Stadt-Anzeiger erfindet Vandalismus auf NeuLand

Lieber Kölner Stadt-Anzeiger, haben wir etwa Saure-Gurken-Zeit? In deiner Online- und Süd-Printausgabe stand diese Woche zu lesen, im Oktober sei NeuLand erneut das Ziel von Vandalismus gewesen und wir seien ganz geknickt. Ähm, also wir wissen davon nichts. Weder von Vandalismus noch von unserer Geknicktheit. Hatten wir deiner Mitarbeiterin, die uns via Facebook angefragt hatte, ja auch so geschrieben. Was wir allerdings wissen, ist, dass derzeit genügend wichtige Fragen in Köln Süd diskutiert werden, über die man schreiben könnte, wie zum Beispiel, ob im Parkstadt Süd-Bürgerbeteiligungsverfahren tatsächlich all die tollen Ideen der Bürger aufgegriffen und realisiert werden oder wie Köln tatsächlich essbar werden kann und wie es um die Ermittlungen in Sachen Dombrauerei-Skandal nach 5 Jahren so steht oder dass Neubauten in der Südstadt derzeit extrem umstritten sind. Darüber könntest du auf jeden Fall berichten! Dass du die Vandalismus-Story trotzdem bringst, ohne Rücksicht auf den Gegencheck, ist wirklich ….. warte, oh nein, ein Gruselclown hinterm Sojabeet, Hilfeeeeeeeee….!!!!!

P.S.: Der Artikel ist inzwischen wieder aus der Online-Ausgabe verschwunden. Und mit unseren Mai-Vandalen haben wir uns auf Kuschelkurs geeinigt.

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