ergebnis: Niemand zu Schaden gekommen, Container steht. Und stinkt. Nun hat die Feuerwehr bei solchen Einsätzen zu Recht ein recht robustes Mandat. Unser Schaden ist nicht gerade gering. Wer also zum Beispiel eine Containertür kennt, die zu uns passt, darf sich gerne melden. An dieser Stelle suchen wir nochmal Leute, die am Samstag zwischen 16 Uhr und 17 Uhr jemanden im NeuLand-Garten gesehen haben. Meldet Euch bitte diskret. Wir rufen hier ausdrücklich nicht zur Hatz auf irgendwen auf. Nichts liegt uns ferner. Aber drankriegen würden wir ihn schon ganz gerne – den Sausack.

Wir räumen auf, ab, weg und um: Ansonsten bleibt alles beim Alten – bis auf die Nachbarn

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Der Müllberg wächst. Wir üben das Loslassen.

Aufg’räumt is! Noch nicht alles, aber ziemlich viel. Im vergangenen Jahr hat sich auch ohne unser Zutun eine Menge Müll in unsere Garten angesammelt. Ein schrottreifer Kicker war dabei, ein ausgemustertes Klo, aber auch ein Raclette-Grill. Mindestens so praktisch wie 40 Meter Feuerwehrschlauch, den man gerne kostenlos bei uns abholen kann. Ansonsten fliegt bald alles in den Container.

Neue Nachbarn

Wir machen uns nämlich hübsch für die neue Nachbarin. Der BLB hat die Brache ab Februar vermietet. In den Genuss eines Grundstücks mit angrenzendem Gemeinschaftsgarten kommt die BAM AG, die nach eigenen Worten über die Kernkompetenzen „Planung, Ausstattung, Sanierung, Umbau und Errichtung schlüsselfertiger Großprojekte in Deutschland“ verfügt. Großprojekt, das passt doch. Beratervertrag? Die können von uns bestimmt eine Menge lernen. Aber kein Grund zur Sorge. Die bauen nicht bei uns, sondern am ehemaligen BDI-Hochhaus am Rheinufer, das in Wohnungen umgewandelt wird. Die Arbeiter werden auf der Brache neben uns untergebracht. Herzlich willkommen. Unsere tätige Solidarität gilt allen, die in Containern leben müssen. Egal, woher und warum sie kommen.

Über die Leiter durchs Dach

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Dachstühle zu Blockhäusern.

Ansonsten gibt Nina einem Teil ihrer Zukunft immer mehr Zuhause. Auf dem Mount Gersmann wächst ihr Holzhaus stetig. Und man darf gespannt sein. Das Haus wird weder Tür noch Fenster haben und deshalb niemals schlüsselfertig werden. Nina wird über eine Leiter durch das Glasdach einsteigen. Unser Tipp: Einfach mal in ein paar Wochen mit den Experten für Großprojekte quatschen. Vielleicht fällt denen noch was Schlüssiges ein.

Leben wie Gott in NeuLand

Eines steht schon mal fest: Davon, wie wir in diesem Jahr im NeuLand leben, kann sich Gott in Frankreich schon mal ’ne Scheibe abschneiden. Wir haben dann nämlich eine Restauration. Und nach allem, was man jetzt schon weiß, vom Allerfeinsten. Kein Stern, der unseren Namen trägt. Wir sind auch mit weniger mehr als zufrieden. Das war das Ergebnis unser Gastro-Klausur bei den liebenswerten Gastgebern im Autonomen Zentrum. Danke an den Eifelwall!!

Drei Varianten der Gastronomie

Drei verschiedene Varianten eines gastronomischen Betriebs auf NeuLand standen anfangs im Raum, die sich aber sehr schnell als sowas von ähnlich erwiesen, dass wir die Unterschiede ratzfatz verschwinden lassen konnten. Der Testlauf unserer Gastro beginnt im April immer samstags. Alle sind eingeladen, jeder darf gespannt sein.

Lust, bei der Gastro-AG mitzumachen? Hier gibt’s Infos.

Kompost klerikal oder die Nachhaltigkeit des Erzbischöflichen Stuhls

Die NeuLand-AG „Urban Gardening 2.016“ ist noch nicht gegründet, hat aber schon mal inoffiziell die Arbeit auf- und die Zukunft vorweggenommen. Blühende Landschaft aus Brauereibrache haben wir ja schon. Aber spätestens in drei Jahren sind wir weiter. Die erste Nummer unserer Hochglanz-Illustrierte erscheint: Die „NeuLandlust“ mit praktischen Tipps für alle, denen ihr Leben unerträglich harmonisch erscheint. Zweite Idee: Was machen wir mit allem, was wir im Garten produzieren? In drei Jahren geben wir die Antwort in unserem NeuLand-Flagship-Store an der Schildergasse. Möge die Pacht mit uns sein.  Doch schon jetzt werden intern Diskussionen geführt. Gehört das Kaufhaus, über das wir verhandeln, neben dem Kaufhof und gegenüber von Sport Scheck nicht der Kirche? NeuLand und der Erzbischöfliche Stuhl? Kann es da Gemeinsamkeiten geben? Auf der einen Seite diese über alle Partei- und sonstigen Grenzen geachtete Institution mit ihren allwöchentlichen Versammlungsriten, ihren Konflikten zwischen dem Streben nach Eigentum und völliger Besitzlosigkeit und der harschen Kritik der Mitglieder an denen da wo auch immer „oben“. Und auf der anderen Seite: Die altwehrwürdige katholische Kirche. Kann das gutgehen? Glaube versetzt Berge. Hoffentlich den neben dem Gewächshaus. Wir bleiben dran.

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