Do

30

Okt

2014

Reinhauen an Erntedank - Aufwärmen in der Höhle des Volkes

Hilfe von oben war nicht zu erwarten. Aber flehentlich ersehnt.
Hilfe von oben war nicht zu erwarten. Aber flehentlich ersehnt.

Wir haben unser Erntedankfest genutzt, um mal wieder ordentlich reinzuhauen. Wir haben ja von unserem Lieblings-Eigentümer die Auflage bekommen, alles zu roden, was sich selbst ausgesät hat. Mission erledigt. Das gilt auch für die Lehmhausbauer. Der Dachstuhl ist fertig. Jetzt fehlt nur noch die Plane, und wir haben für den Winter einen weiteren muckeligen Rückzugsort. Chillen mit Aufwärmen am Feuer in der Höhle des Volkes.

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Di

28

Okt

2014

Das wird man ja wohl mal sagen müssen: Ihr Planer, lasst den Beton verschwinden! Und fangt in den Köpfen damit an!

Grünfläche von Günther Vogt im Innenhof des Kolumba-Museum, die sich laut Baudezernent Höing perfekt an die Umgebungs-Architektur anpasst. (Foto: Wikemedia)
Grünfläche von Günther Vogt im Innenhof des Kolumba-Museum, die sich laut Baudezernent Höing perfekt an die Umgebungs-Architektur anpasst. (Foto: Wikemedia)

Grünes Gras, ja Wiese gar, findet er schrecklich. Und wenn er bei Beton, den er liebt, zwischen Hell und Mittelgrau wählen darf, geht ihm das Herz auf. Sagt er. Beste Voraussetzungen also für die Planung von unzähligen Doppelgaragen in endlosen Einfamilienhaussiedlungen. Aber Günther Vogt plant Landschaften. Und wenn man den Balztanz unseres Baudezernenten am Montagabend im Rautenstrauch-Joest-Museum richtig deutet, gehört Vogt wohl zum engeren Kreis derer, die die Verlängerung des Inneren Grüngürtels planen könnten. In höchsten und devoten Tönen lobte Dezernent Höing Einfallsreichtum, kulturellen Hintergrund und Humor des weltweit renommierten Liechtensteiner Landschaftsplaners mit Büros in Zürich, London und Berlin. Danach trug Vogt zum Thema „Kölner Perspektiven zum öffentlichen Raum“ vor und beamte einige aus seiner Höchst-Deroselbst-Sicht herausragende Beispiele seines planerischen Schaffens an die Wand. Und was den Gärtnern ein Grauen, war den Betonmischern ein Fest. Herr im Himmel, bewahre Köln und uns vor Zentralplätzen wie dem vor dem Festspielhaus in Bregenz und Grünflächen wie der im Innenhof von St. Kolumba. Und lass die Verlängerung des Inneren Grüngürtels bitte bitte nie, nie, nie so aussehen wie das Aufmarschgrün vor der Münchener Arroganz-Arena. Möge Herrn Vogt weiterhin weltweit das Herz aufgehen bei der Wahl zwischen Hell und Mittelgrau. Aber nicht in unserem Grüngürtel. Beton haben wir in Köln genug. Auf allen Plätzen. In allen Schattierungen.

 

 

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Mo

27

Okt

2014

Bauernmarkt im NeuLand-Garten: Food Assembly offiziell eröffnet

Erstes Bauern-Kunden-Apfel-Geschäftsanbahnungs-Verkaufs-Gespräch.
Erstes Bauern-Kunden-Apfel-Geschäftsanbahnungs-Verkaufs-Gespräch.

Endlich war es soweit. NeuLand ist offizieller Partner der Food Assembly. Die Geschäftsidee: Kunden bestellen und bezahlen Produkte von Bauern aus der Region im Internet, die Bauern liefen eimal pro Woche zu einer festgesetzten Zeit an einen festgelegten Ort. Der ist ab sofort NeuLand. Und die Stadtwaldholz-Schreinerei, wenn es regnet. Immer donnerstags am späten Nachmittag werden die Lieferungen verteilt. Food-Assembly-Gastgeber Niklas Wagner hatte zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen, und drei Bauern sowie 50 Interessenten waren der Einladung in die Schreinerei gefolgt. Wer die ganze Geschichte lesen möchte, findet sie hier.

 

Anmelden zur Food Assembly und Informieren kann man sich hier.

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Do

23

Okt

2014

Lassen wir Gras über die Platte wachsen

Köln hat Zukuhnft. Sogar die Kuhrie stellt eine prominente Fläche, die der Kirche gehört, zur Verfügung, um das Bäuerliche zurückzuholen ins Urbane. Die Zukunft käut das Vergangene wieder. Gut so. (Foto: Plakat des Bundeslandwirtschaftsministeriums)
Köln hat Zukuhnft. Sogar die Kuhrie stellt eine prominente Fläche, die der Kirche gehört, zur Verfügung, um das Bäuerliche zurückzuholen ins Urbane. Die Zukunft käut das Vergangene wieder. Gut so. (Foto: Plakat des Bundeslandwirtschaftsministeriums)

Unsere kühensten Träume wurden schon wieder übertroffen. Diesmal aber ausnahmsweise nicht von uns selbst, sondern vom Bundeslandwirtschaftsministerium. Gerne. Bei hohen Herren/Damen sind wir nämlich immer sehr kuhlant. Offensichtlich hat die Kritik unseres Freibeuters an der Betondomplattenödnis gefruchtet. Die Regierung möchte Gras über die Platte wachsen lassen. Das wollen, dürfen, ja müssen wir doch nach dem hier dokuhmentierten Plakat des Ministeriums annehmen.Berlin träumt NeuLand. Oder ist etwa alles anders gemeint, und was wir glauben, lieben, hoffen nichts weiter nur als Makuhlatur? Ach, wir denken, was wir wollen, und sagen:Saukuhl! Kölns Zukuhnft ist urbangrün!! Alles andere ist ab sofort absolut indiskuhtabel!!!

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Do

25

Sep

2014

Is' denn scho Woihnachten?

Die neue Tafel.
Die neue Tafel.

Nee, aber die NeuLänder haben trotzdem ein Riesengeschenk bekommen! Nach dem Motto: Nit schwaade, maache! haute die Belegschaft der Kölner Anlagenbau-Firma Wefers richtig rein im Garten. Terrassenbau beim Freiwilligen-Einsatz? Kein Problem für die Mädels&Jungs, die mit insgesamt 50 MitarbeiterInnen an fünf Orten einen Tag lang gemeinnützige Projekte wie NeuLand unterstützten. Bei uns zu zehnt, inklusive Chef André Wefers. Professionell, mit top Werkzeug ausgerüstet, mit Ahnung und zackzack. Wir trauten unseren Augen nicht, denn worüber wir seit einem Jahr diskutieren und wovon wir träumten - ein Tag mit Wefers und die Sache war geritzt. Aus unserem alten Zeltboden wurde eine fachgerecht mit Split und Bodenplatten unterfütterte Terrasse vor der Küche und unsere Inspiration aus Nürnberg -eine riesige lange Speise-Tafel für den Garten zu bauen- setzte kurzerhand ein reines Frauen-Team in die Tat um! Schwer Chef, das Ganze!

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So

14

Sep

2014

Kehrwoch auf NeuLand

Unser Mann am Fächerrechen.
Unser Mann am Fächerrechen.

Z erscht muß mr no kurz erwähne, Kehrwoch wird immr am Samschdich gmacht! Lasst Euch von bösen Zungen bloß kein dummes Zeug erzählen. Auf NeuLand herrschen Frucht und Ordnung. Für Letztere sorgt nicht zuletzt unser Bildhauer Nico. Und wenn Ihr glaubt, ihm geht es bloß um äußerliche Effekthascherei, dann guckt mal in sein Atelier. Da kann man den Fußboden essen. Lecker sind natürlich auch die Chutneys, die Inci mit ihren Workshop-Teilnehmerinnen in unglaublichen Mengen produziert hat. Es gab Kaffee und Kuchen, die Lehmbauer spüren ganz langsam den kühlen Herbst im Nacken, und der Abend schloss mit rumänischen Spezialtiäten, die einige Bauarbeiter-Nachbarn in unserem Lehmofen gebacken haben. Vielen Dank. Und kommt wieder!

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Fr

12

Sep

2014

An alle 3. und 4. Klassen: Testet unsere Bildungsmodule!

Wir suchen ab sofort 3. und 4. Grundschulklassen, die unsere neu entwickelten Bildungsmodule ausprobieren möchten!

 

Zahlreiche Schulklassen, Ganztagsgruppen und Kitas aus ganz Köln haben in den vergangenen drei Jahren bereits das Angebot genutzt, bei NeuLand mit allen Sinnen zu erfahren, wie Nutzpflanzen wachsen, Bienen leben, Kompost gedeiht, Kräuter schmecken und Teilhabe ganz konkret funktioniert.

 


Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & Ertomis haben wir in diesem Jahr damit begonnen, 12 Bildungsmodule zu entwickeln. 

In ihnen sind nach Art der Museumskisten Informationen, Geschichten, Spiel- und Entdeckungsanleitungen, Bastelaufgaben, Pläne, Experimente, Saatgut, und anderes Material zusammengestellt.  LehrerInnen und ErzieherInnen können damit im NeuLand-Garten unkompliziert und weitgehend eigenständig profundes Wissen an Kinder und Jugendliche vermitteln.



 

Wir möchten Sie/Euch einladen, eines oder mehreres der 12 Bildungsmodule ab September erstmalig zu testen. 

Kosten entstehen keine, außer evtl. zusätzlich anzuschaffende Materialien (z.B. Kochzutaten).

 

Für uns ist es wichtig zu wissen, ob die Module funktionieren und ob sie optimierbar sind - aus Erfahrung wissen wir, dass Kinder dabei viel Spaß haben und einiges Ernährungs- und Gartenwissen mitnehmen werden.



 

Folgende Module stehen zur Auswahl:

 

•Modul 1 Tomate/Aubergine/Mittelmeergemüse: September/Oktober

•Modul 2 Schotenfrüchte: September

•Modul 3 Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse: September/Oktober

•Modul 4 Salate/Kohl: September/Oktober

•Modul 5 Zucchini/Gurke/Kürbisgewächse: September/Oktober

•Modul 6: Kräuter: September/Oktober

•Modul 7: Saatgut/Pflanzenvermehrung/Folgen der Saatgutindustrialisierung: September/Oktober

•Modul 8 Bienen: September

•Modul 9 Insekten/Kriechltiere: September

•Modul 10 Ernährung/Klima: September/Oktober

•Modul11 Mitbestimmung und Stadtentwicklung: Oktober/November

•Modul 12 Pflanzkistenbau: September/Oktober/November

 

Bei Interesse freuen wir uns über eine Mail an info(at)neuland-koeln.de, Ansprechpartnerin ist Andrea Harrenkamp.

 

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Sa

06

Sep

2014

Lehm und Lehm lassen

Mal so richtig rummatschen.
Mal so richtig rummatschen.

Unsere Lehmbauer haben es mal wieder so richtig schmatzen lassen und ihren Matsch mit überirdischer Anstrengung und Füßen getreten. Der Bau wächst. Man spricht sogar schon vom Dach. Morgen, 7. September, sind die Aktivisten ab 12 Uhr wieder vor Ort und freuen sich über jeden helfenden Fuß. Anderes Thema: Am 19. Dezember soll die Bauabnahme für die Flüchtlingscontainer sein. Mal gucken, ob die Verwaltung das hinkriegt. Ein Beispiel gefällig für die Probleme, auf die sich die Flüchtlinge und ihre Unterstützer und -stützerinnen gefasst machen sollten? Viele Flüchtlingskinder bekommen für ihren Schulweg kein KVB-Ticket. Begründung: Sie besuchen nicht die nächstgelegene Schule. Das dürfen sie übrigens gar nicht. Der Schulplatz wird ihnen nämlich von der Verwaltung zugewiesen. Wir werden uns alle noch wundern. 

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Mo

01

Sep

2014

Sommerfest - trotz alledem und alledem. Und Petrus gärtnert auf Bewährung!

Apfelsaft pressen im Schutz der Jurte.
Apfelsaft pressen im Schutz der Jurte.

Wir haben zu danken: All denen, die trotzdem gekommen sind. All denen, die trotzdem geholfen haben. All denen, die trotzdem musiziert haben. All den sonnigen Abschnitten, die wir ja trotzdem auch erlebt haben. Das Gute ist: Unser Rasen hat das verregnete Sommerfest erstaunlich gut überstanden. Immerhin. Und zum Schluss noch eine Personalie: Unser NeuLand-Kumpel Petrus gärtnert bis auf weiteres nur noch auf Bewährung.

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So

31

Aug

2014

NeuLand - wo Heimat wie Urlaub schmeckt

Atemloses Staunen.
Atemloses Staunen.

Hat sich eigentlich schon rumgesprochen, dass wir heute unser Sommerfest feiern? Mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt ab 14 Uhr? Und dass wir für das leibliche Wohl sorgen? Und dass ab 18 Uhr die Musi spielt? Spätestens jetzt wird es Zeit, alle anderen Pläne über den Haufen zu werfen. Bis gleich, wir seh'n uns. Gestern haben wir schon mal vorgeglüht. Starkoch Jean-Marie Dumaine hat uns erklärt, wie wir Wildkräuter zum Kochen nutzen. Beim Gang durch den Garten hat er Wildwuchs entdeckt, der in der Sterneküche eine gute Figur machen würde. NeuLand - wo Heimat wie Urlaub schmeckt.

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Mi

27

Aug

2014

Sommerfest am Sonntag, 31.8.

Wir freuen uns auf ein Sommerfest mit euch und Garten-Buffet, Lehmofenpizza, Kuchen, Limonade, Honig, selbstgemachten Produkten und Leckereien aus dem NeuLand-Garten!

Programm:

 

  • 14:30-16 Uhr: Kinder-Workshop "Seedballs machen" mit Andrea
  • 15 Uhr: Workshop "Gestalten mit Restholz". Wie man aus Ästen, Brettern, Holzscheiben, Baumstämmen, Wurzeln und anderen krummen Holzdingern Schönes und Praktisches herstellt: Figuren, Skulpturen, Eingänge, Zäune und mehr. Mit Michel.
  • 15:30 Uhr: Öffentliche Führung durch den Neuland-Garten
  • 16 Uhr: Workshop "Erdbeeren vermehren"
  • 16-17:30 Uhr: Mitmach-Gemeinschaftsgärtnern
  • 17 Uhr: Stadtwinzer Thomas Eichert schmeißt die Apfelpresse an!
  • Infostand der "Rheinischen Gartenarche"


ab 18 Uhr: Live-Musik

BlackGoldBrothers, Catalina Club, Tsigadje und Rudolf Könen


Ende gegen 22 Uhr

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Mi

27

Aug

2014

Vortrag "Wildkräuter vom Garten in die Küche"

Jean-Marie Dumaine
Jean-Marie Dumaine

Seit über zwanzig Jahren widmet sich der Kräuterpionier und französische Spitzenkoch Jean-Marie Dumaine (Vieux Sinzig) der Verwendung von Wildkräutern. Dabei sind seine kulinarischen Kreationen so überraschend vielseitig wie kulinarisch einleuchtend. Seien es Artischocken mit Giersch, Kartoffeln im Kräuterheu, Melde-Ravioli oder Akazienblüten-Chutney - stets kreiert er bleibende und stimmige Geschmacksbilder.

Unterstützt wird er bei seinem Vortrag durch den Gastrosophen Nikolai Wojtko, mit dem er inzwischen zwei Kochbücher herausgegeben hat. Das neue Buch des Duos „Dumaines wilde Gemüseküche“ zeigt vor allen Dingen das wunderbare Zusammenspiel von Kräutern und Gemüsen auf.

 

Sa., 30.8.2014, 16-18 Uhr im NeuLand-Garten

 

Nicolaj Wojtko
Nicolaj Wojtko
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Di

26

Aug

2014

Die "vegane Terrorherrschaft" in der Sommercamp-Drei-Sterne-Küche

Workshop 1, Lernort 1a.
Workshop 1, Lernort 1a.

Mit einem strahlenden Lächeln empfing uns Xenia. Und schon Minuten später waren wir glückliche und mehr als zufriedende Opfer ihrer "veganen Terrorherrschaft". So nennt die begnadete Hobby-Köchin ihr "strenges" Regiment in der Outdoor-Küche im Stadtgarten Nürnberg. Sechs NeuLänder/Innen sind zum Sommercamp der Gemeinschaftsgärtner ins Fränkische gereist und haben neben der exzellenten Küche viele Gleichgesinnte kennengelernt. Mit Ideen in Hülle und Fülle sind wir zurückgekehrt. Kräuter in Bäckerkisten, Erde ohne Kisten anhäufeln und zum Beispiel Sonnenblumen pflanzen und und und. Die Nürnberger zum Beispiel treffen sich jeden Samstag und kochen gemeinsam. Sollten wir auch mal drüber nachdenken. Im Winter werden wir überlegen, welche Ideen wir in die Tat umsetzen. Ihr dürft gespannt sein. Wir sind es auch.

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So

17

Aug

2014

Und in der Ecke von NeuLand steht ein Haus aus Lehm: Mit bewegten Bildern!!

Friederike verknotet den heiligen Faden, der für das exakte Maß veranwortlich zeichnet.
Friederike verknotet den heiligen Faden, der für das exakte Maß veranwortlich zeichnet.

Der Rollrasen, wir sprachen kürzlich darüber, wächst an. Wasser bekommt er ja genug, wie man hier sieht. Ohne sich um das wechselhafte Wetter zu scheren, hat unsere Lehmbaugruppe ziemlich wild entschlossen ihre Arbeit aufgenommen. Das Fundament ist gelegt. Aus Bierkisten. An der Ecke Alterburger Straße/Schönhauser Straße entsteht ein halbrunder nach vorn offener Raum, in dem acht Leute bequem sitzen können. Die Lehmbauer üben bei uns für Nicaragua. Dort wollen sie eine Schule bauen. Und was war sonst so los? Die Bienen machen sich winterfertig. NeuLand wird zum Paradies für Schmetterlinge. Der Baumspinat reckt sich zum Himmel. Und der Reis tut es ihm nach.

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Do

14

Aug

2014

Rumrasen auf Rollrasen...

Schau'n wir mal.
Schau'n wir mal.

... können wir zwar noch nicht. Aber bald. Vielleicht. Wir haben 700 Quadratmeter Rollrasen als Überbleibsel einer rauschenden Party-Nacht geschenkt und geliefert bekommen. Den haben Wilfried und Nico in einer Nacht- und Nebel-Hau-Ruck-Aktion im strömenden Regen und im Alleingang verlegt. Danke! Ob daraus nun der erhoffte Zierrasen wird? Die einen sagen so, die anderen sagen so. Einig sind sich alle: Jetzt brauchen wir Sonne und Regen. Und irgendwann die Nagelschere.

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So

03

Aug

2014

NeuLand bald offizieller "Apple-Store"?

One apple a day keeps the doctor away. Und wir haben drei!!!
One apple a day keeps the doctor away. Und wir haben drei!!!

Mancher erinnert sich: Im April 2013 haben Bene, einige andere und ihr Mentor Armin Thiesen bei uns Apfelbäumchen veredelt. Und jetzt die Sensation: Ein Baum trägt bereits Früchte. Kleinlich der, der jetzt rummäkelt, weil wir nicht mehr wissen, um welche Sorte es sich handelt. Gegen Spende abzugeben? Wir denken darüber nach, Na ja, und noch sind die Äpfel nicht reif. Darüber hinaus gibt es aber im Moment jede Menge anderer Früchte unserer Arbeit zu ernten, von denen wir ungefähr ziemlich genau wissen, welchen Namen sie tragen. Seht selbst

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Do

31

Jul

2014

Der Lake Pastoors: Ein Naturdenkmal kommt und geht und kommt...

Der Lake Pastoors. Und wie pittoresk sich die Container spiegeln.
Der Lake Pastoors. Und wie pittoresk sich die Container spiegeln.

Still ruht der See, er lädt nicht zum Bade. Da hat sich doch ganz ohne unser Zutun nach dem Mount Gersmann ein weiteres mobiles Naturdenkmal im NeuLand Raum geschaffen. Und dann auch noch so vertragstreu. Der Tümpel ist dermaßen mobil, dass er regelmäßig nach zwei Tagen von selbst verschwindet. Jetzt sind wir auf der Suche nach einem Namen. Als heißer Kandidat wird derzeit "Lake Pastoors" gehandelt. Dann hätten wir nach Jürgens Gersmann mit Christoph Pastoors einen weiteren uns wohlgesonnenen BLB-Mitarbeiter zu den Altären der Urban-Gardening-Unsterblichkeit erhoben. Lasst es uns tun! NeuLand - wo mancher schon am Scheibtisch zur Legende wird.

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Fr

11

Jul

2014

Mit Bauer-Point-Präsentation

Kohlrabi. Dauert noch ein bisschen.
Kohlrabi. Dauert noch ein bisschen.

Mann, hat NeuLand Bauer. Und selbstverständlich mindestens soviel Frauen-Bauer. Lohnen sich also doch, all die Bauer-Drinks und Bauer-Riegel. Die Zusammenhänge untersuchen wir gerade. Demnächst an dieser Stelle mehr. Natürlich in einer Bauer-Point-Präsentation. Bauer to the people!! Dabei und dafür bauern wir uns total aus. Auch in den Sommerferien. Ehrensache.

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Mi

02

Jul

2014

Grünfinger mit der Lizenz zum Jäten: Liebesgrüße aus NeuLand - Der Film

Am Set: NeuLänder vor Kameras.
Am Set: NeuLänder vor Kameras.

Klappe, Ton ab, Kamera läuft: NeuLand ist nicht genug. Jetzt drehen wir auch noch einen Film. Mit uns über uns und vor allem von uns. Lisa und Gesa verwirklichen mit den NeuLändern ein Projekt des aid. Das ist ein Informationsdienst zum Thema Lebensmittel in Bonn, der von der Bundesregierung unterstützt wird. Wir sind völlig frei in der Drehbuchgestaltung. Jetzt sind natürlich Rollen zu vergeben. Held (es kann nur einen geben), Star - weiblich (es kann nur viele geben), bester Freund des Helden (eigentlich alle), Diva (muss wahrscheinlich extern besetzt werden), jugendlicher Liebhaber (viele Bewerbungen, wir suchen noch eine ernstzunehmende), komische Alte (gibt es bei uns auch nicht)... Wir seh’n uns auf der blauroten Besetzungs-Couch am Mount Gersmann.

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So

22

Jun

2014

Pflanzen, Tiere, Möbelstücke. Und dann noch ein echter Mädchenschwarm!

Aus Südafrika? Unglaublich!
Aus Südafrika? Unglaublich!

Für Lisa und Birgit ging an diesem Wochenende nach entbehrungsreicher Zeit ein Traum in Erfüllung: Endlich mal ein echter Mädchenschwarm auf NeuLand. Gefangen haben sie ihn mit Imker Timm in Porz-Urbach. Und das Beste: Timm hat ihnen auch gleich die entsprechende Kiste überlassen, die dem ausgebüxten Bienenschwarm als neues Zuhause dient. "Geschafft" lautete das Motto nach der umfangreichen "Volkszählung" auf NeuLand. Jetzt sind wir auf die Auswertung gespannt. Wieviele Vertreter von Flora und Fauna sind in unserem Garten vertreten? Das werden wir wohl erst in etlichen Tagen genau sagen können. Also später mehr an dieser Stelle. Neben den NeuLand-Gärtnern Iwo und Timm war uns der freundliche Professor Hermann Bothe ein erstklassiger Ratgeber. Der kannte wirklich jedes Blatt mit Vor- und Nachnamen sowie Geburtsort. Danke! Interessante Sitzmöbel und ein origineller Tisch mit einem Türblatt als Tischplatte waren das Ergebnis des Palettenmöbelbau-Workshops mit Mitarbeitern unseres Kooperationspartners Zug-um-Zug. Ein afrikanischer Steckstuhl in Bayenthal. Nehmt Platz. Dafür machen wir es ja.

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So

22

Jun

2014

Grüne Hölle Rheinauhafen

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Mi

18

Jun

2014

Birke, Bierchen, böse Buben

Ach, was muss man oft von bösen Buben hören oder lesen. Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Bene, Stefan hießen. Die anstatt von weisen Lehren, sich zum Guten zu bekehren, oftmals noch darüber lachten und sich heimlich lustig machten. Frei nach Wilhelm haben wir keinen Busch, sondern eine Birke und damit ein Zeichen gesetzt. Mancher erinnert sich. Damit riefen wir umgehend den Birken-Liquidierungs-Betrieb (BLB) auf den Plan. Dort nahm man unser Späßchen bierernst. Wir dachten an Vatertag nach zwei drei Schluck, wir könnten zur Feier des Tages und der Gerstenkaltschale eine „Bierke“ setzen. Anschiss vom Grundstückseigentümer. Laut Vertrag dürfen wir ja nix in den Boden pflanzen. Also raus mit dem Baum, der nach zwei Tagen ohne Gießen sowieso wie beabsichtigt zum Untergang verdammt war. Schließlich sollte er ja von vornherein als Grundlage einer Bentjes-Hecke dienen, in der sich Insekten und andere Tiere wohlfühlen. Urbane Gärtner der Welt: Schaut auf diesen Bene. Denn: Traurig war es trotz alledem. Deshalb sind wir zeitnah auf der Suche nach einer Trauerweide. Natürlich im Kübel. Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften.

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So

15

Jun

2014

NeuLand goes Andernach - Fotos vom Besuch in der essbaren Stadt

Lutz Kosack an Kompost hinter Gemüse.
Lutz Kosack an Kompost hinter Gemüse.

Wenn NeuLand eine Reise tut, dann gibt's was zu erzählen. Wir waren in Andernach und haben uns von Lutz Kosack die Kohl- und sonstigen Rabatten zeigen lassen, die der Stadt den Ruf einer essbaren verschafft haben. Lutz hatte für uns einen freien Samstagvormittag geopfert. Vielen Dank auch an dieser Stelle. Man sei auf einem guten Weg, erklärte er. Aber es gebe noch Luft nach oben. Er könnte mehr Unterstützung der Bürger gebrauchen. Wie wohl jeder andere öffentliche Gärtner. Beeindruckt hat uns der Permakultur-Garten vor den Toren Andernachs.Leckere Erdbeeren, zufriedene Schweine. Und lustige Anekdoten. "Die Rinder, die wir hier haben, sind daran gewöhnt, das ganze Jahr im Freien zu leben", erzählte uns die Gärtnerin, die uns über das Gelände führte: "Den Unterstand haben wir nur gebaut, damit nicht ständig Leute bei uns anrufen, die sich Sorgen machen, weil die Tiere keinen Unterstand haben."

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Fr

13

Jun

2014

Volkszählung im NeuLand-Garten: Kraut-Science für alle!

Iwo und Timm stehen euch beim Arten- und Sortenbestimmen zur Seite
Iwo und Timm stehen euch beim Arten- und Sortenbestimmen zur Seite

Crowdscience! Einen Tag lang werden wir gemeinsam erheben und erleben, welche Tiere und Pflanzen sich im NeuLand-Garten zuhause fühlen.

 

Wir bestimmen alles, was wir entdecken: Blumen, Gräser, Kräuter, Bäume, Vögel, Insekten, Spinnen, Schnecken, Säugetiere, ...

 

Professor Hermann Bothe (Botaniker, Uni Köln), Timm (Zoologe) und Iwo (Agrarwissenschaftlerin) stellen ihr Fachwissen zur Verfügung und helfen bei der Artenbestimmung. Vorkenntnisse braucht ihr keine, Altersbeschränkung gibt's auch nicht - ihr dürft einfach auf Entdeckungstour gehen und was dazulernen.

 

Wer will, kann mitbringen, was er zum Finden und Bestimmen brauchen könnte: Lupen, Lupengläser, Einmachgläser, Bestimmungsbücher, Kescher, ...

 

Ablauf: 

 

7:30-9 Uhr: Vögel

9-14 Uhr: Insekten, Spinnen, Kriechtiere, Pflanzen

14-23 Uhr: Offenes Weiterforschen

 

Bitte tragt euch in dieses Doodle ein: 

Von wann bis wann werdet ihr dabei sein? 

http://doodle.com/g58fhss9neczqtze

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Fr

06

Jun

2014

Conchita und ihre Combo: Ein Hühnerleben in Bayenthal

Gestatten: Berta, Trubi und Conchita Wurst. Glänzende Federn, stolzer Blick, roter Kamm. Und eine grüne Heimat: Der Garten eines Mehrfamilienhauses in Köln-Bayenthal.

 

Die Diven-Combo empfängt uns mit kalter Schulter und zieht sich erstmal ihn ihren Komfortstall zurück - eine Art überdimensionale Kiste mit elektrischer Rollo-Tür, die sich schließt, sobald es dunkel wird.

 

Aber das ist auch schon das Komplizierteste hier. Hühnerhalten, sagt Tuula, sei kinderleicht. Die 41-Jährige wollte es schon vor Jahren ausprobieren, vorletztes Jahr hat sie es dann endlich getan: Bauzaun gefunden, daraus ein Gehege gebaut, Stall gezimmert, zum Bauer gegangen, drei Küken geholt.

 

Die Drei, sagt Tuula, während die Hennen ihre Köpfe aus dem Stall strecken, brauchen Auslauf - am liebsten auf der grünen Wiese -, Erde zum Scharren, ein Sandbad, Wasser, Büsche oder Stangen zum Draufsetzen, einen sauberen Stall mit Schlafstangen. Körner, trocken Brot, Küchenabfälle und gerne auch mal zerdrückte Eierschalen. Ein bisschen Zusprache, manchmal. Und Schutz: Raubvögel, Füchse, Marder holen sich gerne den Braten, mitten in der Stadt.

 

So wie letztes Jahr. Da kam Tuula nach Hause, und eine Krähe hatte ihre drei Junghennen dahingemetzelt. "Handzahm und richtig zutraulich waren die. Ich hatte sie ja von kleinauf aufgezogen". Berta, Trubi und Conchita hingegen kamen dagegen erst als Halbwüchsige hierher - da ist man raus aus dem Gekuschel, da sieht man Menschen nicht mehr als seinesgleichen an. Das ist der Grund, warum sie lieber Abstand halten.

 

Die Combo ist inzwischen munter im Gehege unterwegs, scharrt und pickt in der Futterrinne nach Semmelbröseln. Warum eigentlich drei Hühner? Weil das reicht. Ab fünf braucht es einen Hahn. Und der macht mit Sonnenaufgang Krach. Kann Stress mit den Nachbarn geben. "Obwohl", berichtet Tuula, "unsere Nachbarn geben uns eigentlich nur positive Rückmeldungen. Einer hat mal gemeckert, aber das Ordnungsamt hat ne klare Ansage gemacht: Hühnerhaltung in der Stadt, so wie wir das machen, das ist erlaubt".

 

Von den zwei bis drei Eiern, die Tuulas Hühner am liebsten nachmittags legen, behält die Familie den Großteil für sich. Der Rest wird an Freunde und Nachbarn abgegeben. So wie die drei Eier, die unsere jüngsten Exkursionsmitglieder mitbekommen: Zwei braune, ein weißes, entsprechend der Ohrläppchenfarben von Berta, Trubi und Conchita Wurst. Danke, Chicks! Und Danke, Tuula, für deinen netten Empfang!

 

Die kleine Hühner-Exkursion fand am 24.5.2014 statt.

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Di

03

Jun

2014

Chlodwigplatz: NeuLand-Kiste verleiht der öden Wiese Seele

Der Merzenich, die Kiste und die Bahn. Stillleben in der Südstadt.
Der Merzenich, die Kiste und die Bahn. Stillleben in der Südstadt.

Nacht muss sein, wenn NeuLands Banner strahlen. Kann ich 'ne Kiste aus dem Boden stampfen? Wächst mir ein Ringelblümchen auf dem Chlodwigplatz? Na, da könnt Ihr aber mal gucken kommen. Mitten drauf. Verwaltung und Politik haben sich die Aufwertung des städtischen Grüns auf die Fahnen geschrieben. Da simmer. Und nicht nur dabei. Da simmer mittenmang. An alle, die was zu sagen haben: Macht uns die städtischen Grünflächen grun! Und abwechslungsreich! Sonst kommen wir. Wir kommen übrigens gern. Und das soll jetzt keine Drohung sein. Jedenfalls nicht nur.

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Fr

30

Mai

2014

Backhaus läuft im Testbetrieb - Maibaum am Vatertag

Unser Backhaus unter Volllast.
Unser Backhaus unter Volllast.

Backhäuser waren noch in den 60er Jahren in deutschen Dörfern weit verbreitet. Hier traf man sich, um Brot und Kuchen zu backen. So konnte man auf einen eigenen Ofen verzichten, und die Energie war auch umsonst. Ein weiterer Vorteil für die Errichtung der Backhäuser bestand darin, die Feuergefahr durch Backen in Einzelhaushalten zu vermindern. Während man auf die Backwaren wartete, tauschte man den neusten Tratsch aus. Exakt dieselben Gründe in der gleichen Reihenfolge haben die NeuLänder bewogen, den Pizzaofen künftig auch als Backhaus zu nutzen. Der erste Test war vielsprechend. Zumindest überwiegend. Wir arbeiten dran und geben die öffentlichen Termine rechtzeitig bekannt. Bene und Stefan haben an der Böschung zur Koblenzer Straße eine Birke ausgegraben und auf den Mount Gersmann gepflanzt: Sozusagen Maibaum am Vatertag. "Man muss mal ein Zeichen setzen" hörte man häufiger an diesem Tag. Wilfried hat die Klappe am Bauwagen repariert. Und der Foodsharing-Schrank ist bis zum grauen Container gewandert.

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Mo

26

Mai

2014

Hinsetzment-Banking - Bequemlichkeitsgewinnerwartungen weit übertroffen

Das war ein feines Wochenende: bei tollem Garten-Wetter haben viele von uns die Gelegenheit genutzt, das ein oder andere Sinnvolle im Garten zu tun und auch noch Zeit zu finden für eine gemeinsame Kaffeepause, ein leckeres Stück Kuchen von unseren Bäckerinnen Lisa, Michel und Christel oder Pizza mit Alex&Friends. Es wurden Tomaten und anderes ausgepflanzt, Beete gepflegt, eine Erdkante am FeldherrInnenhügel Mount G gehackt (für Bepflanzung mit Blömcher), der rote Container grundaufgeräumt, Sitzbänke gebaut, Müll entfernt, Kompost gepflegt und gehäckselt, Rasen gemäht und einiges mehr...

Am Sonntag haben sich mehrere NeuLänderInnen zum informellen Gespräch unter Bäumen getroffen und mal Revue passieren lassen, wie denn unser Fest und die Mai-Samstage so aus gastronomischer Sicht zu bewerten seien. Inci, Gisela, Lisa, Katja, Birgit, Judith und zuletzt noch eine neue Mitstreiterin, deren Name leider untergegangen ist, tendieren zur Idee, künftig nur noch zwei sehr puristische und NeuLand-spezifische "Kräuter"Pizzen anzubieten (um unser Profil zu schärfen & Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln), die Produktionsstraße zu optimieren, die Kaffeeklatsch-Samstage etwas anders zu organisieren, den Café-Bereich mit ein paar Handgriffen zu verändern und ansprechender zu machen etc.

Es war ein Wochenende, wie wir sie uns mehr wünschen: viele machen vieles, auch gemeinsam, und chillen dabei ein bisschen. Plaudern erwünscht!

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Fr

23

Mai

2014

Be-Rauschend - Frühlingsfest 2014!!!

Pizza: Wie alles begann. Inci und Friederike im Knet-Modus.
Pizza: Wie alles begann. Inci und Friederike im Knet-Modus.

Wir haben gefeiert und waren begeistert über die vielen Gäste!!! Allen NeuLändern, Musikern und Helfern sowie der strahlenden Sonne nochmals ein Riesendankeschön! Die Schlange am Pizzaofen riss stundenlang nicht ab, gut besuchte Workshops, fetzige Musik, eine Kinder-Gartenrallye und die Maibowle haben für reichlich Trubel auf unserer kleinen Farm gesorgt. Es hat uns großen Spaß gemacht, und wir freuen uns, Euch zur gemeinsamen Gartenarbeit wieder zu sehen - oder am 31. August beim Sommerfest. Ab voraussichtlich Mitte Juni wird der NeuLand-Garten Ort für einen Markt sein (www.foodassembly.de).

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So

18

Mai

2014

Ene Besuch im Zoo - NeuLand und die Sonntagsrunde der Paviane

Das Ganze mal vom Ende gesehen. Britta pflanzt zwecks Bewahrung der Arten.
Das Ganze mal vom Ende gesehen. Britta pflanzt zwecks Bewahrung der Arten.

Klimatag im Kölner Zoo. Ehrensache, dass die NeuLand-Gärtner der Einladung gefolgt sind, um für Gemüse aus der Region zu werben. Neben dem Pavianfelsen haben wir zwei Pflanzkisten gebaut, mit Erde gefüllt, mit heimischen rheinischen Erbsen und Bohnen der Gartenarche bepflanzt, mit gefühlt 500 Leuten gesprochen und zwei Flaschen Sekt verköstigt. Die Kisten haben wir dem Zoo geschenkt. Sie werden auf dem Gelände des bergischen Bauernhofs stehen, der gerade gebaut wird. Interessiert haben wir die basisdemokratische Sonntagsrunde der Paviane verfolgt. Besonders beeindruckt haben uns deren Strategien zur Konfliktlösung. Ob wir die übernehmen, entscheiden wir von Fall zu Fall in unserer Donnerstagsrunde.

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Mi

14

Mai

2014

Ein Mäzen auf NeuLand - Geld spielte selbstverständlich keine Rolle

Doro und Judith mit Jens Mittelsten Scheid an der Stelle, an der alles begann.
Doro und Judith mit Jens Mittelsten Scheid an der Stelle, an der alles begann.

Wir waren sehr gespannt auf den Besuch. Gudrun Walesch von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis hatte uns gefragt, ob wir dem Stifter Jens Mittelsten Scheid unseren Garten zeigen würden. Na klar. Wir arbeiten mit der Stiftung schon lange zusammen. Die unterstützt zum Beispiel die Bundestreffen der urbanen Gärnter, 2012 bei uns, und noch viel mehr. Aber wer ist Jens Mittelsten Scheid? Als ihm 2010 der Deutsche Stifterpreis verliehen wurde, hat ihn keiner Geringerer als Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung gewürdigt: "Jens Mittelsten Scheid ist ein Mäzen mit Maß und Ziel. Er ist großzügig, aber er ist gleichzeitig einer der bescheidensten Menschen, die ich kenne. Sein Stolz steckt nicht in ihm, sondern in seinen Stiftungen. Er protzt nicht mit dem, was er tut, er putzt sich und seine Wichtigkeit nicht heraus. Er schmückt sich nicht mit fremden Federn, sondern mit eigenen Ideen, die er sorgfältig, behutsam, wohlüberlegt verwirklicht und pflegt." Was bleibt uns nach zwei Stunden Führung durch den Garten zu sagen? Alles stimmt, was Prantl sagt. Wir haben mit Jens Mittelsen Scheid einen nachdenklichen Frager und Zuhörer erlebt. Mit der Grundidee "Vorhandene Kräfte stützen und nicht Defizite ausgleichen" fördert der Sohn aus der "Vorwerk-Dynastie" urbane Gärten, Repair-Cafés und vieles mehr, was wir gut finden. Unser Fazit: Wir haben einen beeindruckenden Menschen kennengelernt und einen beeindruckten Sympathisanten gewonnen.

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So

11

Mai

2014

Der Dank geht auch an die Düssel

Bienen gucken mit Hut (vorne) und Kapuze (hinten)..
Bienen gucken mit Hut (vorne) und Kapuze (hinten)..

Der Gemüsebauer in uns jubelte, der Möbelbauer hielt sich bedeckt. Wie der Himmel. Regen satt. Unsere Wassertanks quollen über. Der Paletten-Möbelbau fiel aus. Land unter. Die BUND-Gruppe mit etlichen Studierenden aus Düsseldorf und anderen Städten, die uns am Samstag besucht hat, disponierte kurzfristig um und beschäftigte sich statt mit Palettenmöbeln mit Terra-Preta in der Theorie. Rein praktisch haben mehrere Aktivistinnen aus der Landeshauptstadt bei uns eine halbe Pflanzkiste gebaut. Andere haben Beete gehackt. Dank an sie und nicht zuletzt an die Freundinnen aus der klein-urbanen Siedlung an der Düssel, in der das Bier so schmeckt wie es heißt.

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Mi

07

Mai

2014

Wohnst Du noch, oder sägst Du schon?

 

Werkbank gebaut, Paletten bestellt, Brecheisen poliert, die Akkus der Schrauber geladen. Es kommt der Tag, da wird die Säge sägen. Wann? Am Samstag, 10. Mai, ab 14 Uhr beim kostenlosen Workshop „Paletten-Möbelbau“ auf NeuLand. Wohnst Du noch, oder sägst Du schon?

 

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Di

06

Mai

2014

Die heilende Kraft des Weines

Foto: Sarah Bettin
Foto: Sarah Bettin

 

Hier ein Foto des ersten Weinstocks (Merlot) des Kräutergartens. Im Bildmittelpunkt sieht man die „Gescheine“, die kommenden Blüten. Sie gehen noch etwas auseinander, blühen, und werfen in ca. 1 - 2 Wochen ihre minikleinen Blütenkäppchen ab. Dann werden sie immer dicker, wonach man sie als „Trauben“ bezeichet. (Danke an Thomas Eichert, den Stadtwinzer, für die fachmännische Erläuterung!)

 

Und wer sich jetzt fragt, was denn der Rebstock in unserem Kräutergarten zu suchen hat, dem sei gesagt, dass die Heilwirkungen der Reben schon in der Bibel erwähnt wurden. So behandelte der barmherzige Samariter die Wunden des Verletzten mit Öl und Wein und auch Paulus wusste schon, dass Wein auch vor bakteriell bedingten Magen-Darmerkrankungen schützt: "Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern nimm ein wenig Wein dazu um des Magens willen und weil du oft krank bist", schreibt er im ersten Brief an Timotheus (1. Timotheus 5, 23).

 

Wer den berühmten feinen Unterschied zwischen Massen und in Maßen berücksichtigt (1 - 2 Gläser pro Tag) kann durch moderaten Rotweingenuss eine präventive und therapieunterstützende Wirkung erzielen. Denn die Weinpflanze ist letztlich eine Heilpflanze mit unglaublich hohem Potenzial. Wissenschaftler haben mittlerweile nachgewiesen, dass der in Weintrauben enthaltene Abwehrstoff Resveratrol die Reparaturaktivitäten der körpereigenen Zellen steigert und damit den Alterungsprozess verlangsamen kann. Außerdem kann dosierter Weingenuss vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, den Stoffwechsel bei Diabetikern verbessern, Krebserkrankungen und Altersdemenz vorbeugen und sogar die Fettverbrennung verstärken.

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Di

06

Mai

2014

Können vor Lachen!

 

Ihr könnt Köln. Sagt Ihr. Wer ist Köln? Das sind wir. Vielleicht könnt Ihr uns mal. Und dann mal wieder nicht. Aber eigentlich gilt: Uns kann keiner! Schließlich sind wir Köln.

 

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Fr

02

Mai

2014

Völlig neue Perspektiven, Bienen auf der Flitze und selbstverachtende Willenskraft - Die Woche in Bildern

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Mo

28

Apr

2014

Käfer aller Länder, vereinigt Euch! Ein Erdbeerblatt als Liebesnest

Transatlantische Beziehungen.
Transatlantische Beziehungen.

Endlich Regen. Den Samstagnachmittag haben wir noch in der NeuLand-Savanne verbracht, aber die Nacht brachte Erlösung. Angeblich sind im April nur 19 Prozent der sonst in diesem Monat üblichen Niederschläge gefallen. Bei uns waren es garantiert noch weniger. Und wenn schon: Bester Laune haben wir pikiert, Kaffee getrunken, lecker Kuchen gegessen und die Qualität unserer Pizza nochmal nach oben gehoben. Das sahen auch die Gäste der Expedition-Colonia-Radtour so, die bei uns Station machten. Das Café hatte am Wochenende zum dritten Mal auf und gilt damit nach hiesigem Standard als Brauchtum. Nach und nach ziehen unseren neuen osteuropäischen Bauarbeiternachbarn in ihre Container. Die Völkerverständigung probten am Samstag aber andere: Ein einheimischer und ein wohl asiatischer Marienkäfer liebten sich nach Herzenslust auf einem Erdbeerblatt.

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Mo

21

Apr

2014

NeuLand - jetzt ist auch der Rasen heilig

Wie im Stadion. Greenkeeper bei der Arbeit.
Wie im Stadion. Greenkeeper bei der Arbeit.

 

Der heilige Rasen: Mythos von Wembley, Wimbledon – und ab sofort von NeuLand. Das sagen wir jetzt einfach mal so. Denn eigentlich ist den komisch-gläubigen Protestanten ja nichts so richtig heilig wie den Richtig-Gläubigen – also den kölschen Katholiken. Egal. Unser neuer 200-Quadratmeter-Rollrasen stammt aus der evangelischen Lutherkirche. Dort war er Teil der vorösterlichen Inszenierung des Gethsemane-Gartens. Das ist jene öffentliche Grünfläche in Jerusalem, in der Jesus am Abend vor Karfreitag eine Idee sucht, wie er aus der Kreuzigungsnummer eventuell noch kurz vor knapp herauskommt. Fündig geworden ist er bekanntlich nicht. Dank unseres kurzen Drahtes zu Südstadt-Pfarrer und NeuLand-Sympathisant Hans Mörtter und der Hilfe zahlreicher Alt- und Neu-NeuLänder ist Gethsemane jetzt ein Stück vom Ski- und Wandergebietsbegleitgrün Mount Gersmann. Vorausgesehen hat das alles unser Lieblings-Prophet Jesaja: „Und der Herr wird dich immerdar führen und deine Seele sättigen in der Dürre und deine Gebeine stärken; und du wirst sein wie ein gewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, welcher es nimmer an Wasser fehlt.“ Geht doch!

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Mo

14

Apr

2014

Coco Guerillero: Die Chanel-Kiste im überirdischen Untergrund

Sind so viele Hände an supermotivierten Menschen.
Sind so viele Hände an supermotivierten Menschen.

 

Auf vielfachen Wunsch an dieser Stelle mal ein Verbrauchertipp. Denn die Pizza, die wir am Samstag beim zweiten öffentlichen Kaffeeklatsch in unserem Ofen gebacken haben, fanden die Leute so lecker, dass sie die auf jeden Fall zu Hause nachbacken wollen. Allmende als kulinarische Lebenshilfe: Für den Teig: 250 g Mehl, 2 EL Olivenöl, 1 Eigelb, Salz und 100 ml Wasser mit Knethaken und danach mit Händen zu Teig verkneten. Den zu einer Kugel formen, von außen mit etwas Olivenöl bestreichen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Zimmertemperatur in Ruhe lassen. Backofen auf 240 Grad Ober/Unterhitze. Teigkugel halbieren und jede Halbkugel auf Backpapier ausrollen. Für den Belag: zwei Kugeln Mozzarella in dünne Scheiben schneiden, Parmesan grob raspeln, Salbeiblätter in grobe Stücke zupfen. Creme fraiche auf die Pizzafladen streichen, Käse und Salbei darauf verteilen. Pfeffern. 12 bis 14 Minuten in den Ofen.

 

Derart gestärkt und durch die Verwendung von Salbei zusätzlich motiviert nahm die Kräutergruppe Fahrt auf. Und da war es kein Widerspruch, dass sie sich mit Vollspeed vor allem dem Bau einer Stein-Schnecke widmete. Eine kleine geheimnisvolle Kiste mit NeuLand-Banner ist am Samstag auch entstanden. Lasst Euch überraschen, wohin ihre Reise geht. An dieser Stelle in Kürze mehr. Und in der örtlichen Tagespresse. Hartnäckig hält sich das Gerücht, wir hätten unsere Fingerabdrücke auf der Untergrund-Kiste mit Olio Extra Vergine di Olivia überpinselt. Olivenöl der Ober-Extraklasse? So ein Quatsch. Wir verschwenden doch keine Lebensmittel. Wer der Kiste näher tritt, riecht es schon von Weitem: Chanel No. 19. Jede Latte einzeln getränkt. Liebe Madame Cocoschinski, wir verbeugen uns in Ehrfurcht. Und bald auf einem Platz in Eurer Nähe.

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So

06

Apr

2014

Danke! Uns allen und NeuLänder Petrus, dem Kölschen!!

Bei den NeuLändern, "da ist der Wurm drin", könnte denken, wer in der Halle des Volkes das seit Tagen obsolete "Möbelstück Schalker Provenienz" registriert hatte. "Zu solch indiskutablem Mobiliar greifen sie schon, um sich ihre kleine Farm hübsch zu machen"? Weit gefehlt: Das ist ein höchst vitales Reproduktionsgerät - die Wurmkiste GB 1.0". Hier haben Würmer auf einem Bett aus feinstem, nach Waldboden riechenden Kompost ihr Wohnzimmer gefunden und werden fortan mit Mini-Schnipseln Salat, Gemüse etc. gefüttert. Auf dass sie sich und den Kompost vermehren. Supersache das! Ansonsten ist auf NeuLand mitnichten der Wurm drin (außer im Kompost): Gisela, Bauwagen-Chefin und Schönmach-Queen, stellte mit zahlreichen Mitwirkenden top Catering sicher, Inci und Co setzten den Zaun-Relaunch fort, und die mangels sonst gewohnten Teilnehmeransturms etwas entschleunigt vor sich hinwerkelnde Kompost-AG bekam plötzlich raketenmäßigen Auftrieb dank Lisa: Das NeuLand-Küken hatte Langeweile und wollte auf den Bauspielplatz. So konnten wir die bislang schönste Kompostkiste samt Dach vollenden!!! Zwar mussten wir nonverbal kommunizieren, denn der Sound des Häckslers machte jedes Gespräch unmöglich, aber- Gerlinde sei Dank - sind jetzt ungeahnte Vorräte an Häckselgut im wasserdichten BigPack gleich am Kompost platziert und warten nur darauf, von Euch in den Kisten mit den AB JETZT WILLKOMMENEN Küchenabfällen zu lockerem Kompostgut vermischt zu werden. Ältestenrat Michel hat wieder Erstaunliches aus Weiden gezaubert, bald wird der Garten zu einem Weidenflechtwandellabyrinth!!!!! NeuLand - so geht Garten!

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So

09

Mär

2014

Das Foodsharing geht echt ab wie Hulle - Wir müssen anbauen

Blumen von den Teilern: Trubel beim Ausladen der Lebensmittel.
Blumen von den Teilern: Trubel beim Ausladen der Lebensmittel.

Wenn de Sonn schön schingk, dann stonn mer all parat. Selbstverständlich auch nach dem Hochfest des vaterstädtischen Frohsinns, unter dessen Eindruck wir immer noch stehen. 22 Grad, blauer Himmel, spätfrühlingshaftes Frühsommerwetter. Anfang März. Wenn en Bayenthal d'r Buur op däm Neuland danz. Da simmer dabei. Die Session ist vorbei, die Saison ist eröffnet: Wir haben jede Menge Sand an die Ausläufer des Mount Gersmann gefahren, um dem dort stehenden Gewässer Land abzutrotzen, Kaffee getrunken, neue Kisten gebaut, Sonnencreme vergessen, alte Kisten repariert, Kuchen gegessen, Weidenruten geholt, auf den Bänken gesessen, Beete vorbereitet und uns klar gemacht, dass wir jetzt mit Hochdruck säen, pflanzen und vorziehen müssen, damit wir irgendwann mal ernten können. Obwohl: Wir haben zwar noch nix gesät und erst recht nix geerntet, aber ernährt werden wir irgendwie doch. Unser Foodsharing-Standort geht ab wie Hulle. Der Schrank platzt aus allen Nähten. Um den Lieferungen Herr zu werden, müssen wir wohl in Kürze anbauen. Vorher allerdings in unseren Kisten.

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Mo

24

Feb

2014

Die Schätze im Keller des Herrn Kerp und heitere Erfolgsmeldungen aus dem Schoß der Kolchose

Woran erkennen sich NeuLänder, die bei Herrn Kerp den Keller ausgeräumt haben? An den neuen Gummistiefeln.
Woran erkennen sich NeuLänder, die bei Herrn Kerp den Keller ausgeräumt haben? An den neuen Gummistiefeln.

Das ist der Herr Kerp. Herr Kerp hat jahrzehntelang in seinem Laden an der Cäsarstraße in Bayenthal "Industriebedarf" verkauft. Klingt komisch, ist aber so. Und jetzt ist der Herr Kerp 70 und gibt sein Geschäft auf. Einen Nachfolger hat er nicht gefunden. Außerdem wird das schöne alte Haus abgerissen, in dem Herr Kerp gewohnt und gearbeitet hat. Und weil Herr Kerp so nett ist, hat er an NeuLand gemailt, dass wir mal in seinem Keller nachschauen sollten. Es gäbe dort bestimmt einiges, was wir gebrauchen könnten. Wir sind natürlich sofort hingefahren, haben gestaunt und dann eingeladen. Tische, Körbe, zwei Super-Sackkarren, Kästen für Schrauben.... Und für jeden gab es flammneue quietschgelbe Gummistiefel mit Stahlkappe. Als Gegenleistung wünscht sich Herr Kerp eine Einladung zu unserem Sommerfest "auf eine Tasse Kaffee und ein Kölsch". Aber bitte gerne. Bis zum Abwinken. Und selbstverständlich auch darüber hinaus. Tausend Dank, Herr Kerp!

Heitere Kurznachrichten aus dem Schoß der Kolchose:

Am Samstag hat uns Harald beigebracht, wie man aus einem Kohlkopf Sauerkraut macht. Und wie man Gemüse in Salzlake mit Gewürzen einlegt. Jetzt haben wir alle ein paar Bügelgläser unter den Betten stehen und warten auf das Ergebnis. In Kürze mehr.

Birgit, Alex und Stefan haben den Kompost an der Bolder-Wand fast komplett gesiebt. Zwei Kubikmeter feinstes Schwarzgold sind übrig geblieben. Und jetzt nix wie ab in die Beete.

Ein hundert Meter langer Schwarm Zugvögel passierte NeuLand genau in dem Moment, als Johanna Akomeh am Akkordeon mit dem "Müllemer Böötche" die erste KG NeuLand-Freiluftsitzung mit dem Einsingen jecker Lieder eröffnete. Wer braucht den Gürzenich, wer geht schon ins Maritim? Bei uns spielt die Musik. Die "löstigen Järnter" haben die kölschen Klassiker rauf und runter intoniert. Übrigens: Wir verfügen über jahrelange Erfahrungen in Sachen jecke Stzungen. Die haben wir jede Woche. Immer donnerstags.

 

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Fr

14

Feb

2014

NeuLand bockt das Justizzentrum: Entscheidung ist nicht Wahl - Entscheidend sind die Argumente

Und hinter dem Justizzentrum geht die Sonne auf. Oder doch eher unter?
Und hinter dem Justizzentrum geht die Sonne auf. Oder doch eher unter?

NeuLand hat entschieden. Wir lehnen beide Vorschläge kategorisch ab. Der Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) hat nach Prüfung von 40 möglichen Standorten das Ergebnis vorgelegt: Und stellt die Stadt vor die Wahl. Das nach Ansicht des BLB neu zu bauende Justizzentrum kann angeblich nur in vier verschiedenen Varianten auf den Flächen rechts und links der Alteburger Straße oder auf der Fläche zwischen Eifelwall und Hans-Carl-Nipperdey-Straße gebaut werden. Der Standort an der Alteburger ist für uns tabu, weil er für immer und ewig einen Keil treibt zwischen Bayenthal und der Südstadt. Ein neues Justizzentrum an der Nipperdey-Straße würde, so die BLB-Pläne, die Breite der Verlängerung des Inneren Grüngürtels an dieser Stelle von 150 Meter auf 80 Meter verringern. Aus unserer Sicht genauso indiskutabel. Wir fordern Kreativität: Entweder baut der BLB ein Justizzentrum an der Nipperdey-Straße, das den geplanten Grüngürtel unangetastet lässt. Oder man schaut auf das Gelände rings um das Justizzentrum, baut auf dem Parkplatz neu und nutzt das in Kürze leer stehende Gebäude der Arbeitsagenturfür das Land- oder Amtsgericht. Und nur zur Erinnerung: Da mögen die BLB-Cowboys noch so breitbeinig daherkommen. Das Planungsrecht liegt bei der Stadt. Und wehe, der Rat wird bockig. Das größte Glück der Pferde ist der Cowboy auf der Erde.

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So

02

Feb

2014

Brandstiftung: "Der rote Faden" - Sonderkommission ermittelt

Tatort NeuLand. Unsere urbangärtnerische Sonderkommission „Roter Faden“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Der zuständige Ermittler der Kripo musste dazulernen. „War die Spusi schon da?“ „Spusi?“ „Ja, guckt Ihr NeuLänder keine Krimis? Die Spurensicherung natürlich.“ „Nee, war nicht da. Haben wir selber gemacht.“ „Wie, selber gemacht?“ „Wir haben das Tatwerkzeug sichergestellt. Das sollte jetzt auf Fingerabdrücke untersucht werden.“ „Ja wie jetzt?“ NeuLand ganz staatsmännisch: „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt der Untersuchungen nicht mehr sagen. Nur soviel: Wir ermitteln in alle Richtungen. Vor allem in eine. Gleichzeitig können wir hier natürlich kein Täterwissen preisgeben. Aber wir könnten.“ Was war passiert. Am Samstag hat zwischen 16 Uhr und 17 Uhr jemand unseren Bürocontainer aufgebrochen und danach versucht, in unsere blauen Container einzudringen. Spuren eines versuchten Einbruchs gab es zuhauf. Der Täter/die Täterin hat Feuer in unserem Bürocontainer gelegt. Passanten sei Dank wurde ratzfatz die Feuerwehr alarmiert, die das Schlimmste verhindert hat. Ergebnis: Niemand zu Schaden gekommen, Container steht. Und stinkt. Nun hat die Feuerwehr bei solchen Einsätzen zu Recht ein recht robustes Mandat. Unser Schaden ist nicht gerade gering. Wer also zum Beispiel eine Containertür kennt, die zu uns passt, darf sich gerne melden. An dieser Stelle suchen wir nochmal Leute, die am Samstag zwischen 16 Uhr und 17 Uhr jemanden im NeuLand-Garten gesehen haben. Meldet Euch bitte diskret. Wir rufen hier ausdrücklich nicht zur Hatz auf irgendwen auf. Nichts liegt uns ferner. Aber drankriegen würden wir ihn schon ganz gerne – den Sausack.

 

 

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Mi

29

Jan

2014

Bruche mer nit, fott damit!

Randvoll haben wir den Container geladen mit all dem Schrott, der uns mächtig auf die Nerven ging. Ein Nachmittag unter dem schönen kölschen Motto: Bruche mer nit, fott damit.

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So

26

Jan

2014

Wir räumen auf, ab, weg und um: Ansonsten bleibt alles beim Alten - bis auf die Nachbarn

Der Müllberg wächst. Wir üben das Loslassen.
Der Müllberg wächst. Wir üben das Loslassen.

Aufg'räumt is! Noch nicht alles, aber ziemlich viel. Im vergangenen Jahr hat sich auch ohne unser Zutun eine Menge Müll in unsere Garten angesammelt. Ein schrottreifer Kicker war dabei, ein ausgemustertes Klo, aber auch ein  Raclette-Grill. Mindestens so praktisch wie 40 Meter Feuerwehrschlauch, den man gerne kostenlos bei uns abholen kann. Ansonsten fliegt bald alles in den Container.

 

Lasst uns die Sachen mal eben eintüten.
Lasst uns die Sachen mal eben eintüten.

Wir machen uns nämlich hübsch für die neue Nachbarin. Der BLB hat die Brache ab Februar vermietet. In den Genuss eines Grundstücks mit angrenzendem Gemeinschaftsgarten kommt die BAM AG, die nach eigenen Worten über die Kernkompetenzen "Planung, Ausstattung, Sanierung, Umbau und Errichtung schlüsselfertiger Großprojekte in Deutschland" verfügt. Großprojekt, das passt doch. Beratervertrag? Die können von uns bestimmt eine Menge lernen. Aber kein Grund zur Sorge. Die bauen nicht bei uns, sondern am ehemaligen BDI-Hochhaus am Rheinufer, das in Wohnungen umgewandelt wird. Die Arbeiter werden auf der Brache neben uns untergebracht. Herzlich willkommen. Unsere tätige Solidarität gilt allen, die in Containern leben müssen. Egal, woher und warum sie kommen.

Dachstühle zu Blockhäusern.
Dachstühle zu Blockhäusern.

Ansonsten gibt Nina einem Teil ihrer Zukunft immer mehr Zuhause. Auf dem Mount Gersmann wächst ihr Holzhaus stetig. Und man darf gespannt sein. Das Haus wird  weder Tür noch Fenster haben und deshalb niemals schlüsselfertig werden. Nina wird über eine Leiter durch das Glasdach einsteigen. Unser Tipp: Einfach mal in ein paar Wochen mit den Experten für Großprojekte quatschen. Vielleicht fällt denen noch was Schlüssiges ein.

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Mi

15

Jan

2014

Leben wie Gott in NeuLand

Eines steht schon mal fest: Davon, wie wir in diesem Jahr im NeuLand leben, kann sich Gott in Frankreich schon mal 'ne Scheibe abschneiden. Wir haben dann nämlich eine Restauration. Und nach allem, was man jetzt schon weiß, vom Allerfeinsten. Kein Stern, der unseren Namen trägt. Wir sind auch mit weniger mehr als zufrieden. Das war das Ergebnis unser Gastro-Klausur bei den liebenswerten Gastgebern im Autonomen Zentrum. Danke an den Eifelwall!! Drei verschiedene Varianten eines gastronomischen Betriebs auf NeuLand standen anfangs im Raum, die sich aber sehr schnell als sowas von ähnlich erwiesen, dass wir die Unterschiede ratzfatz verschwinden lassen konnten. Der Testlauf unserer Gastro beginnt im April immer samstags. Alle sind eingeladen, jeder darf gespannt sein.

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Sa

11

Jan

2014

Kompost klerikal oder die Nachhaltigkeit des Erzbischöflichen Stuhls

Guck mal, wer da gärtnert.
Guck mal, wer da gärtnert.

 

Die NeuLand-AG „Urban Gardening 2.016“ ist noch nicht gegründet, hat aber schon mal inoffiziell die Arbeit auf- und die Zukunft vorweggenommen. Blühende Landschaft aus Brauereibrache haben wir ja schon. Aber spätestens in drei Jahren sind wir weiter. Die erste Nummer unserer Hochglanz-Illustrierte erscheint: Die „NeuLandlust“ mit praktischen Tipps für alle, denen ihr Leben unerträglich harmonisch erscheint. Zweite Idee: Was machen wir mit allem, was wir im Garten produzieren? In drei Jahren geben wir die Antwort in unserem NeuLand-Flagship-Store an der Schildergasse. Möge die Pacht mit uns sein.

 

Doch schon jetzt werden intern Diskussionen geführt. Gehört das Kaufhaus, über das wir verhandeln, neben dem Kaufhof und gegenüber von Sport Scheck nicht der Kirche? NeuLand und der Erzbischöfliche Stuhl? Kann es da Gemeinsamkeiten geben? Auf der einen Seite diese über alle Partei- und sonstigen Grenzen geachtete Institution mit ihren allwöchentlichen Versammlungsriten, ihren Konflikten zwischen dem Streben nach Eigentum und völliger Besitzlosigkeit und der harschen Kritik der Mitglieder an denen da wo auch immer „oben“. Und auf der anderen Seite: Die altwehrwürdige katholische Kirche. Kann das gutgehen? Glaube versetzt Berge. Hoffentlich den neben dem Gewächshaus. Wir bleiben dran.

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Sa

11

Jan

2014

Glaube kompostiert Berge!!

Wissenswertes zu Komposttoiletten. Vortrag und Infoabend mit Dr. Ute Arnold vom Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz Bonn am Mittwoch, 5. Februar, ab 19.30 Uhr. Wie funktioniert eine Komposttoilette, wie wird sie gebaut, welche Anforderungen muss sie erfüllen?

Ort: Vringstreff, Im Ferkulum 42, Südstadt

Eintritt: frei

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Do

09

Jan

2014

Hunger in einer reichen Welt – Ursachen von weltweiten Nahrungskrisen

27.1., 19:30h: Vortrag und Diskussion mit Jan Urhahn, Inkota-netzwerk

Jan Urhahn
Jan Urhahn

In einer an sich reichen Welt hungern immer noch mehr als 840 Millionen Menschen.

 

Die Gründe dafür sind vielfältig und mitunter komplex:

 

- Die politisch forcierte Produktion von Agrokraftstoffen aus Mais, Soja oder Zuckerrohr tritt in Konkurrenz zur Fläche, die zum Anbau von Nahrungsmitteln zur Verfügung steht.

 

- Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln an den Warenterminbörsen sind eine der Ursachen für schwankende und immer unberechenbarere Preise für Essen – Menschen, die schon bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrung ausgeben, können sich ihr Essen schlichtweg nicht mehr leisten.

 

- Die Folgen des Klimawandels bedrohen wegen immer häufiger auftretenden Extremwetterereignissen wie Dürren oder Überschwemmungen ganze Ernten.

 

- Land Grabbing – der Kauf und die Pacht von riesigen Landflächen vornehmlich im globalen Süden – beraubt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihres Zugangs zu Land oder Wasser.

 

- In einer Vielzahl neuer politischer Initiativen erhält das Agribusiness strukturellen Einfluss auf Reformen in den Ländern des Südens – oftmals zum Vorteil der Konzerne und zum Nachteil marginalisierter Bevölkerungsgruppen.

 

Jan Urhahn, Referent für Landwirtschaft und Ernährung bei der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit INKOTA netzwerk e.V., erläutert in seinem Vortrag die fatalen Zusammenhänge und zeigt Lösungsansätze. Anschließend habt ihr die Möglichkeit zu fragen und zu diskutieren.

 

Mo., 27.1.14, 19:30 Uhr

Vringstreff, Im Ferkulum 42, Köln-Südstadt

Eintritt frei

 

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Mo

06

Jan

2014

Kleiner Rückblick auf 2013: Wat e’ Johr! Wat e’ unfassbar Johr dat woor!

JANUAR: Da sind wir mit Wolfgang Niedecken aber sowas von einer Meinung. Auch wenn unser Nachbar uns mit diesem Lied nicht gemeint hat. Unfassbar, was wir in diesem Jahr erlebt haben. Grund genug, um in Bild und Text zurück zu blicken. Los ging es im Januar mit der Planungskonferenz in der Halle des Volkes.

FEBRUAR: Landgewinnung stand Anfang des Jahres sofort nach der Schneeschmelze im Vordergrund: Wie immer nach dem NeuLand-Motto - Viele Hände, schnelles Ende. Allerdings hat es doch ein bisschen gedauert, bis dass alles rot war. Heute stehen im Hintergrund Kisten. Und dahinter entsteht die Gastronomie.

MÄRZ: Das Gewächshaus steht und hat ein Dach. Die ersten Reinhautage des Jahres waren gut besucht. Wir schafften was. Auch mit Hilfe einer Gruppe von Auszubildenden der Heimerziehungspflege, die bei uns Hand anlegten. Büro- und Lager-Container waren gekauft. Die Gartensaison begann.

APRIL: NeuLand bekam eine Kathedrale der besonderen Art. Unter Michels Anleitung bauten wir einen Weiden-Dom. Johann van den Bongard hat uns über die Haltung von Bienen inforrmiert. Ein weiterer großer Schritt war das kleine Strom- und Wasserhäuschen, das wir an der Schönhauser Straße errichtet haben. Die Anschlüsse ließen dann aber doch noch bis September auf sich warten. Für jeden Hipster ein must have: Unsere selbst genähten Taschen.

MAI: "Wir feiern die kalte Sophie" lautete das Motto unseres Frühlingsfestes . Und unsere Gäste feierten bei sommerlichen Temperaturen den vorläufigen Sieg über die Eisheiligen. Professor Jürgen Friedrichs klärte uns auf über Arm und Reich in der Stadt. Wie man in in einer solchen lebt und trotzdem nachhaltig produzierte Lebensmittel aus der Region bezieht, war Thema eines weiteren Vortrags. Wir haben mit Flüchtlingen gegärtnert, Tomatendächer gebaut und DIY-Videos gedreht. Jetzt kann jeder sehen, wie man Anzuchttöpfchen baut.

JUNI: Bei NeuLand ist ab jetzt der Ofen an. Lara, Hanna und Andi haben in allerbester Allmende-Manier ihr Wissen geteilt und mit der Hilfe der Vielen einen Pizza-Ofen gebaut. Präsent waren wir auch beim Südstadt-Straßenfest. Dort haben wir Pflanzen verkauft. Bundesweit berühmt wurden wir nach einem Besuch von "A tempo"-Mitarbeitern. Ein mehrseitiger Bericht über NeuLand war in der Zeitschrift zu lesen, die in allem dm-Märkten kostenlos auslag. Und auch im Film machten wir eine gute Figur.

JULI: Unbestrittener Höhepunkt der Ganzjahres-Feierlichkeiten auf NeuLand war unser Sommerfest mit mehreren hundert Gästen. Auf einem kleinen Markt konnte man Artikel rund ums Gärtnern kaufen, die kulinarische Vielfalt war überwältigend, und die Musik von Kwaggawerk sowieso. Jede Menge Informationen zum Thema Artenvielfalt und -erhaltung gab es von der Rheinischen Garten-Arche. Zuvor hatte unsere Arena ihren ersten großen Auftritt. Sängerinnen und Sänger des "Weißen Holunders" gaben ein Von-abends-spät-bis-morgens-früh-Konzert. Mächtig was los war auch bei der ersten Ausgabe der Schnibbelparty, bei der wir mit Produkten aus dem Garten im Garten gekocht haben. Und dann hat auch noch Klaus der Geiger mit seinem Salon-Orchester bei uns ein umjubeltes Platzkonzert gespielt. Auch der "Vorkoster" aus der gleichnamigen WDR-Serie gab sich bei uns die Ehre.

AUGUST: Jungs, bringt das Ding nach Hause! Wir haben den Bauwagen ersteigert, der früher am Kalscheurer Weiher stand. Er dient uns als Kiosk. Ein weiteres Gartenmöbel ist unser neuer Kristallpalast am Eingang Koblenzer Straße. Das ARD-Morgenmagazin hat in mehreren Live-Schaltungen an einem Tag von 6 Uhr bis 9 Uhr über uns berichtet. Und jede Menge köstliche Paella gab es nach einem Vortrag über urbane Gärten in Detroit. Mit vielen neuen Erkenntnissen kehrte eine achtköpfige Delegation vom Sommercamp der Urbanen Gärten in Berlin-Lichtenberg nach NeuLand zurück.

SEPTEMBER: Höchichlichster Besuch auf NeuLand: Der Eigentümer unserer Fläche, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, war in Person des Chefs, Rolf Krähmer, bei uns zu Gast und machte sich ebenso wie Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes ein Bild von unserem Garten.

OKTOBER: Wir waren Gastgeber für ein Seminar der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis. Gemeinschaftsgärtner aus dem ganzen Bundesgebiet informierten sich bei uns darüber, wie man einen urbanen Garten gründet. Zahlreiche leckere Produkte aus eigenem Anbau und eigener Herstellung standen im Mittelpunkt unseres Erntedankfestes. NeuLand goes Mongolia ist das Motto in unserer Glasjurte, die als Wintergarten und kleines Veranstaltungszentrum dienen soll.

NOVEMBER: Drei zentrale Ereignisse beherrschten den November. Zum einen natürlich unser Klausurtreffen im Vringstreff, das uns allen einen großen Schub in Richtung Zukunft gegeben hat. Zum anderen haben wir den nicht ganz unwichtigen Zwischennutzungsvertrag mit dem Liegenschaftsbetrieb nach zweijährigem Tauziehen unterzeichnet. Und dann hat sich bei uns die höchst umtriebige Kräuter AG gegründet, die unseren Veranstaltungskalender mit Workshops und Exkursionen bereichert.

DEZEMBER: Natürlich haben wir zum Jahresabschluss eine unserer legendären Partys gefeiert: Glühwein, Punsch  und Chutneys waren die Renner beim Gartenglühen. In Atem gehalten hat uns die Politik. Nachdem es zunächst hieß, auf unserer Fläche könnte ein neues Justizzentrum entstehen, suchen Stadt und Landesbetrieb nun nach Alternativ-Standorten. Es bleibt aufregend. Auch im neuen Jahr. Wir gehen das an!

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Mi

18

Dez

2013

Paul BA und Freibeuter einer Meinung! Pirat verzichtet auf Plagiatsverfahren.

Vor verschlossenen Löwenhöhlentüren, links Mitte das einzige Firmenschild - hinter ganz schön dickem Glas. Aber aufgemerkt: Paule, wir wissen, wie die Klingel klingt.
Vor verschlossenen Löwenhöhlentüren, links Mitte das einzige Firmenschild - hinter ganz schön dickem Glas. Aber aufgemerkt: Paule, wir wissen, wie die Klingel klingt.
Entschlossene Annäherung an die Löwenhöhle.
Entschlossene Annäherung an die Löwenhöhle.

„Er spaziere halt gerne und oft durch die Stadt, sagt Paul Bauwens-Adenauer, das mache ihm Spaß. Nun ist Müßiggang im Terminkalender des Chefs eines großen Bauunternehmens, der zudem auch noch Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln ist, kaum vorgesehen.“ So hieß es zu Beginn eines Textes im Stadt-Anzeiger über einen Spaziergang mit dem mächtigen Mann im November. Und der kritisierte das Stadtbild nach Herzenslust.

Wie bitte? Das kam uns doch sehr bekannt vor. Da, wo der termingestresste Müißggänger für die Zeitung Schau lief, war unser Freibeuter doch längst gewesen. Beispiele? Domplatte: „Das ist kein Platz mehr, das ist eine Katastrophe“, so Paul BA im November. Der Freibeuter im September: „Hier wächst noch nicht mal in den Ritzen zwischen Platten Löwenzahn. Und die Pilze vor dem Dom-Hotel sind auch nur aus Beton.“ Die wurden nach der vernichtenden Kritik des Piraten übrigens umgehend abgerissen. Breslauer Platz: Paul BA: „Nehmen Sie den Breslauer Platz – ein Scheusal ohnegleichen.“ Der Freibeuter im August: „Der Breslauer Platz soll das Antlitz unserer Stadt mitprägen? Mal ehrlich: Mit dem Gesicht sollte Köln nur noch Nachtschicht schieben.“ Der Paule aus dem Hause Adenauer adoptiert von Bauwens nur ein mieser Plagiator? Dem Piraten die Ideen abzocken wie einst dem BLB die Kohle? Da hat sich unser Totenkopf-Freund aber umgehend aufgemacht zur Höhle des Baulöwen und wollte den zur Rede stellen. Doch die Löwenhöhlentüren blieben wie erwartet ungeöffnet. Aber dass das jetzt mal klar ist: Paule, wir wissen, wie die Klingel klingt!

Und eines ist trotz allem ja auch richtig. Paul BA bedient sich ja nicht nur der Ideen von Freigeistern und -beutern. Er gibt auch zurück. Zum Beispiel als Mitbegründer der unter sozialen Gesichtspunkten politisch unglaublich korrekten Initiative „Suchet der Stadt Bestes“. Na gut, das war einfach. Lange suchen muss uns Paule nicht. Da reicht ein Blick auf sein Festgeldkonto.

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Fr

13

Dez

2013

Wenn wir Guten nicht kämpfen, ja dann gewinnen eben die Schlechten

Nebulös gestaltet sich weiterhin die Zukunft der Ex-Brache.
Nebulös gestaltet sich weiterhin die Zukunft der Ex-Brache.

So, jetzt ist die erste Katze aus dem Sack. Und umgehend darin wieder verschwunden. Denn jetzt ist der Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) am Zug. Baudezernent Franz-Josef Höing hat in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im "nichtöffentlichen Teil" acht Standorte vorgestellt, die aus seiner Sicht besser für den Neubau eines Justizzentrums geeignet sind als unser NeuLand-Gelände. Der BLB wil ja bei uns dieses Zentrum bauen. Das stößt bei unserem Baudezernenten nicht auf Zustimmung. Im Gegenteil, es gibt Alternativen: Ganz weit vorne sieht Höing eine Fläche in der Messe-City hinter dem Deutzer Bahnhof und an zweiter Stelle drei Freiflächen in Kalk zwischen dem Odysseum und dem Polizeipräsidium, die für den Neubau zusammengefasst werden sollen. Nach sechs weiteren Grundstücken auf dieser Liste, die laut Höing bessere Voraussetzungen bieten, wird unseres als "bedingt geeignet" auf Platz neun eingestuft. Geprüft wurden Kriterien wie Verfügbarkeit, Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und den Individualverkehr sowie die Eigentumsverhältnisse. Für NeuLand heißt es in der Vorlage von Höing, dass der Rat einen neuen Beschluss fassen müsste, weil an dieser Stelle im Entwicklungskonzept Südliche Innenstadterweiterung, das der Rat kürzlich beschlossen hat, eine weiterführende Schule und Wohnbebauung vorgesehen sind. Zudem wird darauf hingewiesen, dass ein neuer Büroblock eine Barrierewirkung zwischen Bayenthal und der Südstadt entfalten würde. Die Flächen in Kalk haben einen großen Vorteil: Sie gehören zum Teil dem Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB). 

Was heißt das für uns NeuLänder? Zunächst einmal: Wir gewinnen wieder Zeit. Der BLB will bis Februar 2014 alle zehn Grundstücke, die die Stadt als geeignet oder bedingt geeignet vorgeschlagen hat, auf ihre Tauglichkeit für ein Justizzentrum prüfen. Nach allen Erfahrungen schaffen die das so schnell im Leben nicht. Seien wir wohlwollend und rechnen mit einer Entscheidung im Herbst 2014. Und jetzt nicht mehr ganz so wohlwollend: Mal angenommen, die Entscheidung lautet Bayenthal. Und jetzt mal überhaupt nicht mehr wohlwollend: Ein Bebauungsplanverfahren würde unter welchen Umständen auch immer im Frühjahr 2015 in Gang gesetzt. Das dauert mindestens zwei Jahre, in der Regel länger. Dann sind wir im Frühjahr 2017, wahrscheinlich später, und der Rat, von dem wir jetzt nicht wissen, wie er dann zusammengesetzt ist, wäre aufgerufen zu entscheiden, ob er dem Bau eines Justizzentrums zustimmt. Für uns Gärtner bedeutet das: NeuLand bleibt mindestens bis zum Ende der Gartensaison 2017 auf seinem angestammten Platz. Wahrscheinlich länger.Für alle, die das Justizzentrum ablehnen, gilt ab jetzt: Wenn wir Guten nicht kämpfen, gewinnen die Schlechten.

Die Stadtverwaltung rät dem BLB übrigens dringend, den Bau an der Luxemburger Straße zu sanieren. Dieser Standort erfülle alle Anforderungen sozusagen ideal.

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Do

12

Dez

2013

Die Sozis auf dem langen Marsch zur Einsicht - Angst ist kein Ratgeber

Dunkle Wolken über NeuLand. Noch ist das Justizzentrum nicht endgültig vom Tisch.
Dunkle Wolken über NeuLand. Noch ist das Justizzentrum nicht endgültig vom Tisch.

Im Publikum mischte sich fassungsloses Staunen mit ungläubiger Heiterkeit. Hatte er das wirklich gesagt? „Die Bürger wünschen sich Urbanität. Was gibt es denn Urbaneres als ein Justizzentrum? Auf dem Dorf finden Sie sowas nicht.“ Dieses Bebauungs-Szenario für die ehemalige Brache der Dom-Brauerei an der Alteburger Straße entwarf Michael Frenzel, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat, während einer Informationsveranstaltung mit dem Titel „Justizzentrum Ja oder Nein?“. Glücklicherweise hatte die SPD das Podium im Bezirksrathaus Rodenkirchen nicht nur mit Frenzel, sondern auch mit Sachkompetenz besetzt. In Person von Andreas von Wolff, ehemals stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamtes und seit kurzem in Rente. Er brachte die Dinge auf den Punkt: „Es handelt sich hier um einen klassischen Zielkonflikt in der Stadtplanung. Der Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) würde gern sein Recht als Eigentümer der Grundstücke rechts und links der Alteburger Straße wahrnehmen und dort ein neues Justizzentrum bauen. Der Rat der Stadt hat für das 100 Hektar große Gebiet zwischen Südstadion und Rhein eine Sanierungssatzung erlassen. Der zugrunde liegt das ,Entwicklungskonzept südliche Innenstadterweiterung', das auf dem Gelände eine weiterführende Schule und Wohnbebauung vorsieht. Dieser Konflikt kann nur politisch gelöst werden.“ Das heißt, dass der Kölner Rat die Planungshoheit über das Gelände hat und mit diesem Recht das Justizzentrum verhindern kann.

Frenzel hatte vorher Zahlen genannt, die angeblich Grundlage der BLB-Pläne sind. Man rechne damit, dass 36.000 Quadratmeter Grundstück benötigt werden. 25.000 Quadratmeter für Justiz-Gebäude, 11.000 Quadratmeter für ein Parkhaus. Dessen Ausdehnung entspräche ungefähr der Fläche des NeuLand-Gartens. Die Geschossfläche des Jusitzentrums– also die Fläche für Büros, Gerichtssäle, Arrestzellen, Waffenkammer und so weiter auf allen Etagen – habe der BLB mit 60.000 Quadratmetern beziffert. „Brutto oder netto?“, fragte von Wolff. Schulterzucken bei Frenzel. Bei Brutto kann man das Doppelte draufschlagen. „Die geplante Fachhochschule war auf 100.000 Quadratmeter Geschossfläche ausgelegt“, erklärte Frenzel. Brutto oder netto? Kollektives Schulterzucken auf dem Podium. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend und die Messe nicht gelesen. Ein Rechtsanwalt aus dem Publikum forderte die Sanierung des Justizzentrums an der Luxemburger Straße. Doch die Herren und Damen Richter vom Landgericht wollen sich das möglichst nicht zumuten. Es müssten immer drei der 26 Geschosse des Hochhauses an der Luxemburger Straße gesperrt werden, im mittleren würde gearbeitet. Und immer darauf achten, dass keiner von den schweren Jungs, die dort auf der Anklagebank sitzen, über die Baustelle die Flitze macht! Bei der Veranstaltung fand die Sanierung dennoch große Unterstützung im Publikum.

Von Wolff berichtete auch über den großen zeitlichen Rahmen, in dem sich das Verfahren zur Bebauung des Sanierungsgebietes abspielen wird. „Wir“, so der Ex-Beamte, „wollen im Jahr 2015 die Bürgerbeteiligungsverfahren abgeschlossen und 2017 die Bebauungspläne rechtskräftig haben. Die Beteiligung wird mit Planungswerkstätten und anderen Formaten sehr intensiv sein.“ Gebaut wird aber zumindest auf dem Großmarktgelände nicht vor 2022. Schließlich kann dort erst 2020 mit dem Abriss begonnen werden, weil dann die Mietverträge der Großhändler auslaufen. Laut von Wolff sollen die Bürger nicht nur an der Planung, sondern auch an der Realisierung des neuen Veedels „Parkstadt Süd“ beteiligt werden. „Nicht so schön“ nannte von Wolff die große zeitliche Spanne zwischen Planen und Bauen. Sollte man sich vor diesem Hintergrund nicht einfach mehr Zeit für das Aufstellen der Pläne nehmen? Oder möchte man die nervigen Bürger möglichst schnell von der Backe haben? 2017 Bebauungspläne rechtskräftig, lästige Beteiligungsverfahren ein für allemal erledigt?

In der Dezember-Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wird Baudezernent Höing 18 Grundstücke vorstellen, auf denen nach Meinung seiner Behörde das Justizzentrum gebaut werden kann. Frenzels Lieblingsgrundstück liegt im „Airport Business Park, mit der S-Bahn leicht zu erreichen“. Weitere mögliche Standorte sind laut Frenzel das Gleisdreieck an der Inneren Kanalstraße, der Güterbahnhof Mülheim, ein Areal neben dem Polizeipräsidium in Kalk, das dem BLB gehört, aber auch der ehemalige Güterbahnhof Bonntor neben dem Großmarkt.

Und alle möglichen Grundstückstauschgeschäfte zwischen Stadt und Land geschehen vor dem Hintergrund, dass die ehemalige Dombrauerei-Brache immer noch mit einem Wert von knapp über 50 Millionen Euro in den BLB-Büchern steht. Ein intimer Kenner der Immobilien-Szene bewertet das so: „Das kriegen Sie zu dem Preis auf dem privaten Markt niemals vermarktet. Da zu bauen, das kann sich nur die öffentliche Hand leisten.“ Dabei hat der BLB den Wert der Grundstück schon um rund 30 Millionen Euro reduziert. Bezahlt hat man vor Jahren 88,6 Millionen. Aber dann brach sich beim BLB die Einsicht Bahn, dass man die Grundstücke trotz aller Mauschelgeschäfte irgendwann doch noch nach ihrem Marktwert in den Büchern führen müsse. Frenzel räumte ein, dass möglicherweise weiterer Abschreibungsbedarf bestehe.

Eines noch zu guten Schluss: Wenn man in einer Partei, die in Köln jahrzehntelang das Sagen hatte, denkt, dass ein neues Justizzentrum die Krönung der Urbanität verkörpert, dann bekommt man eine Ahnung davon, warum zum Beispiel der Ebertplatz so ist, wie er ist.

Und: Die SPD in Köln hat mehr Angst vor der Landesregierung und dem BLB als vor uns. Das sollten wir gelegentlich - aber zeitnah - ändern.

 

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So

08

Dez

2013

Chutneys, Glühwein, Lagerfeuer: Ziemlich cool, wie unser Garten glüht

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Fr

06

Dez

2013

Die vielen Gesichter des Wacholders

Er ist ein sagenumwobener Todesbaum, der gleichwohl heilende Kräfte besitzt: Der Wacholder prägte einst weite Landschaften im Oberbergischen.

Er hat viele Gesichter – und viele Sagen ranken sich um ihn. So opferte man dem Baum früher etwa Wolle und Speisen, wenn ein Kind erkrankt war.

Insbesondere in der Dämmerung kann seine ungleichmäßige Wuchsform aber auch furchteinflößend sein. Ein Grund mehr für die furchlose NeuLand-Kräuter AG sich auf den Weg ins Bergische zu machen, um das Geheimnis des Wacholders zu entdecken ... Hier Eindrücke von der Exkursion am 30.11.13:

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Mo

25

Nov

2013

Unser Fensterscheibenglaspalast wird jetzt zu einem Wintergarten

Aus unserer einst zugigen Glasjurte wird mehr und mehr ein urgemütlicher Ort. Am Wochenende haben wir die Ritzen dichtgemacht, durch die uns vorher der Wind zuverlässig mit Fußkälte versorgt hat. Jetzt haben wir es zwar noch nicht wirklich mollig warm, aber mit Hilfe von Kerzen in umgestülpten Blumen- und anderen Töpfen, warmem Tee und Leuten, die eng aneinanderrückten, waren die Temperaturen beim Gewürze-Workshop von Heidi ganz passabel. Um wem das nicht reichte: Der Workshop war passgenau auf diesen Tag ausgerichtet: "Gewürze, die wärmen und stärken". Die Jurte war voll von Leuten, und von außen konnte man nichts erkennen, weil die Scheiben komplett beschlagen waren. Gut gewürzt.

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So

24

Nov

2013

Neue Würmer braucht das Land!

Kompostwürmer, vor allem! Damit sie aus Küchenabfall, Ästen, Laub und
Grünschnitt einen vorzüglichen Kompost reifen lassen. Überrascht
waren wir, wie viele und auch jüngeren Menschen an diesem sonnigen, aber
kalten Nachmittag aufschlugen, um gemeinsam mit uns zu häckseln, zu
schaufeln, zu mischen - eben eine neue Kompostmiete richtig aufzubauen
und dabei die unterschiedlichen Materialien, die für gute Verrottung
wichtig sind, zu sehen, anzufassen und zu vermengen!! Rekordverdächtig:
erst nach einer Stunde Häckselei hat unser Häcksler das erste Mal
gestreikt und mit einem schrillen Motorengeräusch den Dienst quittiert -
die Messer blockierten angesichts der vielen verschlungenen Wurzeln und
Äste. Gut, dass auch noch trockenes, weiches Laub zu schreddern war -
das hat ihn wieder besänftigt. Ein Riesenspaß: wir durften unser
Erlesenes, Ausprobiertes und Nachgeahmtes den Besuchern weitergeben und
sie haben uns mal so eben ratzfatz unseren Kompostplatz aufgeräumt,
schlecht geratenen Kompost kuriert und gefühlte 18 Tonnen gehäckselt! Danke
dafür!

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Mo

18

Nov

2013

Zitronenverbene, Erdbeerminze, Olivenkraut und ein Pakt

Schnupperkurs: Kräuter-AG auf Exkursion in Gymnich
Schnupperkurs: Kräuter-AG auf Exkursion in Gymnich

NeuLand liegt eingebettet zwischen vierspuriger Straße, Ausfallschneisen und einem Wohnblock, den der schlagzeilenträchtige Esch-Fonds gebaut hat. Die Gymnicher Mühle bettet sich in die sanfte Auen- und Bördenlandschaft der Erft. Es war Liebe auf den ersten Blick. Zumindest unsererseits.

 

Unsere umtriebige Kräuter-AG organisierte Anfang des Monats ein Exkursion nach Gymnich, zum rheinländischen Nabel der Kräuterwelt. Um die Hofanlage mit Wirtschafts- und Mühlengebäude als kulturelles Erbe zu erhalten, entsteht hier gerade ein Naturparkzentrum, in dem auch ein schöner Kräutergarten, ein Rosengarten und eine Streuobstwiese zu finden sind.

 

Wir kamen wieder mit vielen guten Infos zum Anbau und zur Pflege von Kräuterbeeten und einem Pakt: NeuLand und die Rheinische Gartenarche werden mit dem gemeinnützigen Verein Gymnicher Mühle in Kontakt bleiben. Denn Synergien sind sexy. Im Frühjahr werden Zitronenverbene, Erdbeerminze und Olivenkraut aus Gymnich ihren Weg ins NeuLand finden. Mal sehen, ob ihnen unser Mikroklima genauso gut gefällt wie uns ...

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So

17

Nov

2013

Wir haben es tatsächlich getan: Ab jetzt gärtnern wir mit Vertrag!

Judith, Jürgen Gersmann und Christoph Pastoors (l.), der jetzt für uns zuständig ist.
Judith, Jürgen Gersmann und Christoph Pastoors (l.), der jetzt für uns zuständig ist.
Dat isser.
Dat isser.

Gehe nicht zum Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst. Wir wurden gerufen, also gingen wir. Und nach einer endlos scheinenden Wanderung über Behördenflure in dem neotechnizistischen Prachtbau des BLB an der Domstraße ward uns endlich eine Tür aufgetan. Und da stand er. Jürgen Gersmann, der mit einem liebevollen Augenzwinkern nach unserem Mount benannte Abteilungsleiter des Landesliegenschaftsbetriebs. Wohlgefällig ruhte sein Blick auf uns, als wir unsere Unterschriften unter den Nutzungsvertrag für das NeuLand-Gelände setzten und ihm mit der Übergabe der Bürgschaftsurkunde huldigten. Manche hatten uns ja schon hinter vorgehaltener Hand die Großmeister der Zwischennutzungsvertragsunterzeichnungsverschleppung genannt. Sicher sind zwei Jahre eine lange Zeit für Vertragsverhandlungen. Aber Moment mal: Gut Ding kann immer noch mal besser werden und will deshalb Weile haben. Mit uns Verträge schließen – überhaupt kein Problem. Machen wir mit Links.

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Di

12

Nov

2013

Bilder satt - NeuLand im späten Herbst: Wir sammeln Farben für den Winter

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Mi

06

Nov

2013

Der Freibeuter widersteht allzu süßen Versuchungen und zeigt klare Kante

Der neue Waidmarkt: Ein bisschen Grün in ganz viel Grau.
Der neue Waidmarkt: Ein bisschen Grün in ganz viel Grau.

Der Baum in seiner Scheibe auf dem Waidmarkt tat, als hätte er sich die Weisheit auf Spiegeln liniert unter die Rinde gezogen: „Freibeuter, ich habe Dich erwartet. Rheinauhafen, Breslauer Platz, Domplatte. Hast Du wirklich geglaubt, dort Grün zu finden? Lächerlich. Warum bist Du nicht zu mir gekommen? Ich hätte Dir helfen können“, begann er ein Geschäfts-Kontakt-Anbahnungs-Gespräch: „Wo sind denn eigentlich der Sack und die Kiste?“, heuchelte er Interesse. „Denen geht’s grad nicht so gut. Der Sack hat Bindegewebsschwächen, bei der Kiste wackeln die Latten wie der Arsch von Donald Duck“, berichtete der Freibeuter auf dem asphaltierten Platz vor dem neuen Quartiers, wo ehedem das Polizeipräsidium gestanden hatte. „Gut, dass Du allein gekommen bist“, tat der Baum wie Kumpel: „Freibeuter, ich mache Dir ein Angebot, das Du nicht ablehnen kannst. Du bekommst von mir hier einen lukrativ-hochkunstgedüngten Job mit mir zusammen als einziges Wohn-Ghetto-Beton-Urbanbegleitgrün breit und weit. Und ich bin Dein eigener Chef“, flüsterte der alte Baum so bestimmt, wie das nur jemand kann, der weiß, dass man tut, was er sagt. „Du fühlst Dich also total einsam und verlassen an diesem trostlosen Ort?“  fragte der Freibeuter kein bisschen eingeschüchtert. Der Baum wurde augenblicklich ausgesprochen ungehalten: „Seit wann duzen wir uns, Du Töpfchen-Lusche. Ich stehe hier seit fast beinahe 30 Jahren schon immer. Ich bin hier der Baum. Und sonst niemand. Hast du mich verstanden?“ „Selber Töpfchen“, zwitscherte der Freibeuter. Dass ihm die Dinge derart aus dem Ruder liefen, war der Alt-Baum ganz und gar nicht gewohnt. Entsprechend unbeherrscht fiel seine Antwort aus: „Du Jungspund, wenn Dir das hier nicht passt, dann hau doch ab nach NeuLand auf Eure Müllkippe mit Schrottplatzromantik in rotstaubtrockener Savannenoptik!“ Aber Lässigkeit gehörte von Anfang an zur Grundausstattung des Freibeuters: „Oh großer Baum. Etwa neidisch auf den Gemeinschaftsgarten? Neid ist nicht verhandelbar. Für mich ist es im Übrigen völlig unverständlich, dass sich Köln diesen Waidmarkt gefallen lässt.“ Da platzte dem Baum endgültig der Kragen, und er machte Rabatz wie früher mit einem Potpourri der immer gleichen Lieder vergangener und zukünftiger Schlachten: „Mein Freund der Baum in Not! Ein Baum, ein guter Baum, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt! Mit 17 hat man noch Bäume! Solang man Bäume noch leben kann…!“ Der Freibeuter drehte sich beim Weggehen kurz um: „Lieber Baum, wir haben überhaupt nichts gegen Bäume. Einige unserer besten Freunde sind Bäume. Und es gibt so viele Farben Grün in der Gemeinschaft. Nur hier und nur mit Dir allein in dieser Ödnis werde ich nicht glücklich. Entspann Dich, sei einfach mal positiv. Schließ die Augen und denk an NeuLand. Denn dort sind wir uns ganz sicher: Unser Optimismus gefährdet die Krise!“

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Mo

04

Nov

2013

Bei uns ticken die Klausuren anders - 30 GärtnerInnen im Vringstreff

Unser allererstes Mannschaftsfoto mit 24 Gärtnerinnen und Gärtnern.
Unser allererstes Mannschaftsfoto mit 24 Gärtnerinnen und Gärtnern.

Das gab's noch nie und wird es ab jetzt öfter geben. Eine NeuLand-Klausur mit zeitweilig 30 Gärtnerinnen und Gärtnern im Vringstreff. Um 9.30 Uhr ging es los mit einem gemütlichen Frühstück. Nachdem uns der Moderator Daniel Hirschler (www.jetztkunft.net) die Spielregeln erklärt hatte, trafen wir uns in "Open-Space-Gruppen". Die Themenliste reichte von "Ziele für 2014" über "Zukunft der Gastro" "Wieviel Gemeinschaft braucht der Garten" bis "Finanzierung ab 2015", "Allmende" und "Kommunikation und Entscheidungen". Anstrend war die Klausur, hilfreich und gut. Wir haben uns vergewissert, dass wir eine Menge erreicht haben. Und wir haben festgestellt, dass wir damit noch nicht restlos zufrieden sind. Zahlreiche Aufgaben wurden verteilt, die es jetzt abzuarbeiten gilt. Und im kommenden Jahr werden wir ein neues Fach in den gärtnerischen Stundenplan aufnehmen: Innehalten und genießen.

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So

27

Okt

2013

Zelt vor Herbststürmen gerettet - Entspannen im Glaspalast!

Erfolgsmeldung 1: Einen Tag vor Einsetzen der angekündigten Herbststürme haben wir das große Zelt abgebaut. Das war knapp. Ob wir es im Frühling an anderer Stelle wieder aufbauen, oder auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Vereinsmitglieds auf den Aufbau verzichten, steht noch nicht fest. Man darf gespannt sein.

Erfolgsmeldung 2: Die Glasjurte steht. Unsere Freunde von Zug um Zug haben sich schon wieder selbst übertroffen. Ob wir den achteckigen Glaspalast als Wintergarten nutzen oder als Gewächshaus, wissen wir noch nicht. Die Tendenz geht eindeutig in Richtung Chill-Lounge. Man darf entspannt sein.

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Di

22

Okt

2013

Bilderreigen Erntedank

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So

20

Okt

2013

Von NeuLand nach Limburg: Eine Betkiste für Seine Exzellenz

Hochwertigste Hölzer für zahlungskräftigste Kunden lagern in unserem Depot.
Hochwertigste Hölzer für zahlungskräftigste Kunden lagern in unserem Depot.

 

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Franz-Peter Tebartz-van-Elst Anfang April bei NeuLand eine Betkiste bestellt und ohne Aufforderung und Rechnung 18.000 Euro überwiesen. Das verlautete aus eingeweihten Kreisen. Ein Bistumssprecher sagte, der Bischof habe sich über das Schnäppchen wie ein junger Gott gefreut: „18.000 Euro sind wohl nicht zuviel bezahlt für ein kleines Stück vom Paradies.“ Doch nach einer ersten Inaugenscheinnahme der Euro-Palette mit Aufbau trat Seine Exzellenz vom Kauf zurück. Das mit der Betkiste habe er sich irgendwie anders vorgestellt. Statt dessen wolle er doch lieber wie geplant in seiner kleinbescheidenen Privatkapelle den Allerhöchsten in mindestens so hohen Tönen loben. In die zurückgeschickte Kiste pflanzen wir Goldregen. Das sind wir ihr irgendwie schuldig.

 

 

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Mo

14

Okt

2013

Klammern auf ganz hohem Niveau - NeuLand im Oktober

Auch im NeuLand lässt der Oktober keinen Zweifel daran, was die Stunde geschlagen hat. Es herbstelt. Wer jetzt keine Beetkiste hat, der baut sich keine mehr. Wer jetzt allein ist, muss es nicht lange bleiben. Denn selbst in der unwirtlichen Jahreszeit trifft man im NeuLand eigentlich ständig Gemeinschaftsgärtner, die Beete wintertauglich machen, die letzte Ernte einfahren, Saatgut sammeln und sich über neue Mitgärtner und -gärtnerinnen freuen. Es ist viel passiert in den vergangenen Tagen: Angehende Gemeinschaftsgärtner von Wolgast bei Usedom bis Stuttgart beim Neckar haben an dem Workshop „Wie gründe ich einen Gemeinschaftsgarten?“ teilgenommen, zu dem wir gemeinsam mit der Anstiftung eingeladen hatten. Nach einer Führung durch unseren Garten war Bewegung angesagt. An zwei Tagen haben wir den Campus-Garten, die neue Gartenwerkstatt Ehrenfeld, den Guilleaume-Garten und die Pflanzstelle besucht. Im NeuLand tanzen wir derzeit auf drei Baustellen. Die Gastro-AG treibt den Küchenausbau voran, Michel und Helfer sind dabei, eine Pergola zu bauen, um den Blauregen von der Alteburger Straße vor dem Abholzen in unseren Garten zu retten, und Gerhard bereitet die Eröffnung des neuen Eingangs an der Koblenzer Straße vor. Sieht ein bisschen so aus wie die Auffahrt zur Villa Hügel beim Baldeneysee. Nur geschwungener. Und rot. Und überhaupt bietet sich im NeuLand derzeit ein prachtvolles Farbenspiel. Die Ringelblumen blühen um die Wette, und der Baumspinat konkurriert mit dem wilden Wein um den Titel „Mister Indian Summer“. Ernten sollte man jetzt die letzten grünen Tomaten, deren Zweige sich in der seltenen Oktobersonne an die Rankhilfen klammern. Aber zugegeben: Das ist Klammern auf ganz hohem Niveau.

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Fr

04

Okt

2013

Workshop: Alte Obstsorten neu entdecken

Am Montag, 7.10.2013, Abfahrt 13.00h (ab Neuland) fahren wir nach Mechernich zu einer Streuobstwiese mit z.T. sehr alten und seltenen Obstarten.
Dort wollen wir ernten und uns informieren.
 
Udo Zerfowski, vom "Obstwiesenverein Renette", wird über das naturnahe Pflegen und Bewirtschaften von Streuobstwiesen informieren. Er klärt uns über die verschiedenen Sorten, Schnitt und Pflege sowie über die Verwertung der Früchte auf und warum Steuobstwiesen wichtig für bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind.
 
Der deutsche Obstbau verliert seine genetische Vielfalt und damit einen wichtigen Teil der sogenannten Agrobiodiversität sowie die Chance, sich auf Grundlage einer breiten genetischen Basis auf künftige Herausforderungen, wie den Klimawandel, einzustellen. Moderne Sorten brauchen einen vergleichsweise massiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
 
Die Ursachen für das Verschwinden alter Obstsorten sind vielfältig: Im Handel gibt es mittlerweile nur noch wenige einheitliche, transportfähige und damit marktfähige Sorten. Hinzu kommt die vermehrte Anlage intensiv genutzter Niederstammplantagen. Mit dem Verlust alter Obstsorten geht ein Verlust von Streuobstwiesen einher. Mittlerweile ist der „Lebensraum Streuobstwiese“ in der „Roten Liste der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Biotoptypen“ aufgeführt. Alte Obstsorten und Streuobstwiesen sind ein wichtiger Teil von regionaler Kultur und Identität. Die Sortenvielfalt und Streuobstwiesen sind Kulturgüter, die über Jahrhunderte entstanden sind. Das spiegelt sich vor allem in vielen regionalen Rezepten wider.
 
NeuLand-Ansprechpartnerin: Petra Hoffmann
 
Anmeldung unter info@neuland-koeln.de erforderlich (wir bilden Fahrgemeinschaften)
 
Hinweis: Am Montag 14.10., 17 Uhr, verarbeiten wir die geernteten Äpfel im Apfel-Einmach-Workshop in der NeuLand-Workshopküche weiter!
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Di

24

Sep

2013

Ausreißer am Dom: Kardinalfehler - aber Tschö mit ö, Herr Meisner

Bewahrung der Schöpfung: Christlich gepredigt, kösch verwirklicht.
Bewahrung der Schöpfung: Christlich gepredigt, kösch verwirklicht.

Immer weiter geht die Reise unserer drei Ausreißer auf der Suche nach Grün durch die unendlichen Weiten der Kölner Grauwacke. Wie geht es Euch? Denkt Ihr an NeuLand in der Nacht? Geschenkt, Ihr habt Euch ja davongemacht. Und jetzt? Resigniert Ihr Drei und kehrt reumütig zu uns zurück? Wir waren neugierig und haben uns mit Antalya-Strand-Ein-Euro-Gucci-Brille und Plagiat-Bart herangewanzt, um ein Gespräch unserer kecken Pflanzkiste, unseres tumben Pflanzsacks und unseres Piraten zu belauschen. Schlechte Laune nach dem Desaster auf dem Breslauer Platz? Eines vorweg: Auf unserem Horchposten wurden wir gelinde gesagt mehr als überrascht. Denn der Freibeuter machte angesichts der Hüsjer bunt am Alder Maat auf Bildungsbürger: „Die steinernen Häuser schauten mich an, als wollten sie mir berichten Legenden aus altverschollener Zeit, der heil'gen Stadt Köllen Geschichten.“ In der Sprache der Halle des Volkes: Grün war da vor 200 Jahren nix, und das hat sich nicht geändert. Ist bis heutzutage wohl auch nicht gewollt. Aber: Der Pirat zitiert Heinrich Heine? Stadt Köln – Ein Minder-Märchen? Sei es drum. Weiter ging's durch die Altstadt. Auf die Domplatte treiben ließen sich unsere Drei ohne Worte. Eigentlich war alles gesagt. Es war spät geworden. Aber vor der großen Kirche schräg gegenüber von McDonald's machte der Pirat erneut auf Heine: „Doch siehe dort im Mondenschein den kolossalen Gesellen, er ragt verteufelt schwarz empor, das ist der Dom von Köllen.“ Was war hier los? „Hier wächst noch nicht mal in den Ritzen zwischen Platten Löwenzahn. Und die Pilze vor dem Dom-Hotel sind auch nur aus Beton“, merkte die Kiste auf der Platte an. Der tumbe Sack war völlig überfordert, zitierte aber Heine  zu aller Überraschung: „Es gibt zwei Sorten Ratten, die hungrigen und die satten.“ Der Freibeuter war nicht zu bremsen. In einer überlebenswichtigen Erkenntnis endete mit Heine seine trennscharfe Analyse der Herrschaft von Meisner, Börschel, Bauwens-Adenauer: „Sie sangen das alte Entsagungslied, das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel. Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn auch die Herren Verfasser. Ich weiß, sie tranken heimlich Wein, und predigten öffentlich Wasser.“ Wasser? Verdammt, Jungs, da war doch was", rief der Freibeuter entsetzt: "Wasser, das haben wir ja total vergessen. Wir brauchen doch endlich Wasser!!!"

 

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Sa

07

Sep

2013

Wer gute Grundsätze hat...

Rolf Krähmer ist ein Mann mit festen Überzeugungen: "Ich wohne in Nippes. Da fährt man nicht in die Südstadt!" Aber getreu dem Motto "Wer feste Grundsätze hat, muss keine Prinzipien reiten" machte der Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW für NeuLand eine Ausnahme. Der Eigentümer unseres Grundstücks kam zur Chefvisite. Und so stand er neben Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die sich ebenfalls die Ehre gab, im Garten und war ziemlich baff: "Da haben Sie aber eine Menge auf die Beine gestellt." Und auf rote Erde. Frau Bürgermeisterin war schwer entzückt. Für die Zukunft kann sie sich vorstellen, dass der NeuLand-Garten in die Verlängerung des Grüngürtels integriert wird. Ein Bürgergarten in öffentlichem Grün. Da simmer dabei. Natürlich haben wir auch den Geschäftsführer nach der Zukunft von NeuLand und dem Stand in Sachen Justizzentrum auf unserer Fläche gefragt. Er gab den Geheimniskrämer: "Wir prüfen derzeit etliche Alternativstandorte. Welche, kann ich nicht sagen." Auf die Frage, was man in zwei Jahren auf unserer Fläche sehen werde, war seine Antwort eindeutig: "Bagger." Jetzt mal unter uns, Herr Krähmer: Welchen Grund sollten wir haben, mit derart schwerem Gerät zu gärtnern?

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Di

27

Aug

2013

Springbrunnen? Kannste vergessen! Oder: Das Nachtschichtgesicht von Köln

Allein in weitem Grau. Unsere Ausreißer in Lebensgefahr.
Allein in weitem Grau. Unsere Ausreißer in Lebensgefahr.

Na, Ihr drei unermüdlichen Jäger und Sammler auf den Spuren des in dieser Stadt so spärlich sprießenden urbanen Grüns. Hallo wach, Ausreißer! Immer noch auf der Flitze, weil Ihr glaubt, in Köln gäbe es Ecken, die schöner grün sind als NeuLand? Aber bei der jüngsten August-Hitze wurde bei Euch da draußen das Wasser knapp, oder? Einmal untertauchen, das wär’s gewesen. Und dann habt Ihr an einen alten Ratsbeschluss gedacht und wolltet Euch in den jahrelang geplanten Springbrunnen auf dem neu gestalteten Breslauer Platz hinter dem Bahnhof retten. Springbrunnen? Könnt Ihr vergessen! Da seid Ihr übrigens nicht die ersten. Ging der Verwaltung genauso. Die hat auch nicht mehr daran gedacht. Das Ding soll aber irgendwann doch noch gebaut werden. Jedenfalls vielleicht, heißt es. Für Euch Ausreißer sicher zu spät. Und jetzt? Die Bohne im Pflanzsack vertrocknet. Und seitdem sie beim Anmarsch über die zu hoch stehenden Steinplattenkanten gestolpert ist, hat auch die Pflanzkiste nicht mehr alle Latten am Beet. Mensch Ausreißer, Euer Ausflug in die graue Wüste hinter dem Bahnhof steht wirklich unter einem schlechten Stern. Aber aufgepasst: „Hinter dem Bahnhof“ gibt es ja nicht mehr, sagte Baudezernent Franz-Josef Höing bei der Neueröffnung des Breslauer Platzes im März: „Es gibt jetzt nur noch zwei Vorderseiten.“ Die hintere von den beiden hat eine Lichtsäulenreihe, bei deren Anblick man spontan an nadellose Fichten denkt, die stehend im Waldsterben liegen. Und rechts davon eine monumentale, säulengetragene U-Bahn-Haltestelle, neben der die Akropolis aussähe wie die Mehrzweckhalle von Köln-Höhenhaus. Freibeuter, kecke Pflanzkiste und tumber Pflanzsack: Macht Euch vom Beton, Ihr Schlachtenbummler der menschenfreundlich-grünen Stadtgestaltung! Hinter diesem Bahnhof könnt Ihr keinen Blumentopf gewinnen. Aber eine Frage haben wir noch: Der Breslauer Platz beim Blauen Zelt mit Musicals wie „Die Schöne und das Biest“ soll das Antlitz unserer Stadt mitprägen? Mal ehrlich: Mit dem Gesicht sollte Köln nur noch Nachtschicht schieben.

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Fr

23

Aug

2013

Detroit, Paella, Villariba

Wieder mal ein NeuLand-Abend, wie er im Buche steht. Und am Ende waren alle  satt und schlauer. Doch der Reihe nach: Unsere ehemaligen Ex-Praktikantinnen Rosalie Nussbaum und Jutta Zingsheim waren in Detroit und haben sich dort in den überall sprießenden urbanen Gärten umgeschaut. Von ihrer Reise berichteten sie in der Halle des Volkes. Schon vorher hatten sich die Vegan-Köche Leif, Peter und René um unsere Riesenpfanne versammelt und eine erstklassige Paella gerührt. Die diente allen als Grundlage für das ein oder andere Kölsch.Und die Pfanne glänzte dank zahlreicher Helferinnen nach Gebrauch wie neu und wie in Villariba - wo Vorbilder auch Freunde sind. Der erste Spot war der beste.Seht selbst!

http://www.youtube.com/watch?v=B37JGubAcSU

 

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Mi

21

Aug

2013

Saatgut-Gewinnung im Gemeinschaftsgarten – eine besondere Herausforderung für die Rheinische Gartenarche

Im zweiten Gartenjahr steht bei uns weiterhin alles auf Wachstum. Insbesondere unsere Garteninfrastruktur ist kräftig gewachsen: Container, Bauwagen, Wasseranschluss, Abwasser und viele neue Pflanzkisten. Vieles ist dabei auch für uns technisches und organisatorisches Neuland – aber unsere Hardware macht große Fortschritte. Und auch die gärtnerische Software in Form der Wissensallmende erfährt gerade ein Update – Saatgut-Gewinnung 2.0.

Als im Frühjahr zu Hause sämtliche Fensterbänke in Richtung Süden als Anzuchtflächen herhalten mussten, waren wir alle gespannt auf mehr als 40 unterschiedliche Tomaten-Sorten in unserem Jahr der Tomate. Nach Monaten des Hegens, Pflegens, Ausgeizen, Düngens, Hochbinden und Gutzuredens reifen nun Wildtomaten, Cocktailtomaten, Datteltomaten, länglich-ovale Tomaten, runde Tomaten, Fleischtomaten, Freilandtomaten, Stabtomaten und Buschtomaten aller Art in unseren Pflanzkisten.

Jetzt heißt es für uns bereits das Gartenjahr 2014 vorbereiten und eigenes Saatgut gewinnen. Für uns wahres Neuland! Nicht zuletzt Gartenexpertin Dorothee Waechter gab uns beim Besuch mit dem Morgenmagazin in der letzten Woche noch mal wichtige Tipps zur Saatgutgewinnung bei Tomaten. Kurz zusammen gefasst: Samen samt Glibber aus der Tomate in ein Glas mit Wasser drücken, 2-4 Tage verschlossen gären lassen, dann 2-3 Wochen trocknen lassen – fertig. Nicht ganz einfach, doch im Gemeinschaftsgarten, wo viele Hände mitarbeiten und ernten, ist die größte Herausforderung erstmal ganz ausgereifte Früchte für die Saatgutgewinnung zubekommen. Da wir uns von einer totalen Überwachung unserer Tomätchen in Zusammenarbeit mit der NSA distanzieren (zumindest weiß Berlin von nix) markieren nun kleine, analoge Hinweiszettel an einzelnen Pflanzkisten unser Saatgut. Die Saatgutgewinnung erfolgt somit offline in Kooperation mit der Rheinischen Gartenarche (http://www.rheinischegartenarche.de/).

Geheimer Trumpf der Tomaten AG und Saatgutgewinner ist hierbei die Tomate „Green Doctors“. Eine herrliche süße, zartschmelzende, äußerst leckere Tomate, die wegen der dünnen Schale leicht aufplatzt. Letzteres nehmen wir bei diesem Geschmackserlebnis aber gerne in Kauf. Aber das Beste: die Tomate ist und bleibt grün – auch wenn sie reif ist. Zum Glück wussten das aber – bis jetzt – nur Insider und das erste Saatgut ist geerntet.

Tomatenfreunde sind herzlich eingeladen einmal zur Kostprobe zu unseren Öffnungszeiten vorbeizukommen. Bitte pflückt dann aber in Maßen und nicht in Massen, denn der Anbau war zeit- und arbeitsintensiv und möglichst viele Gemeinschaftsgärtner sollen etwas von den Raritäten abbekommen.
Bitte achtet bei Kostproben auf die kleinen Hinweisschildchen mit der Aufschrift „Bitte nicht ernten! NeuLand Saatgut“ und verschont unser Saatgut für ein erfolgreiches Gartenjahr 2014.

Hilfreicher Link zum Thema Tomaten und Tomatensaatgutgewinung:

http://region-hannover.bund.net/themen_und_projekte/nutzpflanzenvielfalt/tomaten_selber_anbauen/

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Sa

17

Aug

2013

Die nächste Stufe des körperlichen Seins - Göttin im NeuLand

Als guter Gastgeber hält man sich gern im Hintergrund und lässt lieber die Gäste gut aussehen. Wie neulich morgens um halb sechs. Da war das öffentlich-rechtliche Morgenmagazin (MoMa) von ARD und ZDF mit etlichen Mitarbeitern bei uns zu Besuch. Die haben wir selbstverständlich ganz groß rauskommen lassen. Und die WDR-Fernsehprofis vom Wallrafplatz haben die perfekten Motive, die wir ihnen so gerne wie großzügig überlassen haben, nach allen Regeln der Kunst in Szene gesetzt. Insgesamt sechs Mal haben sie während der Sendung aus dem NeuLand-Garten live für die Menschen von Flensburg bis Mittenwald gesendet. Gartenexpertin Dorothee Waechter gab den Zuschauern Tipps für die heimischen Balkon-Anpflanzungen. Und dann geschah das, was eigentlich immer geschieht. Der Geist unseres besonderen Ortes verändert die Menschen und lässt sich auch von Moderatorinnen nicht bange machen. Wie von Geisterhand auf die nächsthöhere Stufe des körperlichen Seins gehoben, posierte Pia Bierschbach vor laufenden Kameras plötzlich vierhändig wie die indische Göttin Lakshmi. Bei uns natürlich natürlich nicht mit Lotusblüten, sondern mit Gemüse. Da wollte auch niemand lange rumzicken, weil Aufnahmeleiter Dietmar Bartsch hinter Pia hockte und der Moderatorengöttin großzügig die Hände drei und vier unterschob. Denn wann gab es das zuletzt? Ein WDR-Aufnahmeleiter als integraler Bestandteil der göttlichen Idee. MoMa, Lakshmi und Tomaten: Schöner kann`s im Garten Eden auch nicht sein.

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Di

13

Aug

2013

Da ist das Ding!!!!!

 

 

Ja gut, ich sach ma: An den Urschrei von Olli Kahn  bei der Meisterschalenverleihung 2009 reichte der Jubel der NeuLänder denn doch nicht heran, als der Abschleppwagen mit unserem Bauwagen auf das Gelände einbog. Aber der innere Jubel war grenzenlos. „Das Ding“ haben wir bei einer Auktion des Vereins „Unser Kalscheurer Weiher“ ersteigert. Die brauchen das nicht mehr, weil sie jetzt ein deutlich größeres Büdchen ihr Eigen nennen. Das kann man fast schon Bude nennen. Für uns ist unser neuer Wagen gerade richtig und wird als Vereinskiosk dienen.

 Ansonsten wachsen wir gerade mal wieder auf eine Art und Weise über uns hinaus, die Ungläubigkeit mit Stolz vereint: Bauwagen steht, Strom fließt, Kanal liegt. Da ist das Klo!!!

 Über sich hinauswachsen? Irgendwie geht uns Olli Kahn gerade nicht aus dem Kopf. Wenn die Kanzlerin schon NeuLand meidet wie das Internet, könnte King Kahn doch unterstützend bei uns wirken. Wir erinnern uns an den Workshop im Oktober 2011. Auf der Wunschliste für den Garten ganz oben stand Hühnerhaltung. Vielleicht stellt sich der Unbezwingbare ja als Schirmherr für eine Geflügel-AG zur Verfügung. Er wäre für diese Rolle mehr als geeignet. Denn: Nach einem nicht ganz so tollen Kick seiner Bayern sollte der Torwart darüber Auskunft geben, wie sich das Spiel seiner Mannschaftskollegen in Zukunft verbessern ließe: Kahn outete sich als großer Hühnerfreund: „Eier. Wir brauchen Eier!“ Da sind sich NeuLand und der Ex-Titan im Großen wie im Ganzen einig.

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Do

01

Aug

2013

Unser neues Gewächshaus!!!

Liebe Leute, mehr Durchblick geht nicht. Dieser Kristallpalast ist das erste Ergebnis unserer vor kurzem besiegelten Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungsträger Zug um Zug. Das Gewächshaus wurde in der Zug um Zug-Schreinerei im Handwerkerhof in Corweiler gebaut, ist begehbar und steht mobil auf vier Europaletten. Unser Dank gilt den Erbauern. Wir sind sehr gespannt, welche Ideen sie noch in die Tat umsetzen. Vielleicht die Terrasse vor unseren Gastro-Containern? Sitzgelegenheiten auf dem Mount Gersmann? Wenn Ihr Vorschläge habt - immer her damit.

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Mo

15

Jul

2013

Pizza, Hanf und Artenvielfalt - NeuLand war uns ein Fest

Danke Alice, Dirk, Lisa, Birgit, Michel, Andrea, Britta, Stefano, Oli, Lara, Biggi, Uschi, Silvana, Alex, Kyra, Bene, Gisela, Wilfried, Sabine, Dirk, Andi, Iwo, Hanna, Antje, Judith, Stefan, Frank, Gerhard, Angelika, Nele, Lena, Felix, Jochen, Ingrid, Timm, Nina, Ruth, Katja, Doro, Andreas, Frank, Nico, Thomas, Kwaggawerk und allen anderen für die tolle Zusammenarbeit an diesem großartigen Sommerfest!

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Sa

13

Jul

2013

Die Gesichter des Singenden Holunders

"Schunkeln für die Revolution" hieß es an diesem lauen Sommerabend im NeuLand. Gut, der Umsturz blieb aus, als die Sängerinnen und Sänger des "Singenden Holunders" unsere Arena eröffneten. Aber ansonsten blieben keine Wünsche offen. Die Gedanken waren frei, fünf Schwäne wild, Edelweißpiraten treu, Country roads führten geradewegs nach Hause, und die, die hinger de Jardinge stonn un spingkse, sind immer noch keine besseren Menschen geworden in der Dirty old town. Und als am nächsten Tag die Sonne aufging, war sich der harte Kern der Übriggebliebenen am Lagerfeuer einig: "Der Kommunismus, der hät ene Rhythmus. Einer fängk zu schunkeln aan, bes jeder mit muss." Aber wohl nicht heute, und morgen wohl auch nicht. Denn: "Nur keine Hektik - wejen der Dialektik."

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Fr

12

Jul

2013

Schnibbelparty mit dem "Vorkoster“ Björn Freitag und der Foodaktivistin Talley Hoban

Björn Freitag alias "Der Vorkoster" (WDR)
Björn Freitag alias "Der Vorkoster" (WDR)

Seid ihr auch der Meinung, dass zu viel Essen im Müll landet? Dann bringt am Freitag, den 19. Juli Euer übriggebliebenes Gemüse mit und kommt in den Gemeinschaftsgarten des Kölner NeuLand-Vereins. Dort wird mit dem Sternekoch Björn Freitag (WDR) und der Food-Aktivistin Talley Hoban die Grundlage für einen schmackhaften Eintopf geschnippelt. Der wird nicht etwa auf dem Elektroherd gekocht sondern stilecht in den Töpfen von holzbefeuerten Gulaschkanonen. Wer also eine Mittagspause mit Spaßgarantie im sonnenbeschienenen Garten verbringen möchte, den heißen wir am

 

Freitag, 19. Juli, ab 13 Uhr,

im NeuLand-Garten

 

willkommen!

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Di

02

Jul

2013

Rough Cooking, frischer Wind und ein wenig Mitleid

Rough Cooking auf NeuLand. Der Wind blies in gefühlter Sturmstärke das Mehl von den Brettern. Aber die Köche hat das am Samstagabend nicht aus der Ruhe gebracht. Wir haben den Priester gewürgt (Strozzapreti), an Ohren gezogen (Orechiette) und Hunderte selbst angebauter Bohnen zur Sau gemacht. Dazu gab's frisch rasierten Kopf- und Meldesalat aus dem Garten. Die erste Schnibbelparty war ein leckerer, leidenschaftlicher, kreativ chaotischer Schmaus. Herzlichen Dank an Chefe Stefano, der uns Teig wellen und gewähren ließ!

 

Die Schnibbelparty war der Höhepunkt einer Woche der Neuerungen: Ein ausgedienter, überseeerfahrener Gerätecontainer kam an. Die alten Container fanden neue Standorte und werden nun zu Büro, Küche und Toilette umgebaut (Danke der Firma Scheidtmann fürs kostenlose Umsetzen!). Die frisch gegründete AG Verschönerung/Entmüllung schlug am Samstagnachmittag zu. Sie entsorgte jede Menge Zeugs, das im Garten nichts zu suchen hat - nun können wir uns fürs Sommerfest am 14.7. schmücken! 

 

Eine Bitte an alle, die Ausgedientes an den Gemeinschaftsgarten spenden wollen: Sprecht zuerst unseren Gartenkoordinator Dirk Kerstan oder eine andere erfahrene Neuland-Gärtnerin an, bevor ihr sie einfach im Garten ablegt. Wir müllen wirklich zu, weil vieles NICHT verwendet werden kann….

 

Apropos Dirk: Wer ihn noch nicht kennt - das ist er:

Dirk Kerstan (Foto: Andreas Hagedorn)
Dirk Kerstan (Foto: Andreas Hagedorn)

Und zwar auf der 50-Jahre-Jubiläumsfeier der Stiftung Mitarbeit vor zehn Tagen in Remagen. Kölner NeuLand war dazu eingeladen, weil wir 2011/12 die Starthilfe-Förderung der Stiftung in Anspruch nahmen und seitdem zahlreiche Menschen zur Partizipation animiert haben.

 

Eine zweiköpfige Köln-Delegation (Rosa Pollter von der Pflanzstelle in Kalk und Doro Hohengarten von NeuLand) reiste vergangene Woche auch nach München, wo an der Technischen Universität die Tagung "Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten - Kooperationen in Sicht?" stattfand.

Dort berichteten wir in einem Vortrag darüber, welche Erfahrungen NeuLand seit seiner Gründung 2011 in der Zusammenarbeit mit Stadt, Land und Politik gemacht hat.

Unser Bericht führte zu einigen Lachern und anschließenden Mitleidsbekundungen bei den rund 200 Verwaltungsmitarbeitern, Forschern, Garten-AktivisterInnen und Studierenden aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz: Köln ist offenbar eine der letzten großen Kommunen in Deutschland, die die Chance urbaner Gemeinschaftsgärten noch nicht erkannt haben und konzeptlos bleiben. Den Vortrag stellen wir in Kürze auf diese Seite.

 

Bis dahin: Amüsiert euch anderweitig. Zum Beispiel mit Stefanos Schnibbelparty-Video:

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Mo

24

Jun

2013

NeuLand - Wir machen aus Pudding Muskeln

Räumung der Tankstelle Bürocontainerdach.
Räumung der Tankstelle Bürocontainerdach.

Ja, ja NeuLand zieht Kreise. Jetzt sind wir sogar schon Thema der deutsch-amerikanischen Regierungsgespräche auf höchster Ebene. Angela Merkels Satz „Das Internet ist für uns alle NeuLand“ ließ aufhorchen, führt aber sachlich in die Irre. NeuLand ist nicht für uns alle das Internet. Wir sind nämlich alles andere als virtuell. Unsere Bohnen kann man pflücken, kochen und auch essen. Versuch das mal mit Spiegel-Online.

Wir haben uns in der vergangenen Woche aber nicht nicht ausschließlich der Verbesserung der transatlantischen Beziehungen gewidmet. Es wurden Vorbereitungen getroffen für die Ankunft eines neuen Lagerraums für unsere Gartengeräte. Uns steht ein Übersee-Container ins Haus. Jetzt könnte man meinen, unter weltweit täten wir's nicht. Ganz falsch. Lokaler als wir geht nicht. Seit Samstag hat das Bürocontainer-Dach als Tankstelle ausgedient. Wir haben die 1000-Liter-Gefäße heruntergeholt, weil das Büro in Kürze versetzt wird. Außerdem haben wir in unserer Bohnenrepublik NeuLand jede Menge Erde bewegt, um Platz für den neuen Container zu schaffen. Arbeit satt.

Zum Schluss noch ein Wort an die Kanzlerin: Frau Merkel, betreten Sie doch mal NeuLand im Internet: www.neuland-koeln.de. Oder kommen Sie vorbei. Ganz real. Bei uns ist immer offen. Und sie werden danach aussehen, als wären sie in den Jungbrunnen gefallen, denn: NeuLand – wir machen aus Pudding Muskeln!

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So

16

Jun

2013

Adieu NeuLand - Bonjour tristesse: Die Ausreißer im Rheinauhafen

Mein lieber Kokoschinski! Wo seid Ihr Ausreißer denn jetzt gelandet? Ihr wart doch wie wir. Wir hatten doch alle das gleiche Ziel: Landes-Land in Volkes Hand. Und jetzt? Die große Ranschmeiße an das Obervolk in menschenfeindlicher Umgebung? Liebe kecke Vorzeigekiste und lieber tumber Pflanzsack, der gerade noch so nett auf rotem Sand auf dicke Bohne machte: Was wollt Ihr denn im Rheinauhafen? Über Nacht schon wieder rüber gemacht. Diesmal in die Oberstadt. Schon wieder gelandet in einer Beton-Landschaft ohne einen Hauch von Grün. Und jetzt die edle Wurzelholzkiste geben an feinsten Prinzessböhnchen im Designer-Bändchen-Folien-Säckchen? Habt Ihr denn gar keinen Stolz? Und wo habt Ihr eigentlich den Piraten aufgegabelt? Ach so, der ist nur mit dabei als Erinnerung an die rebellische Zeit. Gemeinschaft, Allmende und so. Als alles allen gehören sollte. Und die Eigentumswohnung mit Blick auf den Strom so unvorstellbar war wie ein Zweitwagen und zwei Tiefgaragenparkplätze. Lange her. Freibeuter, mach, dass die NeuLand-Ausreißer weiter ziehen. Nach dem Motto der Bremer Stadtmusikanten: „Freunde, lasst uns abhauen, was Besseres als hier finden wir überall.“ Und wie sagte schon vor Jahren unser aller Kokoschinski. „Wer freiwillig im Rheinauhafen wohnt, der findet es überall schön.“

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Mi

12

Jun

2013

Pizza, Beach-Life und ein Hauch von dicker Luft

Stand jetzt ist der Ofen aus. Stand Sommerfest – Sonntag, 14. Juli - ist unser neuer Pizza-Ofen dreimal heißer als jeder Hot-Spot zwischen Bayenthal und allem, was sonst noch so backt. Und macht Euch auf Einiges gefasst. Denn: kleine Brötchen backen ist des NeuLand-Gärtners Sache nicht. Ein Sechspfünder aus echtem Dinkelschrot und –korn sollte schon drin sein. Bis es soweit ist, warten wir mit Lara, Hanna und Andi, die den Ofen gebaut haben, bis dass die Röhre trocknet. Beim Zuschneiden der Steine gab es jedenfalls ziemlich häufig dicke Luft (Foto). Aber dem Winter sehen wir mit bisher nicht gekannter Gelassenheit und einem alten Sprichwort entgegen: „Wessen Ofen geheizt ist, der glaubt, es sei überall Sommer.“

Den erleben derzeit vor allem Jung, aber auch Alt, in unserem Bläck-Fööss-Bereich. Auf Rollrasen im Schatten des Weiden-Doms lässt man den lieben Gott einen guten Mann sein, spielt eine extreme Runde Uno oder versumpft beim Kanalbau auf der „Weiden-Domplatte“ aus Spielplatzsand. Das Dom-Spielplatz-Foto mit Strand-Gefühl war ein echter Renner und ging auf facebook vieltausendfach um die Welt.Zu Recht.

Echte Hingucker waren aber auch alle NeuLänder beim Posieren für den dm-Fotografen. Im September kommt nämlich nur einer von uns auf den Titel der „a tempo“. Vielleicht der Ofenbauer, der wie der „Terminator“ mit der Flex posierte? Oder der Gärtner mit der peinlichen Kopfbedeckung, der in einem Langbeet sein Haupt reckte, als stünde er auf einem Feldherrenhügel irgendwo zwischen Waterloo und dem Völkerschlacht-Denkmal? Am Ende gar der Imker, dessen Titelbildchancen die Maske vor dem Gesicht allerdings eher nicht verbesserte? Aufgemerkt und bitte im Kalender festgehalten: Das Heft mit Titelgärtner, sechs bis acht Seiten über NeuLand und einer Auflage von 1,1 Millionen gratis erhältlich im September in allen dm-Drogeriemärkten.

In unseren Beeten geht es von Tag zu Tag deutlich sichtbarer voran. Das liegt natürlich an der guten Pflege von denen, die sich kümmern. Oder sind unsere Pflanzen doch sensibler als wir denken und geben sich angesichts der Aktivitäten von Lara, Hanna und Andi besondere Mühe. Denn wie sagt doch die schöne alte Bauernregel: „Was im Juni nicht wächst, gehört in den Ofen.“ Also, Ihr Gurken! Haut rein!

 

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Di

04

Jun

2013

"NeuLand oder Madrid: Hauptsache Dahlien"

Neulich im NeuLand. Ein Pärchen Mitte 20 ist bereit für den nächsten Schritt. „Wir haben uns das länger überlegt. Wir sind hier, um den Vertrag zu unterschreiben.“ „Hä, was für einen Vertrag?“ „Um hier zu gärtnern.“ Liebe Freunde des urbanen Grüns: Wir sind doch kein Fußball-Verein! Bei uns hat die Mittelfeldsalat-Strategin keine Ausstiegsklausel. Und für unseren Braunfäule-Abwehrrecken wurde keine Ablösesumme festgeschrieben. Da könnte ein großer Gartenverein kommen und unseren Verteidiger der Tomatenpflänzchen mit der Aussicht locken, in der nächsten Saison um einen internationalen Titel zu gärtnern. Damit haben wir keine Verträge. Unsere Devise bleibt: Paragraphenfrei die Gärtnerei! Alles, alles, alles gehört allen, allen und nochmal allen.

Ansonsten war in der vergangenen Woche wie immer eine Menge los in unserem Gemeinschaftsgarten. Das Wichtigste zuerst: Winde wehen, Schiffe gehen, aber unser Zelt bleibt stehen. Der aus gegebenem Anlass spontan gegründete Arbeitskreis „Statik, Zelt und Windprognose“ stabilisierte das mit Abstand höchste Gebäude auf NeuLand vorerst dauerhaft. Unser Gewächshaus entließ zahlreiche Jungpflanzen in die Beetkisten-Freiheit, der Rollrasen wächst wie Hulle, eine neue Beetlinie wurde vollendet, und der Weiden-Dom wird schneller als gedacht zur grünen Hölle.

Beim Südstadt-Straßenfest haben wir zusammen mit den freundlichen Gartensympathisanten von „meine-suedstadt.de“ einen Stand auf der Kurfürstenstraße gerockt. Während die Waffeln der Online-Berichterstatter weggingen wie geschnitten Brot, brachten wir jede Menge junges Gemüse unter die Leute. Im Vorzucht-Modus. Schönes Fest, viele Besucher, gerne wieder.

Und sowieso halten wir es weiterhin wie Andy Möller, leidenschaftlicher Naturfreund mit einem ausgeprägten Schwalben-Faible, gefangen im Körper eines überdurchschnittlich begabten Ballathleten. Als dessen Vertrag bei Borussia Dortmund auslief und Wechselgerüchte die Runde machten, stülpte er spontan sein Inneres nach Außen und ließ so oder so ähnlich das Gärtnerherz sprechen: „NeuLand oder Madrid. Hauptsache Dahlien.“

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So

26

Mai

2013

Das Wetter lässt uns völlig kalt

„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war“, sagte Mark Twain. Man mag ihm das nachsehen, denn er kannte ja die NeuLänder nicht. Das aktuelle Wetter lässt uns völlig kalt. Im NeuLand wird immer in die Hände gespuckt, wir pfeifen aufs Bruttosozialprodukt. Bei uns hat Wachstum Hochkonjunktur. Wir machen einfach immer weiter. Auch wenn sich der Sommer anscheinend in eine tiefe Rezession verabschiedet. Wir warten gelassen optimistisch ab, was uns in in nächster Zeit sonst noch so blüht. Denn bei uns entstehen vor unserer Haustür blühende Landschaften. Übrigens auch mit Blumenkohl.

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Do

23

Mai

2013

Wisse, was Du isst!

Immer mehr Menschen, nicht nur in Köln und Deutschland, machen sich Gedanken darüber, wie sie mit ihrem persönlichen Konsumverhalten gute, qualitätvolle, fair und ökologisch hergestellte Lebensmittel fördern und auf den Teller bekommen können. 

Essen, das nicht Tausende Kilometer zu uns reisen muss, Essen, dessen Erzeuger wir im besten Fall kennen und der es uns direkt verkauft, Essen, das schmeckt und für das weder Pflanze noch Tier noch Hersteller gequält werden muss.

In der Werkstatt von Stadtwaldholz haben wir gestern wieder Einiges dazu gelernt, wie wir organisieren können, dass das kein Traum bleibt.

Die beiden Pariser Startup-Unternehmer Marc-David Choukroun und Étienne de Montlaur von der französischen Internet-Plattform "La Ruche qui dit oui" zeigten und erklärten sehr lebendig, wie sich Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen können, die über einen "Community-Leader" den Kontakt zu regionalen Bauern/Lebensmittelhersteller knüpfen und Sammelbestellungen aufgeben. So kann, möglichst CO2-neutral, das Essen direkt vom lokalen Erzeuger in die Stadt kommen. Im Herbst soll die Plattform auch in Deutschland starten - und die NeuLänder wollen zu den ersten Einkaufscommunities gehören, die sich dort mit regionalen Bauern zusammentun!

Ähnlich und doch anders organisiert die von Slowfood getragene "Genussgemeinschaft Städter und Bauern", die eine der Initiatorinnen, die Köchin und Finanzallrounderin Petra Wähning aus München. Hier investieren - meist städtische - Verbraucher Geld in bäuerliche Kleinbetriebe der Region, damit der Landwirt wiederum in seine handwerkliche Produktion investieren und die hergestellten Lebensmittel direkt vermarkten kann. Per Einkaufsgemeinschaft kommen sie ohne Umwege zum Verbraucher - investiertes Geld arbeitet sinnvoll, Zinsen erhalten die Kleininvestoren in Form von "Genussrechten" an gutem Essen.

Und schließlich erzählt der Kölner Amateur-Mitlandwirt Lars Lange noch vom Selbermachen in solidarischer Landwirtschaft: Städter mieten Äcker und beackern diese gemeinsam oder mit einem gemeinschaftlich bezahlten Gärtner.

Die Zukunft ist nicht nur denkbar. Sie ist machbar. Und mit einem Zuwachs an Direktvermarktung können viele bäuerliche Kleinbetriebe erhalten werden, die sonst am Druck zu (quantitativen) Wachstum und Einseitigkeit und den Zwängen der EU-Bürokratie scheitern müssten.

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Di

21

Mai

2013

Flüchtlinge und wir - im Garten geht alles!

Da kamen sie - zwei Gruppen von Flüchtlingen mit Sack und Pack voller
Grillgut und unsicher, was sie erwarten würde.


Wie spreche ich am besten mit jemandem, den Krieg, Verfolgung oder
einfach lebensbedrohliche Armut nach Deutschland verschlagen hat? Die
Antwort ist ganz einfach und jeder kann es: Lächeln und zuerst mit den
Kindern reden, außerdem mit langsamem Deutsch und Händen und Füßen!

 

Die Pänz sprechen meist viel besser Deutsch als ihre Eltern, die zwischen
der Organisation ihres Lebens in engen Wohnheimen, der deutschen
Bürokratie und der Sorge um ihre ungewisse Zukunft mit dem
Deutschlernen etwas langsamer vorankommen.

 

Fazit unseres Sommerblutfestivaltags mit Flüchtlingen aus zwei Kölner Wohnheimen: Gärtnern und Grillen klappen gut, sich grenzüberschreitend
amüsierende Kinder zeigen, wie es geht und alles war gekrönt von
Sonnenschein und viel Arbeit!

 

Wir hoffen, dass die Vertriebenen wiederkommen und freuen uns, einige von ihnen kennengelernt zu haben, zum Beispiel:


Niros, 26 Jahre alt, aus Syrien, seit zweieinhalb Jahren hier. Sie und
ihr Mann Bengin haben vier Kinder, das älteste, Mohamad, ist zehn Jahre
alt und körperlich behindert, im Bürgerkriegssyrien hätte der Junge nie
so versorgt werden können wie hier: er läuft, bis vor zwei Jahren
undenkbar. Der Rest ihrer Familie: vor dem Krieg in die Türkei geflohen.
"ich wünsche mir, hier bleiben zu können, denn hier können meine Kinder
zur Schule und ich sehe eine Zukunft."


Sultana, 26 Jahre alt, aus dem Irak, seit 2 Jahren hier. Sie hat drei
Kinder und kam mit zwei von ihnen zu Fuß über die türkische Grenze, dann
mit dem Auto nach Deutschland - wegen ihres Glaubens wurde ihr Mann im
Irak bedroht, auch sie wünscht sich, hier bleiben zu können. Sie hat
schon den begehrten blauen Pass, der ihr eine eigene Wohnung ermöglicht
und die Aussicht, arbeiten zu dürfen.

 

Bei uns darf jetzt schon jeder mitarbeiten und mitgenießen!

 

Eine ausführliche Reportage über unseren Gartentag mit Flüchtlingen findet ihr auf Meine Südstadt.

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Do

16

Mai

2013

NeuLand zu Besuch im Niemandsland

Wir wollen niemals auseinandergeh'n.
Wir wollen niemals auseinandergeh'n.

"Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das uns're weit und breit..." Ob das stimmt, wollten diese beiden vorwitzigen Ausreißer einfach mal für alle Zeiten bestätigt bekommen und haben in einer Nacht- und Nebelaktion den Standort gewechselt. NeuLand auf Abwegen im Niemandsland. Unsere Vorzeigekiste wie immer vorneweg, und der tumbe Pflanzsack natürlich mir nichts dir nichts hinterher. Ja, ja, und dann auf rotem Sand im Sack auf Dicke Bohne machen. Vielleicht haben sie den Blick auf die unbelebte Brache einfach nicht mehr ausgehalten. Im NeuLand-Garten wird es grüner und grüner, und jenseits des Bauzauns regiert soviel Grau, das ist das Grauen. Auf mittelalterlichen Karten hieß es bei ähnlich unentdeckten Angst-Räumen "HSL" (Hic sunt leones - Hier sind Löwen). Na sei's drum, auf unserer Karte steht "BLB" (Bauwens liebt Beute). Da wären wir wieder bei den Löwen. Aber wir schweifen ab. Trotz allem werden wir den beiden Rackern mal ordentlich die Leviten lesen von wegen Ausreißen und so. Einfach mal eben rübermachen, das könnte ihnen so passen. Obwohl? Je länger man darüber nachdenkt...

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Mi

15

Mai

2013

Allem Anfang wohnt ein Schrauber inne

NeuLand goes imposant. Während Michel an der Koblenzer Straße ein beeindruckendes neues Portal aus Weidenruten errichtet, baut Wilfried in dem Loch an der Alteburger Straße die Arena Terra Nova (ATN). Es gibt schon Anfragen von Musikern, die dort unbedingt spielen wollen. Die beiden NeuLand-Baumeister erinnern ein wenig an den spanischen Mönch Don Justo Gallego Martínez, der in Mejorada del Campo ganz alleine eine Kathedrale baut. Übrigens ausschließlich aus Upcycle-Material.Wer Interesse hat:

http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article12605556/Moench-baut-seit-50-Jahren-eine-Kathedrale-aus-Muell.html

Kleiner aber auch erheblich feiner dimensioniert sind die Kunstwerke, die unsere internationale Tomatendachdeckerbrigade in deutsch-italienischer Besetzung auf die Kisten setzt. Uschi und ihr Kollege haben sogar die Kanten der Dachstuhl-Hölzer rundgehobelt. Und das alles nur, um die Folie zu schonen. Super, und ganz schön steil, die Dächer. Fazit: Zweckmäßig, ästhetisch ansprechend und für alle mitteleuropäischen Wetterlagen gerüstet. Zur Not auch für Monsun. Der Imker-Frank versucht zurzeit, aus der Mitte unseres brutal friedlichen Bienenvolks ein zweites zu gründen. Es sieht gut aus, aber wir müssen unsere kleinen Mitkämpfer für eine bessere, blühende Welt vorläufig in Ruhe lassen, damit die Verdopplung klappt. Krieg den Kaninchen, Frieden den Bienchen! Und die Ergebnisse der Hoch- und Tiefbauarbeiten von Michel und Wilfried beurteilen wir jetzt schon abschließend: Aus Erfahrung gut. Und wir wissen, dass jeder von ihnen weiß, was er tut. Schließlich ist da nicht eine einzige öffentliche Hand beteiligt.

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Mi

15

Mai

2013

Ein Leben lang keine Kohle auf der Bank

Wollte man den Vortrag von Professor Jürgen Friedrich in einem Satz zusammenfassen, läge man mit der Jahrhunderte alten sauerländischen Analyse der Vermögenkonzentration in kapitalistisch organisierten Gesellschaften genau richtig: „Wer nix hat und auch nix erbt, bleibt eine arme Sau, bis dass er sterbt.“ Der emeritierte Stadtsoziologe und Gentrifizierungsforscher von der Universität zu Köln war gekommen, um über die soziale Spaltung in deutschen Großstädten am Beispiel Kölns zu referieren. Man hatte es geahnt, aber angesichts der Zahlen, die Friedrich und sein Team akribisch zusammengetragen haben, war man doch verblüfft: In Köln gibt es eine große Diskrepanz zwischen den Milieus. Wer in Marienburg, aber auch in Lindenthal oder Sülz aufwachse, habe deutlich bessere Chancen auf Bildung und Arbeit. Den Makel, aus Vingst zu stammen, schüttele man nicht einfach ab. „Man muss Arbeitsplätze schaffen“, lautete das Credo des Professors. Nur so sei die soziale Spaltung zu überwinden. Im Moment seien die Fliehkräfte allerdings so stark wie nie: „Die obersten 20 Prozent in Deutschland sind unter sich, und die untersten 20 Prozent auch.“

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Di

14

Mai

2013

Selbstversorgung beim Bauern - regionale Verantwortung und Genuss

Am 22.5., 19 Uhr, geht es bei NeuLand darum, wie man beides zusammenbringt: in der Stadt zu leben und nachhaltig produzierte, regionale Lebensmittel zu beziehen oder sogar selbst anzubauen.

 

Vier Macher aus Frankreich und Deutschland stellen drei Modelle vor:

 

- Petra Wähning, München: Genussgemeinschaft Städter und Bauern. Eine Plattform, die kleinbäuerliche und familiäre Betriebe der Landwirtschaft, der Gastronomie und des Lebensmittelhandwerks direkt mit Städtern zusammenbringt – z.B. in Form von Einkaufsgemeinschaften.

 

- Marc-David Choukroun und Étienne de Montlaur, Paris: La Ruche qui dit oui. Über diese Internetplattform können Einkaufsgemeinschaften in Frankreich die Bestellung landwirtschaftlicher Produkte direkt beim lokalen Bauern organisieren und abwickeln.

(englischsprachiger Vortrag)

 

- Lars Lange, Köln: Solidarische Landwirtschaft (Solawi). Städter nehmen den Anbau selbst in die Hand: Sie gründen eine Kooperative, bezahlen gemeinsam einen Gärtner und bewirtschaften in Gemeinschaftsarbeit Äcker vor den Toren Kölns. Die Ernte wird geteilt.

 

Moderation: Valentin Thurn, Dokumentarfilmer („Taste the Waste“, „Die Essensvernichter“)

 

Ort: Neuland-Garten

Eintritt: frei

 

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Mo

13

Mai

2013

Meine Gartenwerkstatt - Kinderworkshop mit Anke Leitzgen

Die Welt ist grün und ihr könnt sie noch grüner machen. Denn im Sommer ist im Garten einiges los. Und Anke Leitzgen zeigt euch, wie ihr Kopfstand-Tomaten anbaut. Klingt verrückt? Ist es aber nicht. Wenn ihr eure eigenen Tomaten kopfüber eingepflanzt habt, werdet ihr verstehen, dass die Idee nicht nur lustig, sondern auch praktisch ist.

 

Anke Leitzgen hat ein Garten-Mitmachbuch für Kinder geschrieben, das es in sich hat: der Garten verändert sich in jeder Jahreszeit, aber es gibt immer etwas zu erleben. „Mein Gartenbuch“ ist eine bunte Sammlung von Ideen und Aktivtipps. Da können auch Eltern noch jede Menge lernen.

 

Veranstaltungspartner: Gerstenberg Verlag, Junges Literaturhaus, Kölner Neuland e.V.

 

Mittwoch, 19. Juni, 15:30 Uhr

Für Kinder ab 7 Jahren

Ort: NeuLand-Garten

Teilnahme: kostenlos, Teilnehmerzahl begrenzt.

Anmeldung: unter 0221/ 99 55 58 0 oder info@junges-literaturhaus.de.

Anne Leitzgen (Foto: Thekla Ehling)
Anne Leitzgen (Foto: Thekla Ehling)
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Mi

08

Mai

2013

Kein Besuch der kalten Dame

„Wir warten auf die kalte Sophie“ hatte es Unheil ahnend auf der Einladung geheißen. Aber: Falsch geunkt. Die ungeliebte kalte Dame aus der Familie der Eisheiligen kam gar nicht zum Frühlingsfest im NeuLand-Garten. 20 Grad und ein laues Lüftchen prägten den Tag auf der ehemaligen Dom-Brauerei-Brache. Statt Tante Sophie waren 200 Nachbarn aus der näheren und weiteren Umgebung gekommen, um den Gemeinschaftsgarten einmal aus nächster Nähe zu erleben. Und fast alle hatten kleine Kinder mitgebracht. NeuLand-Gärtnerin Gisela präsentierte an dem Workshop-Tag die neueste Errungenschaft des Vereins: Den „Vitamix TNC 5200“ - die Mixer-Legende aus den USA. Auf dem Weg zur Legende sind auch Giselas Smoothies, die reißenden Absatz fanden. Und während die einen bei Iwonas Terra-Preta-Seminar lernten, wie man aus Holzkohle, Häckselgut und effizienten Mikroorganismen die unglaublich fruchtbare Erde aus dem Amazonas-Gebiet herstellt, ließen sich die anderen von Judith erklären, wie ein Gemeinschaftsgarten funktioniert. Und wer einfach nur die Sonne genießen wollte, plünderte das Büffet, ließ es sich in der Hollywood-Schaukel gut gehen und zockte mit, als Liedermacher „Pike“ NeuLand-Jutesäcke mit Logo versteigerte. Alles bestens also. Und wenn die NeuLänder mit der Inbetriebnahme des Gewächshauses die alte kalte Dame Sophie vergrätzt haben sollten, ist ihnen das wohl mehr als recht.

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Fr

03

Mai

2013

Gespaltenes Köln - ein Abend mit Prof. Friedrichs

Der Stadtsoziologe und Gentrifizierungsforscher Jürgen Friedrichs (Foto: Dirk Gebhardt)
Der Stadtsoziologe und Gentrifizierungsforscher Jürgen Friedrichs (Foto: Dirk Gebhardt)

Die soziale Spaltung in deutschen Großstädten nimmt zu – das trifft für Köln mehr zu als für alle anderen Städte: hier der reiche Süden und Westen, dort der arme Norden und Osten.

Der Stadtsoziologe und Gentrifizierungsforscher Prof. Jürgen Friedrichs (Universität zu Köln) erklärt, wie die soziale Spaltung in Köln aussieht, wie sie entstand und erörtert mit den Teilnehmern, welche Wege Köln jetzt gehen könnte.

 

 

 

Dienstag, 7.5.2013, 19 Uhr

Ort: NeuLand-Garten

Eintritt: kostenlos

 

Lesetipp: Interview mit Jürgen Friedrichs auf Meine Südstadt.


 

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Di

30

Apr

2013

NeuLand zum Mitnehmen: Unsere Pflanzsäcke

Darauf haben wir uns schon sein Monaten gefreut. Wir sind gespannt, wie sie bei euch ankommen:

Beim Frühlingsfest am Samstag versteigert Singersongwriter Pike ab 15.30 Uhr die ersten Exemplare unsere selbstgenähten, von Lena Schmidt designten Pflanzsäcke.

Manche sind aus abbaubarer Folie, manche aus zertifizierter Jute, manche haben Tragegriffe und manche das NeuLand-Logo aufgesprüht.

Alle sind im Winter 2013 entstanden, und wir hoffen, dass sie euch gefallen und ihr sie für Höchstpreise ersteigert - zum Wohle des Gemeinschaftsgartens ;)

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Mi

24

Apr

2013

Schotte, Schwabe, Imker – bee space bei NeuLand

Berufsimker Johann van den Bongard hat beim Workshop „Betriebsweise Dadant“ die grauen Zellen der bieneninteressierten NeuLänderinnen und NeuLänder sowie vieler weiterer (angehender) Hobby-Imker zum Summen gebracht. Eine bienen- und imkergerechte Bienenhaltung ist eine Wissenschaft, ein Handwerk und eine Dienstleistung zugleich. Los ging der Workshop im Baui mit einer detaillierten Einführung in die Hardware der Bienenhaltung: Beute, Boden, Brutkasten, Honigraum, Bienenflucht, Futtertasche, Rahmen und Rähmchen, Waben, Mittelwand, Deckel, … Danach gab es eine kurze soziologische Betrachtung des Wesens des "Imkers" an sich: „Imker sind ganz eigenartige Menschen“. Mit diesem Satz warnte uns Herr van den Bongard davor, gebrauchte Hardware von Alt-Imkern zu kaufen, denn „die Steigerung von Geiz ist Schotte, Schwabe, Imker.“ Na klar, ganz uneigennützig war diese Warnung nicht, schließlich gibt es in seinem Online-Shop alles, was das Imkerherz begehrt. Aber der Workshop war keine Werbeveranstaltung und auch kein dogmatisches Plädoyer für die Betriebsweise Dadant. Nein, Herr van den Bongard hat immer wieder betont, dass wir NeuImker unseren ganz eigenen bee style beim Imkern kreieren sollen. Er hat uns lediglich seine Betriebsweise vorgestellt und uns unzählige wertvolle Tipps für den Start unsers Bienenprojekts mit auf den Weg gegeben. Darüber hinaus haben wir gelernt, dass der Schwarmtrieb der Bienen ganz einfach zu erklären ist: „Das ist wie bei uns, die natürlichen Triebe müssen befriedigt werden, sonst zieht einer aus.“ Jetzt gilt es noch bee space zu erklären: Der bee space wurde 1851 vom Amerikaner Lorenzo Lorrain Langstroth entdeckt und bezeichnet den idealen Abstand zwischen Rahmen und Beutewand. Dieser liegt bei acht (plus/minus zwei) Millimeter. Halten wir diesen ein, steht dem NeuLand Honig fast nix mehr im Weg und es bleibt nur zu hoffen, dass wir unsere zukünftigen Bienen bei all der Euphorie nicht „tot gucken“. 

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So

21

Apr

2013

Die Bilder der Woche

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Fr

19

Apr

2013

Einladung!

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Di

16

Apr

2013

Bürgerbeteiligung in Köln - heute, 19 Uhr, im hdak-Kubus

Mit dem Zauberwort "Bürgerbeteiligung" schmücken sich viele Kommunen - auch die Stadt Köln. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder unterschiedliche Ansätze, Bürgerbeteiligung in Köln umzusetzen - bei Großprojekten etwa wie dem Godorfer Hafen und dem Ehrenfelder Helios-Gelände.

 

Doch: Funktioniert sie wirklich, die Bürgerbeteiligung in Köln? Sind die Beteiligten am Ende zufrieden, wird die Stimme "der Bürger" tatsächlich gehört?

Heute Abend sind Hawe Möllmann, der Sprecher der Bürgerinitiative Helios, und der NRW-Geschäftsführer des Mehr Demokratie e.V., Alexander Trennheuser zu Gast bei NeuLand und hdak.

 

Ausgangspunkt ist der Bürgerbeteiligungsprozess in Ehrenfeld. Dort begehrten 2000 Menschen gegen ein geplantes Einkaufszentrum auf. Der daraufhin von der Stadt eingeleitete Bürgerbeteiligungsprozess mit Workshops gilt allgemein als Beispiel für eine gelungene Bürgerbeteiligung. Wie lief dieser Prozess ab, was lief daran gut, was hätte besser laufen können? Was müssen Bürger tun, um sich effektiv einzubringen? Das sind die Fragen, um die es an diesem Abend geht – auch mit Blick auf das nächste Großprojekt: Die Umgestaltung des Großmarkt-Geländes zum neuen Stadtquartier in den kommenden 15 Jahren.

 

Eine Veranstaltung in der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr - eine Stunde Baukultur“

Veranstaltungsort: Haus der Architektur Köln, hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln

Eintritt: frei

Anmeldung: nicht erforderlich

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Mo

15

Apr

2013

Dach decken, Strom und Wasser einhausen: Mobiler kann keiner.

"Das  Dach ist der obere Abschluss eines Gebäudes  Zusammen mit den Außenwänden trennt es Außenraum von Innenraum und schützt vor der Witterung. Seine Gestaltung ist prägend für das gesamte Bauwerk und abhängig von klimatischen Bedingungen, Baustoffen und Baustilen. Im Verlauf der Architekturgeschichte entwickelten sich unterschiedlichste Dachformen." So weit Wikipedia. So gut. Und bei uns? Da haben wir ja auch das eine oder andere "Gespräch" über den oberen Abschluss und die klimatischen Bedingungen geführt. Aber jetzt haben wir endlich ein sehr gediegenes Richtfest für unser Gewächshaus gefeiert. Star weit hinter Michel Faber, Dirk und Jörg-Christian war der Richtkranz. Aber wir waren auch nicht schlecht. Gemeinsam mit NeuLändern und Besuch aus Berlin - Lisa und Robert von den Prinzessinnen-Gärten, mit denen wir weitere Formen der Zusammenarbeit vereinbart haben - wurde die Folie über die Rundbögen gezogen und mit Latten festgeschraubt. Endlich Zeit fürs Foto-Shooting!! Darüber hinaus: Wir glauben nicht, dass Hundescheiße düngt (Foto). Aber zurück zum Thema Zukunft: Wir haben den Anschluss für Wasser und Strom. Das ist ein kleiner Schritt für den Kohlrabi, aber ein großer Schritt für NeuLand.

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Kommt und feiert mit uns!

 

 

Gemüsetürme: Was kommt in die Kiste?

Marion Bieker
Marion Bieker

Ökologische Ertragsoptimierung bei Kistenzucht.

Mi., 30.4., 18h: Vortrag und Diskussion mit Marion Bieker, vom Humus und Erden Kontor.

Wer nicht direkt in die Erde pflanzen kann, muss das in Kisten, Kästen oder Kübeln tun. Doch was ist die beste Nahrung für welche Pflanze im Pott? Zu Pflanzsubstraten und allem rund um Erde, Kompost und Humus in Pflanzmodulen, erklärt und zeigt uns Marion Bieker vom Humus und Erden Kontor alles, was sie weiß.

Ort: NeuLand-Garten
Eintritt: frei!

Weitere Informationen unter folgenden Links:

Humus & Erden Kontor
Uni Kassel, ökologische Landwirtschaft

Do

30

Okt

2014

Reinhauen an Erntedank - Aufwärmen in der Höhle des Volkes

Hilfe von oben war nicht zu erwarten. Aber flehentlich ersehnt.
Hilfe von oben war nicht zu erwarten. Aber flehentlich ersehnt.
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Di

28

Okt

2014

Das wird man ja wohl mal sagen müssen: Ihr Planer, lasst den Beton verschwinden! Und fangt in den Köpfen damit an!

Grünfläche von Günther Vogt im Innenhof des Kolumba-Museum, die sich laut Baudezernent Höing perfekt an die Umgebungs-Architektur anpasst. (Foto: Wikemedia)
Grünfläche von Günther Vogt im Innenhof des Kolumba-Museum, die sich laut Baudezernent Höing perfekt an die Umgebungs-Architektur anpasst. (Foto: Wikemedia)
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Mo

27

Okt

2014

Bauernmarkt im NeuLand-Garten: Food Assembly offiziell eröffnet

Erstes Bauern-Kunden-Apfel-Geschäftsanbahnungs-Verkaufs-Gespräch.
Erstes Bauern-Kunden-Apfel-Geschäftsanbahnungs-Verkaufs-Gespräch.
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Do

23

Okt

2014

Lassen wir Gras über die Platte wachsen

Köln hat Zukuhnft. Sogar die Kuhrie stellt eine prominente Fläche, die der Kirche gehört, zur Verfügung, um das Bäuerliche zurückzuholen ins Urbane. Die Zukunft käut das Vergangene wieder. Gut so. (Foto: Plakat des Bundeslandwirtschaftsministeriums)
Köln hat Zukuhnft. Sogar die Kuhrie stellt eine prominente Fläche, die der Kirche gehört, zur Verfügung, um das Bäuerliche zurückzuholen ins Urbane. Die Zukunft käut das Vergangene wieder. Gut so. (Foto: Plakat des Bundeslandwirtschaftsministeriums)
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Do

25

Sep

2014

Is' denn scho Woihnachten?

Die neue Tafel.
Die neue Tafel.
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Das war unser Sommerfest:

Mitmachen bei NeuLand?

Das kann jede(r), die/der möchte - wir freuen uns auf dich!

Am besten an den Gemeinschaftsarbeitstagen vorbeikommen:

Aktuelle Termine

 

Mo., 27. Okt. bis So., 2. Nov.

 

Der Garten ist und bleibt jeden Tag rund um die Uhr geöffnet.
 

Di., 28. Okt., 17.30 Uhr

Kräuter AG

Kräuter und Rosen sollen ihr Winterlager beziehen.

Jede helfende Hand ist herzlich willkommen.

 

Mi., 29. Okt.., 15.30 Uhr

Gastro AG-Arbeitstreffen

Jeden Mittwoch treffen sich die Mitglieder der Gastro AG zum Werkeln, Kochen und Schwafeln.

 

Mi., 29.Okt. ab 16 Uhr

Gemeinschaftsarbeit

 

 

Do., 30. Okt., 20 Uhr

Orga-Treffen: findet im Winter nur alle 14 Tage statt - diese Woche nicht!

 

 

Sa., 1. Nov., ab 14 Uhr
Gemeinschaftsarbeit

 

 

 

Do., 06. Nov.,, 20 Uhr

Orga-Treffen

Kommt vorbei und  besprecht mit uns das weitere Vorgehen im Garten.

Ort: Café-Bistro El Greco, Ubierring 31

Wir haben unterzeichnet:

Positionspapier Bürgerbeteiligung in Köln
Positionspapier von "Köln mitgestalten - Netzwerk für Beteiligungskultur"
Positionspapier_Bürgerbeteiligung_20.3.2
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- Schaufeln und leichte Schubkarren für Kinder

 

- Europaletten (mit eingebranntem Ährenzeichen)

 

Falls du helfen und Arbeitszeit oder Material spenden kannst, schicke bitte eine Mail an info@neuland-koeln.de. 

Kennst du schon das NeuLand-Forum? Hier tauschen sich die GemeinschaftsgärtnerInnen aus. Die Arbeitsgruppen diskutieren und organisieren sich zu einzelnen Themen (z.B. Bienen, Botanik, Landschaftsplanung) und wichtige Dokumente und Informationen (Vereinssatzung, Finanzplan, etc.) sind dort für alle einsehbar.

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