Bürger gestalten ihre Stadt: Zwischen den Kölner Stadtteilen Südstadt und Bayenthal bauen sie auf einer ehemaligen Industriebrache einen mobilen Gemeinschaftsgarten auf. Komm vorbei, mach mit!
Ein Garten in der Stadt.Tomaten ziehen, Feldsalat säen, Erdbeeren zupfen und Grünkohl ernten. Den Unterschied zwischen Bio- und konventionellem Gemüse kosten. Herausfinden, wie Bienenvölker leben und wie man Rübstiel verarbeitet. In der Erde wühlen und die Füße hochlegen: Der NeuLand Gemeinschaftsgarten bringt ein Stück Landleben nach Köln. Hier kannst du im Austausch mit anderen lernen, wie Anbau und Selbstversorgung funktionieren - mitten in der Stadt.
Gemeinschaft erleben. Viele Arbeiten, die im Garten anfallen, werden gemeinschaftlich durchgeführt, z.B. die Herstellung von Pflanzkästen, das Aussäen und Pflegen der Pflanzen. Nicht nur die Arbeit, auch das gärtnerische, ökologische und handwerkliche Wissen wird geteilt. Durch den Austausch mit anderen entsteht eine Art „gelebtes Wikipedia“ – und du kannst dazugehören!
Kostenlos: Jeder kann jederzeit kostenlos mitmachen, ganz nach seiner Zeit und seinen Fähigkeiten.
Mach einfach!
Alte Tomatensorten anbauen, neue Kartoffelsorten züchten, Bewässerungssysteme entwickeln. Wenn du solche Ideen hast, erprobe sie in einem eigenen Projekt – und teile die Arbeit und/oder das Ergebnis mit anderen!
Workshops. Dein Wissen um Anbau, Nachhaltigkeit und verwandte Themen kannst du in Workshops vertiefen und weiterentwickeln (Imkern, Kartoffelanbau, Mulchen,...). Hauptanbieter der Workshops sind GartennutzerInnen, die über genügend Wissen verfügen, um es an andere Menschen weitergeben zu können. Experten ergänzen in Vorträgen und Kursen das Angebot.
Gartencafé. 2013 wollen wir ein kleines Gartencafé aufbauen, in dem unter anderem die Produkte des Gartens verarbeitet werden sollen.
Nachhaltigkeit. Der Gemeinschaftsgarten ist ein ökologisches Landwirtschaftsprojekt in der Stadt. Ziel ist es, durch praktisches Handeln die Diskussion über Themen der ökologischen Landwirtschaft, des Umweltschutzes und des Umgangs mit Ressourcen (Wasser, Erde, Energie etc.) anzuregen und Wissen zu vermitteln.
Interkultur, Intergeneration, Inklusion. Die Angebote des Gemeinschaftsgartens richten sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Gärtnern kann Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen zusammenbringen und ermöglicht die Integration von Behinderten und Nicht-Behinderten. Neben dem Betrieb des Gartens und der Wissensvermittlung sieht der Verein Kölner NeuLand das als seine Aufgabe.
Öffnungszeiten: Der Garten steht jederzeit offen. Es gibt aber auch Öffnungszeiten: Dann bekommst du vor Ort Anleitung für die Arbeiten, die im Garten anstehen, denn dann sind GemeinschaftsgärtnerInnen und/oder unserem Gartenkoordinator Dirk Kerstan anwesend. Die aktuellen Öffnungszeiten siehst du links oben auf der Homepage.
Orga-Treffen: Jeden Donnerstagabend um 20 Uhr treffen sich GemeinschaftsgärtnerInnen, die in organisatorischen und planerischen Fragen mitentscheiden wollen - in der Sommersaison im NeuLand-Garten, in der Wintersaison im Baui im Friedenspark.
Arbeitsgruppen: Zu Schwerpunktthemen (Imkern, Rheinische Gartenarche, Landschaftsplanung, ...) gibt es AGs. Dort können Interessierte bestimmte Gartenbereiche weiterentwickeln. Die AGs tauschen sich u.a. im NeuLand-Forum aus.
Der Verein Kölner NeuLand e.V. hat sich 2011 gegründet mit dem Ziel, Bildung, Umwelt- und Naturschutz und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Mit dem Gemeinschaftsgartenprojekt will der Verein die brachliegende Fläche in Köln-Bayenthal für eine begrenzte Zeit zwischennutzen. Der Garten ist auch ein Beitrag zur Stadtentwicklung und ein Beispiel für die sinnvolle Bewirtschaftung sonst ungenutzten städtischen Raums.
Mobilität. Aus diesem Grund ist der Garten mobil aufgebaut: Gepflanzt wird in bewegliche Kästen, Kübel, Säcke, nicht in die Erde. Wie überhaupt alles grundsätzlich transportabel sein wird. Vom Gartencafé bis zum Toilettenhäuschen: Sobald das Areal bebaut wird, zieht der Garten weiter.
Über unsere Aktivitäten informieren wir über das Blog dieser Webseite, Facebook, Twitter und den Newsletter (in der
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