Ein Mäzen auf NeuLand – Geld spielte selbstverständlich keine Rolle

Doro, Jens Mittelsten-Scheid, Dirk, Thomas, Gudrun Walesch und Judith (v.l.)

Wir waren sehr gespannt auf den Besuch. Gudrun Walesch von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis hatte uns gefragt, ob wir dem Stifter Jens Mittelsten Scheid unseren Garten zeigen würden. Na klar. Wir arbeiten mit der Stiftung schon lange zusammen. Die unterstützt zum Beispiel die Bundestreffen der urbanen Gärnter, 2012 bei uns, und noch viel mehr. Aber wer ist Jens Mittelsten Scheid? Als ihm 2010 der Deutsche Stifterpreis verliehen wurde, hat ihn keiner Geringerer als Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung gewürdigt: „Jens Mittelsten Scheid ist ein Mäzen mit Maß und Ziel. Er ist großzügig, aber er ist gleichzeitig einer der bescheidensten Menschen, die ich kenne. Sein Stolz steckt nicht in ihm, sondern in seinen Stiftungen. Er protzt nicht mit dem, was er tut, er putzt sich und seine Wichtigkeit nicht heraus. Er schmückt sich nicht mit fremden Federn, sondern mit eigenen Ideen, die er sorgfältig, behutsam, wohlüberlegt verwirklicht und pflegt.“ Was bleibt uns nach zwei Stunden Führung durch den Garten zu sagen? Alles stimmt, was Prantl sagt. Wir haben mit Jens Mittelsen Scheid einen nachdenklichen Frager und Zuhörer erlebt. Mit der Grundidee „Vorhandene Kräfte stützen und nicht Defizite ausgleichen“ fördert der Sohn aus der „Vorwerk-Dynastie“ urbane Gärten, Repair-Cafés und vieles mehr, was wir gut finden. Unser Fazit: Wir haben einen beeindruckenden Menschen kennengelernt und einen beeindruckten Sympathisanten gewonnen.

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