NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Eure Parks, eure Wiesen, eure Gärten: Bürgerbeteiligung Innerer Grüngürtel

Am 22. und 29. September bekommt Ihr Gelegenheit mitzubestimmen, wie die Parks, Wiesen, Gärten am Inneren Grüngürtel in Zukunft weiterwachsen sollen: Die Stadt lädt unter dem Motto „MA/ein Grüngürtel“ erstmal zu einer Erkundungstour und eine Woche später zum Bürgerworkshop. Auf der Internetseite der Stadt findet Ihr alle Infos dazu.

Macht mit, beteiligt euch! Dort wo der dabei diskutierte Grüngürtelabschnitt im Süden endet, beginnt die Grünflächenplanung für ESIE, also das Gebiet des heutigen Großmarkts und NeuLand-Areals, das in den nächsten Jahren entwickelt wird. Wie wir uns das vorstellen, könnt Ihr hier nachlesen.

Königin mit Volk und besten Referenzen gesucht

20 Bienenfreundinnen und Bienenfreunde trafen sich auf unserer ehemaligen Brauerei-Brache, um sich von den Spezialisten Frank Methien und Tim Reinhardt im Imker-Workshop erklären zu lassen, wie „die Blume aufs Brot kommt“. Kurz gesagt: Der Workshop war super. Wissentransfer über die Honig-Gewinnung im Gemeinschaftsgarten, wie man ihn sich besser nicht vorstellen kann.

Fand auch Schwester Anna, die im Kloster an der Brühler Straße nach den Regeln des heiligen Benedikts lebt und gekommen war, um noch mehr über die Geheimnisse der Imkerei zu erfahren. Im Kloster, dem beeindruckenden Backsteinbau auf der Hälfte zwischen Bonner Straße und Gürtel, gibt es neben dem großen Gemüsegarten Schweine, Kühe und auch schon zwei Bienenvölker.

Ein Volk anzusiedeln ist auch für uns NeuLänder kein Problem, wenn man den Experten glaubt. Man fängt einfach ein Volk, das einem Imker-Kollegen ausgebüxt ist. Das machen alle so. Erinnert ein bisschen an die Kölner Fahrradszene.

Im nächsten Jahr werden die Workshop-Leiter Frank und Tim zwei Völker bei uns auf der Fläche ansiedeln. Und wenn wir für uns eins dazu fangen, bringen die Spezialisten uns bei, wie wir es anstellen, dass im NeuLand zwar noch keine Milch, aber immerhin Honig fließt. Das sind doch halbwegs paradiesische Aussichten.

Übrigens: Die leere Kiste für das Bienenvolk, die im Workshop als Anschauungsmaterial diente, haben Frank und Tim in der Halle des Volkes stehen lassen. Es wurden bereits mehrere Bienen gesichtet, die Einlass begehrten. Königin mit Volk und besten Referenzen, bitte melden! Wir wären in Kürze so weit.

Ein Summen auf NeuLand

Viele Insekten, zwei Stadtimker und 20 Neugierige: Das war der erste Bienen-Workshop mit den beiden Frank Methien und Tim Reinhardt auf NeuLand. Die beiden klärten am Samstag anschaulich die Frage: „Wie kommt die Blume aufs Brot?“. Ein Nachmittag mit Biene war angekündigt – und die Biene kam…

Das waren die Themen:

– Biologie: Ich Biene… wo komme ich her, wo geh ich hin
– Wesen: Beruf(ung) und Triebe
– Nutzen: Die Honigbank
– Imkern: Fünf Zimmer, Küche, Diele, Bad

Wir stellen vor: Dirk Kerstan, Gartenkoordinator bei NeuLand

dirk-kerstan-gartenkoordinator-bei-neulandDirk Kerstan, den viele von Euch schon aus dem Garten kennen, hat am 1.9. die Stelle des Gartenkoordinators bei NeuLand angetreten. Zunächst bis 31.12. befristet, arbeitet Dirk auf 0,65-Stellen-Basis bei NeuLand.

Dirk, der den Garten mitgegründet hat, steht Euch an mehreren Tagen vor Ort zur Verfügung und kümmert sich darum, dass NeuLand so wächst, wie die NeuLänder es donnerstags beim Orgatreffen um 20 Uhr beschließen.

Er wird Besucher- und Workshopgruppen empfangen, den Aufbau der Infrastruktur koordinieren, und wenn ihr in den Garten kommt und nicht wisst, wo ihr anpacken könnt: Dirk weiß es.

Seinen Namen findet Ihr ab sofort auch öfter bei den Öffnungszeiten, als Ansprechpartner für die Gemeinschaftsarbeitstage.

Unkraut vom Feinsten

Sven und Mary sind seit 14 Jahren verheiratet. Zwar hat Sven, wie er uns am Samstag gestand, kürzlich zum ersten Mal den Hochzeitstag vergessen. Doch die Laune des deutsch-afkrikanischen Paar ist davon nicht dauerhaft getrübt. Gemeinsam mit Freund Andreas kamen die beiden gut gelaunt zum Beetbau-Workshop, um tütenweise das zu pflücken, was viele von uns bis dato als giftiges Unkraut betrachtet hatten: den Schwarzen Nachtschatten.

Was hierzulande verschmäht wird, ist in Marys Heimat ein hoch geschätztes Blattgemüse. Es wird ähnlich wie bei uns Spinat zubereitet – zum Beispiel mit Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten gedünstet. „Meine Oma hat mir beigebracht, es zu pflücken und zuzubereiten, als ich ein kleines Mädchen war“, erzählt Mary. „Wir essen das seit Jahren, und es bekommt uns bestens“, beruhigten Sven und Andreas besorgte mitteleuropische NeuLänder.

Später kamen auch Marys und Svens Kinder dazu und halfen ernten – sie benötigen eine Extra-Portion Nachtschatten, um ihn für NeuLand zu kochen:

Heute (Montag, 3.9.12.) abend um 18 Uhr gibt‘ im NeuLand-Garten eine kleine Verköstigung – wer probieren möchte, wie afrikanisch zubereiteter Schwarzer Nachtschatten schmeckt, ist herzlich eingeladen. Es wird ein Mitbring-Picknick – wir schmeißen zusammen, was die Küchen bieten!

P.S.: Die schwarzen Beeren des Nachtschattens sind übrigens wirklich giftig. Wenn ihr Nachtschatten zubereiten wollt, verwendet nur die Blätter.

15 Pflanzkisten gebaut!

15 Kisten gebaut und mit Erde befüllt: 20 NeuLänderInnen und Interessierte aus ganz Köln (und Solingen!) brachten einander das Bauen von Pflanzkisten á la NeuLand bei und den Garten ein großes Stück voran. Palette um Palette, Brett um Brett, Schubkarre um Schubkarre wachsen die Beetreihen in Richtung Alteburger Straße. In Kürze wird Wintergemüse ausgesäht – und wir haben beschlossen, dass wir die Kisten-Bau-Aktion im Oktober wiederholen werden.

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