NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Besuch der Schulministerin

Sylvia Löhrmann, Schulministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, war zu Besuch auf NeuLand. Sie informierte sich mit Sven Lehmann, NRW-Vorsitzender der Grünen, und der grünen Ratsfrau Marion Heuser über NeuLand als außerschulischen Lernort und über unsere Projekte mit Flüchtlingen. Wer mehr lesen möchte, findet hier einen Bericht auf meine-suedstadt.de.

Gesucht: Menschen, die bei uns mit Kindern, Rosen oder Obstbäumen arbeiten möchten

Johannesbeeren.

Wir suchen Menschen, die sich langfristig im Neuland-Garten engagieren möchten.

  • Umweltbildung. Wer hat Interesse, mit Kindern Umweltbildung auf Neuland zu machen und dafür unsere Umweltbildungsmodule zu nutzen?
  • Rosen. Unser Mitgärtner Michel hat in den vergangenen Jahren viele Rosen vermehrt und gezüchtet. Sie zu pflegen und zu hegen – dafür sucht Michel Unterstützung. Wer hat Lust, von ihm zu lernen?
  • Obstbäume/Obststräucher. Wer hat Kenntnisse oder möchte sich welche aneignen rund um Obstbaumschnitt, Obststrauchschnitt und -pflege? Die Apfelbäumchen, Johannisbeeren und Feigen bei uns brauchen eine koordinierende Hand.

Schickt uns bei Interesse bitte eine Mail an info (at) neuland-koeln.de

 

…as time goes by: DIY-Klang-Kunst, experimentelle Musik und mehr im NeuLand-Garten

Mit diesen Fotos sagen wir Danke an die Künstlerinnen und Künstler, die am vergangenen Sonntag unseren Garten zu einem ganz besonderen Ort gemacht haben, der sich auch weiterhin ganz bewusst der Kommerzialisierung der Stadt und des öffentlichen Raums widersetzt.

 

Warum wir uns im „Ernährungsrat für Köln und Umgebung“ engagieren

Logo ErnährungsratAls erste Stadt in Deutschland hat Köln seit März einen Ernährungsrat. Auch NeuLand arbeitet in diesem Gremium mit.

Warum machen wir mit?

Weil wir glauben, dass wir hier gemeinsam mit engagierten Anderen wichtige Veränderungen für Köln erreichen können.

Worum geht es?

Ziel ist es, dass alle Kölner Bürgerinnen und Bürger über das Wissen und die Möglichkeiten verfügen, gesunde, bezahlbare Lebensmittel selbst anzubauen oder zu kaufen, diese zuzubereiten und zu genießen. Kölnerinnen und Kölner sollen ihre vielfältigen Esskulturen und -traditionen leben und dabei bevorzugt auf regionale, saisonale, frische, ressourcenschonend produzierte und verarbeitete Lebensmittel zurückgreifen können.

Für uns bedeutet das u.a., dass wir uns dafür einsetzen, dass nicht-kommerzielle Urban-Gardening-Räume in Köln weiter bestehen und entstehen können. Denn sie sind Orte, an denen regionale und saisonale Ernährung und nachhaltiger Anbau ausprobiert, gelernt und fortentwickelt werden können. Mehr dazu im Urban Gardening Manifest. Außerdem machen wir uns dafür stark, dass die Parkstadt Süd ein essbares Modellstadtviertel wird.

Wie soll das erreicht werden?

Der Ernährungsrat will möglichst viele Einrichtungen, Personen und Gruppe zusammenbringen, die etwas bewegen können. Sie tauschen sich aus, verhandeln und erarbeiten als Experten und Berater für eine regionale Ernährungspolitik Empfehlungen an die Kölner Politik und Verwaltung. Dabei wollen sie unter anderem eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten.

Wer ist im Ernährungsrat?

Der „Ernährungsrat für Köln und Umgebung“ hat in der Regel 30 Mitglieder – 10 aus der Zivilgesellschaft, 10 aus der Wirtschaft und 10 aus Politik und Verwaltung. Vier Mitglieder im Bereich Politik und Verwaltung wurden von den vier großen Fraktionen im Kölner Stadtrat benannt. Weitere Mitglieder wurden in einem einjährigen Prozess, den der Verein Taste of Heimat initiiert hat, benannt, darunter Landwirte, Lebensmittelhandwerker, Gastronomen, Ernährungswissenschaftlerinnen. Acht Mitglieder im Bereich „Zivilgesellschaft“ sind aus den vier Ernährungsrats-Ausschüssen automatisch entsendet – es sind die jeweils 2 gewählten Sprecher aus jedem Ausschuss. Der Ernährungsrat tritt von Juni 2016 an vier Mal im Jahr zusammen.

Vier Gründe für Ernährungsräte

Die wichtigsten Gründe, warum wir Ernährungsräte brauchen (Quelle: ernährungsräte.de)

Was machen die Ausschüsse?

In den vier Ausschüssen kooperieren seit 2015 mehr als 100 freiwillige Engagierte aus Köln und Umgebung zu folgenden Themen:

  • Regionale Direktvermarktung
  • Events zum Thema regionale, nachhaltige Ernährung
  • Urbane Landwirtschaft / Essbare Stadt
  • Ernährungsbildung und Schulverpflegung

Die Ausschüsse treffen sich ca. alle 2-3 Monate. Innerhalb der Ausschüsse gibt es zum Teil Arbeitsgruppen. NeuLand ist mit Doro Hohengarten (Ausschusssprecherin) und Lilia Katona im Ausschuss Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt vertreten. Dort arbeiten wir zurzeit an der Arbeitsgruppe „Essbare Stadt“ mit – mit dem Ziel, die Stadt Köln bei der Ausarbeitung ihres gleichnamigen Konzeptes zu unterstützen. Die Ausschüsse sind grundsätzlich für alle offen, die mitarbeiten wollen. Bewerben kann man sich bei Taste of Heimat.

Gibt es aus NeuLand-Sicht schon Erfolge?

Jein. Die Kölner Verwaltung wurde im Juni 2016 vom Rat der Stadt per Beschluss damit beauftragt, ihr Konzept „Essbare Stadt“ konkret weiter zu entwickeln. Dazu soll sie unter anderem den Kölner Ernährungsrat mit einbeziehen. Der Ratsbeschluss hat allerdings einen Schwachpunkt: Er tut sich noch schwer mit dem Thema Gemeinschaftsgärten/Urban Gardening in öffentlichen Parks.

Wer ist sonst noch dabei?

Zum Beispiel Vertreterinnen und Vertreter von Campusgarten und Gartenwerkstadt Ehrenfeld, der Dokumentarfilmer und „Foodsharing“-Gründer Valentin Thurn, die „Taste of Heimat“-Vorsitzende Katharina Schwartz (Colabor), Peter Zens vom Erlebnisbauernhof Gertrudenhof, der Klosterbauer Peter Schmidt, …

Wo gibt’s weitere Infos?

Zum Beispiel hier:

Ernährungsrat Köln

http://ernaehrungsraete.de/ernaehrungsrat-idee-ueberblick/

Kennst Du das Land, wo dicke Bohnen blüh’n?

NeuLand-ImkerInnen bei der Honigentnahme

NeuLand-ImkerInnen bei der Honigentnahme

Du kennst es nicht? Du kannst es kennenlernen. Am kommenden Samstag, 2. Juli, ab 15 Uhr bei unserem Sommerfest im NeuLand-Gemeinschaftsgarten. Es gibt einiges, was neu ist. Da muss natürlich als erstes das ganz und gar amtliche Dach über dem neuen Foodsharing-Schrank nennen, das Nico und Matthias mit ihrem reizenden Assistenten Stefan gebaut haben. Neu in diesem Jahr ist am Samstag übrigens auch das Wetter. Es wird nämlich sonnig. Kaufen könnt ihr dann Gläser mit der ersten Tracht des NeuLand-Honigs. Unsere Bienen haben geliefert: 15 Kilo feinste Bio-Qualität. Übrigens sind die 15 Kilo nur zehn Prozent des gesamten Honigs, den sie in ihren Stock schaffen. 90 Prozent verbrauchen sie selbst. Das ist bei unseren dicken Bohnen nicht so. Von denen sind noch viele für Euch übrig. Wir seh’n uns.

In NeuLands-Sandarena staut sich nach Regenfällen das Wasser

In NeuLands-Sandarena staut sich nach den Regenfällen das Wasser

Dicke Bohnen in und Mohn an Pflanzkiste

Wer Reis kann, kann auch Soja!? – Soja-Experiment auf NeuLand

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SOJA – diese vier Buchstaben polarisieren nicht nur beim Geschmack, sondern auch, wenn es um den Anbau geht. Soja gilt als Klimakiller, da insbesondere in Südamerika Regenwald für den Soja-Anbau gerodet wird. Dieses Soja landet jedoch vor allem über den Umweg Tier auf dem Teller. Tofu-Liebhaber können etwas aufatmen. Doch woher kommt das Tofu-Soja? Soja wächst auch bei uns! Die Landessaatzuchtanstalt der Uni Hohenheim und Taifun haben Hobbygärtner deutschlandweit eingeladen, an einem Experiment zum Anbau von Soja teilzunehmen. Das Ziel: Soja nachhaltig, transparent und regional anzubauen. Nach dem Motto „Wer Reis kann, kann auch Soja!?“ macht NeuLand bei dem Experiment natürlich gerne mit. Wir sind gespannt, ob es im Herbst für ordentliche Tofu-Schnitzel reichen wird. Größter Feind des NeuLand-Soja bis jetzt: Bauchfüßler mit und ohne Haus – nach dem ganzen Regen können wir das Wort „Schnecke“ nicht mehr hören.

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