Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

Kategorie: Garten aktuell (Seite 19 von 61)

Da kam richtig Freude auf: Lachyoga auf dem Mount Gersmann

Sieht doch gut aus, oder?

Sieht doch gut aus, oder?

Der Gemeinschaftsgarten brummt. Dank unserer Neugärtnerinnen und -gärtner haben wir einen Quantensprung bei der Beetpflege gemacht. Die gärtnerischen Erfolge der „Neuen“ sind zum größten Teil mehr als erfreulich. Gefreut sich sich auch unsere Lachyoga-Gruppe auf dem Mount Gersmann: Und das über anderthalb Stunden. Michel ist mittlerweile Kult bei den Kindern. Anscheinend hat sich seine Rosenpatenaktion in den Grundschulen herumgesprochen, und man kann sich in den Klassen kaum noch sehen lassen, wenn man nicht Rosenpate auf NeuLand ist. Wir haben aus Ninas Kunstwerk vom Mount Gersmann eine 1A-Kompostmiete mit Dach gebaut.

Sieben NeuLänder beim ersten Themenabend

Und wir waren mit sieben Leuten beim ersten Themenabend im Bürgerbeteiligungsverfahren „Parkstadt Süd“ vertreten. Bei unseren Freunden vom hyperlokalen Internet-Portal „www.meine-suedstadt.de“ findet Ihr einen Kommentar vor dem ersten Themenabend und einen erhellenden Bericht danach. Eine grundsätzliche Anmerkung zum Themenabend: Wir NeuLänder widersprechen ausdrücklich der vermeintlichen Logik, die Fortsetzung des Inneren Grüngürtels müsse mit dem Geld bezahlt werden, das man mit dem Verkauf städtischer Großmarkt-Grundstücke nach Höchstgebot einnimmt. Wir fordern zum Beispiel genossenschaftliche Modelle. Das ist ein erstes Ergebnis unseres Ideenworkshops an Himmelfahrt. Dazu in Kürze an dieser Stelle mehr. Wir werten die Ergebnisse gerade aus.

Unser Aufgaben-Duschvorhang: Was ihr jederzeit im NeuLand-Garten machen könnt

Ihr kommt häufig in den Garten, würdet gerne etwas tun, wisst aber nicht, was? Wir haben die Lösung!

Seid neustem hängt in der Halle des Volks (das ist der Langbau in der Mitte von NeuLand) unser Aufgaben-Fotoduschvorhang. Darin stecken Kärtchen mit allen Aufgaben, die ihr im Moment ohne großes Gartenwissen und Werkzeug einfach mal so erledigen könnt.

Zum Beispiel:

Die Pflänzchen im Gewächshaus gießen, Müll einsammeln und mitnehmen, Spielzeug wegräumen (Elternsache!) oder – ganz aktuell: Schnecken einsammeln und runter ans Rheinufer bringen. Dort unten schmeckt das Gras mindestens genauso gut wie unsere Salate und Kohlpflänzchen…

Der Duschvorhang wird immer wieder aktualisiert. Also schaut drauf und macht mit – und vergesst nicht, eure Arbeit dann in die Stundenliste einzutragen, die ebenfalls in einer der Fototüten im Duschvorhang steckt. Vielen Dank!

Urban Gardening Manifest: Warum die Stadt unser Garten ist

Jetzt sind auch wir unter die Manifestas gegangen. Warum? Weil wir den Beweggründen und Zielen der Urban Gardening Bewegung zusammen mit zahlreichen anderen Gemeinschaftsgärten in Deutschland Ausdruck verleihen möchten. Wir wollen gezielt daran mitwirken, dass unsere Städte lebenswerte Räume gelebter Nachhaltigkeit und Teilhabe werden. Dafür möchten wir Politik und Verwaltung überzeugen, sich für gemeinschaftliche Gartenräume einzusetzen.

Das Urban Gardening Manifest „Die Stadt ist unser Garten“ wurde beim bundesweiten Sommercamp der urbanen Gärtner im September 2014 in Nürnberg einstimmig verabschiedet. An der Redaktion war NeuLand über eineinhalb Jahre maßgeblich beteiligt – gemeinsam mit dem Allmende-Kontor, dem Prinzessinnengarten, dem Kiezgarten, „Eine andere Welt ist pflanzbar“ und der Anstiftung.

Wir sind Erstunterzeichner. Mehr als 110 Gemeinschaftsgärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben das „Die Stadt ist unser Garten“ bereits unterzeichnet. Das Manifest gibt’s auch auf Englisch, Arabisch, Türkisch.

Kluge Köpfe, coole Katze und Kunst im Hause Kerp

Nacht muss sein, wenn Grafitties an der Cäsarstraße strahlen.

Nacht muss sein, wenn Grafitties an der Cäsarstraße strahlen.

Die schlechte Nachricht: Das Frühlingsfest ist ausgefallen. Wir hatten schlicht keinen Bock, im Regen zu feiern. Die gute Nachricht: Trotzdem war das Wochenende turbulent. 50 Leute vom Mensa-Verein haben unseren Garten besucht. Bei denen kann man nur Mitglied werden, wenn man einen Intelligenz-Quotienten über 130 hat und damit schlauer ist als 98 Prozent der Restbevölkerung. Wir haben unsere Gäste vor ihrem Hotel abgeholt und uns auch liebevoll darum gekümmert, dass sie nach der Führung wieder in den richtigen Bus stiegen. Keiner verlorengegangen. War lustig gewesen.

Alles wächst

Ansonsten geht es im Garten gerade gut ab. Alles sprießt. Am Samstagabend haben wir einen Blick in die Nachbarschaft geworfen und nochmal Herrn Kerp besucht. Der hat uns im vergangenen Jahr viele nützliche Dinge geschenkt. Wer erinnert sich nicht an die gelben Gummistiefel? Jetzt hat er sein Haus kurz vor dem Abriss für eine spektakuläre Kunst-Aktion zur Verfügung gestellt. War super gewesen.

So viele neue Gärtnerinnen und Gärtner! Wir freuen uns wie Bolle auf die Saison!!

Dani zeigt allen, wo es bei den Kräutern lang geht.

Dani zeigt allen, wo es bei den Kräutern lang geht.

Hier und jetzt ist Raum und Zeit, um Danke zu sagen. Vielen Dank an all die Menschen, die am Sonntag unserer Einladung gefolgt sind, sich über das veränderte NeuLand-Konzept zu informieren. Natürlich gilt weiterhin das Gartengründungs-Grundgesetz „Alles gehört allen“. Neu ist, dass Einzelne oder Gruppen die Verantwortung für ein oder zwei Beetkisten übernehmen können. Dafür zahlen sie eine Nutzungsgebühr in Höhe von zwei Euro pro Monat pro Kiste. In der Gebühr enthalten sind die befüllte Kiste, die kostenlose Nutzung von Strom, Wasser, Saatgut, Geräte für die Bewirtschaftung und das Recht, die reiche Ernte einzufahren. Wer eine Kiste „übernimmt“, pflegt für ihn und die Gemeinschaft unentgeltlich eine „Allmende“-Kiste mit. Deren Ertrag kann jeder nutzen. Die Resonanz auf unsere Einladung war überwältigend. Alle Kisten, die wir gegen Nutzungsgebühr abgeben wollten, sind vergeben. Und spätestens heute haben die Planungen für das Willkommensfest von allen für alle begonnen. Sollte die Nachfrage nach Kisten weiter so hoch bleiben, überlegen wir uns was, um alle zufrieden zu stellen. Wir seh’n uns. Ab jetzt öfter.

Starten statt warten! Jetzt geht’s los! Und zwar sowas von…

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„Vom Eise befreit sind Bäche und Flüsse. Frühling lässt sein blaues Band…“ Ist ja gut. Wir hören ja schon auf. Statt dessen fangen wir an. Vorziehen lautet die Devise. Und wir müssen uns ein wenig beeilen, denn wie eigentlich immer hat uns die warme Jahreszeit kalt erwischt. Kommt und macht mit. Samstag, 21. März, geht es um 14 Uhr los. Und im Gewächshaus ist es richtig muckelig. Am Sonntag beginnt um 12 Uhr die erste Gartenführung, um 15 Uhr die zweite. Alle sind eingeladen. Besonders die, die Lust haben, in der kommenden Saison Verantwortung für Beete zu übernehmen. Pro Kiste beträgt die Beteiligung an den Kosten 2 Euro pro Monat. Darin enthalten sind Wasser, Strom, Geräte und das Saatgut. Und: Die Kiste. Wir seh’n uns.

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