NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Wenn im NeuLand der Holunder singt

Gemütlich war's. Trotz allem.

Gemütlich war’s. Trotz allem.

Diese Damen und Herren sind wahrlich nicht aus Zucker. Bis in die tiefsten Abgründe der regenreichen Nacht haben die Sängerinnen und Sänger des Weißen Holunders das Edelweißpiratenfestival eingesungen. Nach 2013 zum zweiten Mal. Damit ist das Tradition, sagen wir jetzt mal. Inci und Verstärkung haben die Küche gewuppt, die Zeltpavillons standen unerschütterlich, und das Bier floss. Etwa in Strömen? Da schweigt des Sängers Höflichkeit.

Bürgerbeteiligung Parkstadt Süd: Welche Themen NeuLand gesetzt hat

Ein neuer Stadtteil entsteht: Die Parkstadt Süd. Die Bürgerbeteiligung ist in vollem Gang, und sieben NeuLänderInnen machen mit. In den Debatten und Diskussionen der vergangenen Wochen waren wir FürsprecherInnen für eine klimagerechte, grüne, sozial gemischte, partizipative und lebenswerte Stadt. Wir waren erfolgreich, NeuLand ist es gelungen, Themen zu setzen.

Wir haben sie in dieser Fotogalerie rot eingekreist. Jeder Kreis ist ein Thema, das wir (teilweise gemeinsam mit Anderen) als Forderung eingebracht haben. Die Originalbilder findet ihr in den Dokumentationen der vier Themenabende, in der auch Thesen formuliert sind, auf die sich die mehr als 100 Diskussionsteilnehmer in den jeweiligen Gruppen geeinigt haben und die die Stadt Köln hoffentlich bald hier veröffentlichen wird.

Heute und morgen („Parkstadt Süd konkret“ hier) wird darüber entschieden, wie die Aufgabenstellung aussieht. Danach sollen die fünf Planungsbüros Konzepte für den neuen Stadtteil entwickeln. Basis sind u.a. die Protokolle der Themenabende. Wir sind gespannt, wie ernst Stadt und Planungsbüros unsere Eingaben (und die viele anderer Engagierter) nehmen und laden euch ein: Unterstützt uns, macht mit – der Prozess ist in vollem Gang!

Hier unsere Forderungen konkret:

  • Die Parkstadt Süd soll klimagerecht werden. Alle Neubauten erhalten Fassadenbegrünung, Dachgärten. Flächendeckend wird ein autofreies/-armes, sharinggetragenes Rad- und ÖPNV-Konzept eingeführt. Der Grüngürtel soll als Frischluftschneise und Naturraum angelegt werden.
  • Die Parkstadt Süd soll vom Grün her entwickelt werden („erst Grün, dann Bebauung“) und ohne Eile.
  • Die Parkstadt Süd soll ein essbarer Stadtteil werden, der Grüngürtel ein erlebbarer, lebendiger, essbarer Park (z.B. Obstbaumbereiche).
  • In der Parkstadt Süd und im Grüngürtel sollen Freiräume für Anwohner/initiativen von Anfang an mitgedacht werden – Freiräume, die gemeinsam entwickelt, verwaltet, gestaltet, genutzt werden können.
  • In der Parkstadt Süd soll es öffentlich zugängliche, gemeinschaftlich-verwaltete Allmende-Gärten auf öffentlichem Grund und Boden geben. NeuLand als Gemeinschaftsgarten soll einen neuen Standort erhalten.
  • Die Parkstadt Süd soll Urban Gardening-Möglichkeiten im Park, am Park, zwischen und auf den Häusern bieten.
  • Urban Farming (ZFarming), also der systematische Anbau von Lebensmitteln, soll auf allen Hausdächern von Anfang an mitgeplant werden.
  • Die Stadt darf dem Verwertungsdruck nicht nachgeben und soll ihre Grundstücke behalten, statt sie an Meistbietende zu veräußern. Sie soll Grundstücke lieber selbst bebauen bzw. in Erbpacht vergeben (gute Rendite!).
  • In der Parkstadt Süd sollen gemeinschaftlich-nachhaltige Wohnformen wie Co-Housing sowie genossenschaftliches Wohnen bei der Wohnbebauung bevorzugt werden
  • Die Parkstadt Süd soll ein barrierefreies Quartier werden, mit einem inklusiv-ganzheitlichen und partizipativen Gesamtkonzept.
  • Der Versorgungsgedanke des Großmarkts soll weitergeführt werden, ein Bauernmarkt mit regionalen Produkten entstehen.
  • Der neue Stadtteil denkt Hochwasserschutz mit.

Diese Forderungen haben wir beim Ideenworkshop am 14.5. gemeinsam erarbeitet.

Es war ganz einfach alles perfekt

Jochen Ott und Henriette Reker mit Michel und Stefan.

Jochen Ott und Henriette Reker mit Judith, Michel und Stefan.

Im vergangenen Jahr haben wir mit Petrus gehadert. Diesmal hat er geliefert. Sonne beim Sommerfest von Anfang bis Ende. Es war perfekt. Die Musik war super, das Publikum entspannt, die Holunderlimo floss in Strömen, und Pizza machten wir wie gewohnt auf allerhöchstem Niveau. Unser Dank geht an die netten Gäste und natürlich auch an uns, weil wir nämlich auch ziemlich toll waren. Wir haben eine knappe Stunde mit den OB-Kandidaten Henriette Reker und Jochen Ott gesprochen. Das Podium stand ebenerdig unter dem Blauregen. Der Garten-Sympathisant Jörg-Christian Schillmöller hat das Gespräch auf der befreundeten Seite Meine-Südstadt.de zusammengefasst. Eine Kleinigkeit hat er vergessen. Natürlich war wieder die Mülltonne Thema, die wir von den Abfallwirtschaftsbetrieben nicht bekommen, weil wir keine Adresse haben. Die Prominenz wird sich kümmern. Wir rechnen jetzt mit zwei Tonnen. Vielleicht schon irgendwann.

Ein Gewächshaus voller grüner Doktoren

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Unsere „Green Doctors“ sind köstliche, grüne, zuckersüße Cocktailtomaten. Wir haben 2014 eigenes Saatgut gewonnen und nun viele Pflänzchen  vorgezogen – zu viele für den NeuLand-Garten!

Wir würden uns freuen, wenn diese Pflänzchen auf euren Balkonen und in euren Gärten weiter wachsen dürften. Habt ihr Interesse? Dann kommt diesen Samstag (13. Juni, 15-21 Uhr) bei unserem Sommerfest vorbei und nehmt euch eine Pflanze mit!

 

So macht Workshop Spaß!

Die ganze Stadt duftet nach Holunder – riecht ihr es auch? Inci aus unserer Gastro-AG hat spontan Blüten gezupft und gestern Abend zu einem Workshop geladen. „Wir waren sehr produktiv wie Ihr seht“, schreibt sie. „Der Holunderblütensirup und das Gelee sind köstlich. Wir hatten viel Spaß, auch schon bevor der Holunderblüten-Wodka verköstigt wurde. So machen Workshops Spaß.“ Sieht man!

Die entstandenen Produkte könnt ihr übrigens bei unserem Sommerfest am Samstag probieren und mitnehmen, ebenso wie Marmeladen, Chutneys, Senf, Mus und natürlich den leckeren Honig der NeuLand-Bienen.

Man lacht sich schlapp

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Hahaha, dreimal kurz gelacht. Von wegen. Bei Dany wird eine Stunde lang gelacht. Und wenn nach dem Lachyoga vor Lachen die Bauchmuskeln wehtun, ist das Ausdruck puren Glücks. Probiert das mal aus. Anfangs wirkt es vielleicht etwas verstörend, aber Danys Yoga-Truppe nimmt jeden Neuling sofort für sich ein. Nicht in den Keller sondern auf unseren Mount Gersmann geht es jeden Mittwoch ab 19 Uhr. Das ist echt zum Lachen.

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