NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Merkt Ihr’s? Der Frühling kommt

Bei NeuLand geht’s deshalb an diesem Samstag munter weiter mit dem Pflanzkistenbau: In der Halle von „Stadtwaldholz“, Koblenzer Str. 15, warten stapelweise Einwegpaletten darauf, von Euch zerlegt und neu zusammengeschraubt zu werden. Am liebsten per Akkuschrauber. Macht mit und kommt ab 15 Uhr dazu – denn im März soll’s auf die Fläche gehen, wir wollen gemeinsam gärtnern!

Ein Sammelaufruf: Bitte bewahrt ab sofort den Papp-Rollen von Klopapier auf! An einem der kommenden Samstagstreffen möchten wir daraus Vorzieh-Töpfchen herstellen. Übrigens: Wer Lust hat, kann nun auch allmählich auf seiner Fensterbank damit anfangen, Pflanzen für den NeuLand-Garten vorzuziehen. Ihr könnt sie dann im März/April in NeuLand-Pflanzkästen und -säcke setzen und der Gemeinschaftspflege übergeben.

Wusstet Ihr, dass Hähne ihre Lieblingshühner zärtlich mit Regenwürmern füttern? Warum Hühner nur auf Stangen schlafen können? Und dass man es hören kann, wenn ein Ei gelegt wurde? Die Arbeitsgruppe Hühnerhaltung weiß es jetzt – und wird diese und andere Erkenntnisse aus dem gestrigen Besuch bei der Freiluga in Müngersdorf in Kürze hier im Blog zusammenfassen. Vielen Dank nochmal an Angelika Burauen – diese Frau ist ein wandelndes Buch.

Lesetipp heute auf „Meine Südstadt“: Hürden für „NeuLand“ sind hoch.

Südstadt-Jusos unterstützen NeuLand

NeuLand erhält politischen Support! Die Südstadt-Jusos haben einen Antrag verabschiedet, der die Entscheidungsträger der Kölner Politik auffordert, sich für das Gelingen unseres Zwischennutzungsprojektes auf der Dombrauerei-Brache einzusetzen. NeuLand steht demnach für bürgerschaftliches Engagement, und das soll unterstützt werden.

Der Antrag wird nun auf die stadtweite Ebene der Jusos, die so genannte UBDK (=Unterbezirksdelegiertenkonferenz) weitergegeben. Sollte er dort angenommen werden, gibt er die Position der gesamten Köln-Jusos wieder. Eventuell geht er dann weiter auf den Landesebene der Jusos.
Parallel wird er in den Ortsverein Südstadt der SPD eingebracht und, falls dort angenommen, an die Bezirksvertreter und die Ratsfraktion der SPD weitergegeben, die dann parlamentarisch tätig werden können.

Hier könnt Ihr euch den Antrag anschauen:

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Gute Nachrichten vom BLB

Gute Nachricht aus dem Hause BLB: NeuLand muss nun doch einen erheblichen Teil der Nebenkosten nicht übernehmen, z.B. die Grundsteuer und die Straßenreinigungsgebühren. Damit ist eine der wichtigsten Grundbedingungen für den Start des mobilen Gemeinschaftsgartens erfüllt. Als gemeinnnütziges Non-Profit-Projekt soll der Garten ja von Anfang an so ressourcenschonend wie möglich wirtschaften!

Für die Nutzung des Geländes als Garten hat uns das Umweltamt eine Auflage gemacht: Wir sollen eine ca. 10 cm dicke Schicht Schüttgut auf das Gartengeländeaufbringen, damit große und kleine GärtnerInnen nicht mit dem belasteten Boden in Berührung kommen.

Deshalb sind wir nun auf der Suche nach Sponsoren, die uns Schüttgut  spenden –Schotter, Mulch, Tennisplatzsand, Kies oder ähnliches.
Bitte meldet euch, wenn ihr selbst Schüttgut spenden könnt oder wollt!
Meldet euch, wenn ihr jemanden kennt, der als Sponsor in Frage kommt!
Fragt Bauunternehmer, Schüttgut-Produzenten etc., ob sie NeuLand unterstützen möchten!

Leitet diese Mail an potenzielle Sponsoren weiter!
Jede einzelne LKW-Ladung Schüttgut ist ein großer Schritt für den Gemeinschaftsgarten.

Zur Detailabsprache sind wir jederzeit unter info@neuland-koeln.de erreichbar

Kölner NeuLand beim BLB

Wir waren heute beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW. Es war zäh, aber es geht weiter: Der BLB muss einen Teil der Fläche bis Ende Juni asphaltieren (Auflage des Umweltamts), wird dafür eine Baustelle einrichten – nebendran können wir aber demnächst gärtnern. Wo genau, das werden wir am 6.3. bei einer gemeinsamen Ortsbegehung festlegen. Ganz groß steht weiterhin die Kostenfrage im Raum: Wie soll NeuLand als gemeinnütziges Non-Profit-Projekt Gebühren von über einem Euro/Quadratmeter im Jahr bezahlen? Das sind die Kosten, die die Stadt Köln für Grundsteuer, Abwasser, Straßenreinigung etc. erhebt. Die Verhandlungen gehen also weiter – auch mit der Politik. Uff.

Vertragsverhandlungen und Kompoststationen

Im Moment ruht zwar die „Rotte“, wie der Kompostierungsprozess auch genannt wird, trotzdem waren die NeuLänder fleißig und haben an der Dombrauerei-Brache einige Kompost-Stationen aufgestellt. Fühlt euch eingeladen, weiterhin eure Bio-Küchenabfälle dort schockgefrieren zu lassen, bis der Frühling die Organismen des Bodens wieder zum Leben erweckt!

Am Samstagnachmittag, ab 15 Uhr, geht’s bei Stadtwaldholz, Koblenzer Str. 15, weiter mit dem Pflanzkistenbau. Es gibt genug zu tun, und dieses Mal sind auch genügend Schrauben da, die Ihr mit Euren Akkuschraubern im Palettenholz versenken könnt ;-).

Am Montagvormittag, 13.2., verhandelt NeuLand wieder mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, dem Eigentümer der Brache. Dass sich der BLB nun kurzfristig zu diesem Termin bequemt hat, ist der Grund, warum unser im letzten Newsletter angekündigte Mailmob noch nicht starten musste. Wie wir wann wo mit dem Gemeinschaftsgarten loslegen können, soll nun endlich festgelegt werden – drückt uns die Daumen, wir halten euch auf dem Laufenden!

Weitere Termine:

Für alle Guerilla-GärtnerInnen heute Abend (9.2.), 19 Uhr, im Pavillon des Obsthains Grüner Weg, Ehrenfeld: Planungstreffen für eine „kleine Pflanzaktion“ zum Frühlingsanfang (20.3.).

Für all diejenigen, die es beim Ideenworkshop ernst gemeint haben mit den Hühnern auf NeuLand: Donnerstag, 23.2., 15 Uhr: Die frisch gegründete Arbeitsgruppe Hühnerhaltung besucht die Freiluga in Müngersdorf. Dort zeigt uns Angelika Burauen, wie man’s richtig gackern lässt! Wer mitkommen will: kurze Mail an info@neuland-koeln.de

Ein Blick lohnt auch auf diese Werkstattreihe von Kräuterwiki: Fast jede Woche finden kostenlose Workshops statt, am 22.3. auch bei NeuLand.

Zwei Stiftungen fördern Neuland

Es wird Zeit, sich endlich mal zu bedanken! Zwei interessante Stiftungen haben NeuLand bereits in den ersten Monaten unterstützt. Von Anfang an war die Stiftungsgemeinschaft Anstiftung und Ertomis an unserere Seite, zu der auch die Stiftung Interkulturgehört. Hier haben wir seit dem Entstehen der Gemeinschaftsgarten-Idee jede Menge Rat und Tat erhalten – seit Jahren begleiten Menschen wieChrista Müller und Gudrun Walesch dort mit viel Wissen und Kompetenz die Entwicklung urbaner Gärten in Deutschland und weltweit.

Gründer-Seminar der Prinzessinnen

Die Anstiftung hat z.B. unsere Kosten für ein Gründer-Seminar im Prinzessinnengarten im November übernommen. Bei dieser Veranstaltung konnten wir tiefe Einblicke gewinnen, wie ein solcher Garten organisatorisch und wirtschaftlich aufgebaut sein kann, damit er zu einem interessanten Ort für alle werden kann. Davon können hoffentlich bald viele KölnerInnen profitieren – im  mobilen Gemeinschaftsgarten auf der Dombrauerei-Brache. Und dann die Stiftung Mitarbeit. „Demokratiearbeit von unten“ fördert diese Stiftung mit Sitz in Bonn. Ihre „Starthilfe“ wurde uns im Dezember genehmigt – den kleinen finanziellen Zuschuss für Kopien, Banner und Ähnliches konnten wir mehr als gebrauchen. Vielen Dank!

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