NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Aufbauarbeit mit Europaletten und Tetrapacks

Zum Anstoßen mit Sekt brachte man die NeuLänder heute nur mit Mühe – es gab Wichtigeres zu tun. Aus Europaletten vertikale Pflanzkästen zusammenbauen zum Beispiel. Während die Kinder mit nackten Füßen auf einem Haufen frisch angelieferten Komposts erfühlten, wieviel Energie die dort lebenden Kleinstlebewesen produzieren („Mama, das ist ja voll heiß da drinnen!“), hämmerten und banden die Erwachsenen die Paletten zu unterschiedlichen Pflanzmodulen zusammen. Die wurden mit Komposterde bestückt, nun müssen sich Kresse-, Rucola- und Feldsalat-Sprossen dort ihren Weg ans Licht bahnen.

Blaue Tonnen für Regenwasser

NeuLänderin Silvana hatte, inspiriert von einem Besuch beim Berliner Prinzessinnengarten, eine Tasche voller leere Tetra-Packs mitgebracht – die wunderbaren Pflanzgefäße fanden später auf einer Europalette ihr Zuhause. Wer Lust hat was zu säen kann das gerne jederzeit tun, in einer der blauen Tonnen (für Regenwasser aufgestellt!) schwimmen noch ein paar Packs zum Ausprobieren. Wer sich anschauen möchte, welche Vielfalt an Pflanzmöglichkeiten in zwei Stunden entstehen kann: Rauf auf die Brache! Seit heute sieht man von allen Seiten, wo sich der Garten befindet.

Das NeuLand-Netzwerk wächst – Danke!

Zwei Monate nach der Guerilla-Gardening-Aktion mit 170 TeilnehmerInnen wächst das NeuLand-Netzwerk kontinuierlich. Bei den Sonntagstreffen auf der Dombrauerei-Brache finden jede Woche immer mehr Menschen mit spannenden Ideen und Visionen für Köln und die Brache zusammen. Das Interesse für das NeuLand-Projekt schlägt sich auch im Internet nieder: Seit heute hat NeuLand auf Facebook 200 FreundInnen. Vielen Dank, dass Ihr dabei seid!

Pflanzkisten und BBQ

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Nachdem letzten Sonntag über 20 Interessierte an dem Brachenrundgang teilnahmen. Obwohl die Wetterbedingungen alles andere als rosig waren , wurde lebhaft diskutiert, viele Tdeen enstanden, neue Kontakte wurden geknüpft und die obere Brache zum Favoriten für einen mobilen urbanen Gemeinschaftsgarten „auf Wanderschaft“ gekührt. Diesen Sonntag freuen wir uns auf eine gemeinsame Bau- und Grill-Aktion auf der Dombrauereibrache. Wie immer ab 16 Uhr, bei untragbaren Wetterverhältnissen im Stadtwaldholz Koblenzerstr.. Wir stellen Baumaterial, Wetter und Grill!

Großreinemachen Nr. 1

10 Säcke voller Scherben, Plastk und Papier und ein Haufen Bretter, Rolladen und Teppiche sind die Bilanz: Eineinhalb Stunden lang haben große und kleine NeuLänder heute den westlichen Teil der Dombrauerei-Brache von Müll gesäubert. Ein kleines bisschen besser sieht sie jetzt aus… Immer wieder hielten Sonntagsspaziergänger an der Alteburger und Koblenzer Straße an, spähten durch den Bauzaun, fragten neugierig und freuten sich, dass endlich etwas passiert an der Dombrauerei-Brache. Viele haben vor allem den Biergarten an der östlichen Brache in guter Erinnerung.

Visionäre und Gestalter

Die Dombrauerei-Brache ist allein schon wegen ihrer Weite ein Raum für Ideen – kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen mit Gestaltungswillen einfinden, um ihre Vorschläge für den Gemeinschaftsgarten und die Zukunft des Geländes auszutauschen. Diesen Sonntag hatte NeuLand den Grill am Garten aufgestellt. 25 Männer und Frauen kamen – einer sogar aus Bonn. Würstchen und Auberginen spielten nur Nebenrollen – vier Leute bauten aus herumliegenden Brettern und Baumstämmen kurzerhand eine Sitz-Ecke, und dann wurden wichtige Fragen besprochen:

Menschen mit Ideen, die anpacken wollen

Wie soll der Gemeinschaftsgarten aufgebaut sein? Als Spirale, als Stern, auf ein Gartencafé zulaufend? Wie kann dort ein Raum enstehen, an dem sich Menschen in Techniken üben, die für die Zeit nach dem Erdöl wichtig sein werden? Was wären solche Techniken konkret – Gemüseanbau selbst lernen, Solarkocher bauen, mit Wasser wirtschaften, und….? Wie groß soll der Gemeinschaftsgartenanteil sein – und macht es Sinn, Miet-Pflanzkästen anzubieten? Welche ist die nachhaltigste Art, den Garten zu bewässern? Was sind zulässige, also wirklich nachhaltige Materialien für die mobilen Pflanzkästen? Soll es auf dem Gelände eine Boule-Bahn geben? Eine Minigolf-Anlage? Wie kann man die Anschaffungskosten fürs Gartencafé niedrig halten – und welches Angebot soll es haben? Sofort haben sich Mini-Arbeitsgruppen gebildet. Nun wird an der Lösung dieser Fragen gearbeitet. Die NeuLand-Community wächst – mit immer mehr Menschen, die Ideen haben und anpacken wollen.

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