Ein mobiler Gemeinschaftsgarten für Köln

16.500 Quadratmeter Brache. Das sind 16.500 Quadratmeter Raum für Nutzpflanzen und Deine Ideen - mitten in Köln. Auf dem Gelände der ehemaligen Dom-Brauerei in Köln-Bayenthal wird 2012 ein mobiler Garten in Gemeinschaftsarbeit aufgebaut. Das ist unsere Vision:

 

Ein Garten in der Stadt.Tomaten ziehen, Feldsalat säen, Erdbeeren zupfen und Grünkohl ernten. Den Unterschied zwischen Bio- und konventionellem Gemüse kosten. Herausfinden, wie Bienenvölker leben und wie man Rübstiel verarbeitet. In der Erde wühlen und die Füße hochlegen: Der NeuLand Gemeinschaftsgarten bringt ein Stück Landleben nach Köln. Hier kannst du im Austausch mit anderen lernen, wie Anbau und Selbstversorgung funktionieren - mitten in der Stadt.

 

Gemeinschaft erleben. Viele Arbeiten, die im Garten anfallen, werden gemeinschaftlich durchgeführt, z.B. das Verlegen von Leitungen, die Herstellung von Pflanzkästen, das Aussäen und Pflegen des Gemüses. Nicht nur die Arbeit, auch das gärtnerische, ökologische und handwerkliche Wissen wird geteilt. Durch den Austausch mit anderen entsteht eine Art „gelebtes Wikipedia“ – und Du kannst dazugehören!

Kostenlos: Jeder kann jederzeit kostenlos mitmachen, ganz nach seiner Zeit und seinen Fähigkeiten. Engagement im Garten zahlt sich aus: GemeinschaftsarbeiterInnen erhalten eine deutliche Ermäßigung auf alle Produkte des Gartens und Cafés. 

 

Mach einfach! Alte Tomatensorten anbauen, neue Kartoffelsorten züchten, Pflanzgefäße entwickeln und Bewässerungssysteme entwerfen. Wenn Du solche Ideen hast, erprobe sie in einem eigenen Projekt – und teile die Arbeit und/oder das Ergebnis mit anderen!

 

Wissen. Vor Ort findest Du Ansprechpartner, die Ahnung von der Infrastruktur des Gartens und von urbaner Agrikultur haben. Sie behalten die anstehenden Arbeiten im Blick.

 

Workshops. Dein Wissen um Anbau, Nachhaltigkeit und verwandte Themen kannst du in Arbeits-Workshops vertiefen und weiterentwickeln (Imkern, Kartoffelanbau, Wasserhaushalten, ,...). Hautpanbieter der Workshops sind GartennutzerInnen, die über genügend Wissen verfügen, um es an andere Menschen weitergeben zu können. Experten ergänzen das Angebot.

Gartenladen. Frische Kräuter, Salate, Kartoffeln: Was im Garten wächst, kannst Du im Laden kaufen. Die Einnahmen fließen in das Gartenprojekt.

 

Gartencafé. Im Herzen des Gartens kannst du Dich im Café ausruhen und austauschen. Hier gibt es köstliche Müslis, Kuchen und kleine Speisen, für die die Produkte des Gartens verwendet werden.

 

Nachhaltigkeit. Der Gemeinschaftsgarten ist ein ökologisches Landwirtschaftsprojekt in der Stadt. Ziel ist es, die Diskussion über Themen der ökologischen Landwirtschaft, des Umweltschutzes und des Umgangs mit Ressourcen (Wasser, Erde, Energie etc.) anzuregen und Wissen zu vermitteln.

 

Interkultur, Intergeneration, Inklusion. Die Angebote des Gemeinschaftsgartens richten sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Gärtnern kann Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen zusammenbringen und ermöglicht die Integration von Behinderten und Nicht-Behinderten. Neben dem Betrieb des Gartens und der Wissensvermittlung sieht der Verein Kölner NeuLand das als seine Aufgabe.

 

Samstagstreffen: Du kannst schon jetzt am Aufbau des Gartens mitwirken. Jeden Samstag um 15 Uhr treffen sich Interessierte - wir bauen Pflanzmodule, pflanzen Salat, recherchieren Bewässerungsmöglichkeiten oder grillen gemeinsam.

 

Der Verein Kölner NeuLand e.V. hat sich 2011 gegründet mit dem Ziel, Bildung, Umwelt- und Naturschutz und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Mit dem Gemeinschaftsgartenprojekt will der Verein die brachliegende Fläche in Köln-Bayenthal für eine begrenzte Zeit zwischennutzen. Der Garten ist auch ein Beitrag zur Stadtentwicklung und ein Beispiel für die sinnvolle Bewirtschaftung sonst ungenutzten städtischen Raums.

 

Mobilität. Aus diesem Grund ist der Garten mobil aufgebaut: Gepflanzt wird in bewegliche Kästen, Kübel, Säcke, nicht in die Erde. Wie überhaupt alles grundsätzlich transportabel sein wird. Vom Gartencafé bis zum Toilettenhäuschen: Sobald das Areal bebaut wird, zieht der Garten weiter.


Über unsere Aktivitäten informieren wir über das Blog dieser Webseite, FacebookTwitter  und den Newsletter (in der linken Spalte abonnierbar).

Dombrauerei-Brache, westlicher Teil Dombrauerei-Brache, westlicher Teil

 

 

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 So viele Pflanzkisten wurden bis jetzt gebaut!

 

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