NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Oooops, zu viel bezahlt….

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eigentümer unserer Brache, hat den Wert für das gesamte Areal nach unten korrigiert. Für die Grundstücke zwischen Bahndamm und Schönhauser Straße, rechts und links der Alteburger Straße, wurden einst 88,6 Millionen bezahlt. Tatsächlich aber ist das Areal 40 Prozent weniger wert, schreibt heute die Kölnische Rundschau. Das war dann wohl ein ziemlich gutes Geschäft für den Vorbesitzer – die Tochterfirmen Gambrinus, Tertianus und Animus, die zum Konzern des Bauunternehmers Paul Bauwens-Adenauer gehörten….

Stadt plant Süd-Viertel – und NeuLand ist betroffen!

Die Stadt Köln plant ein neues Viertel im Kölner Süden. Diese Pläne betreffen auch das Gelände, auf dem der NeuLand-Garten entstehen soll. Das berichten heute der Kölner Stadtanzeiger und die Kölnische Rundschau. Den Plänen zufolge will die Stadt auf dem östlichen Teil der Dombrauerei-Brache (zwischen Alteburger Str. und Rhein) eine Gesamtschule errichten. Auf dem westlichen Teil, auf dem der NeuLand-Garten entsteht und für das wir die Zwischennutzung beantragt haben, sollen Wohnhäuser gebaut werden. Nördlich davon, zwischen unserer Brache und dem Bahndamm, ist der verlängerte Innere Grüngürtel geplant. Dafür soll das Gebiet per Ratsbeschluss im kommenden Jahr als Sanierungsgebiet ausgewiesen werden.

Der Verein Kölner NeuLand ist guter Hoffnung, dass wir angesichts dieser Planungen unser Gartenprojekt umsetzen können. Erfahrungsgemäß dauert die Umsetzung einer solchen Großraumplanung in praktisches Bauen mindestens 3 bis 5 Jahre. In dieser Zeit wollen wir alles unternehmen, der Dombrauerei-Brache Leben einzuhauchen und hoffen auf gute Zusammenarbeit mit Stadt und Land.

Fantome und Familien

Eines muss man ja mal sagen: Fast immer haben wir Glück mit dem Wetter bei unseren Sonntagstreffen. Dieses Mal war es zwar bitterkalt, aber durchaus gemütlich – dank des Lagerfeuers, das die großen und kleinen BesucherInnen am neuen Garten-Standort wärmte. Die Feuerstelle wollten wir eigentlich selbst bauen – aber ein flinkes Fantom hatte das schon für uns übernommen, hatte Sitzgelegenheiten gebaut, Steine im Kreis verlegt und Fundholz hinein geschichtet. So konnten die Kinder direkt mit dem Grillen von Würstchen anfangen, die eine Familie aus dem Severinsviertel für alle mitgebracht hatte. Danke an Fantom und Familie! Auch der erste Ernteklau hat schon stattgefunden – hoffentlich hat er gut geschmeckt, der Rucola, der aus einem unserer Pflanzkästen verschwunden ist. Nur bitte das nächste Mal nicht so nah ans Herz des Rucolas heran schneiden. Dann kann er nämlich wieder nachwachsen ;-)! Die meisten der rund 15 Besucher waren gestern übrigens zum ersten Mal auf NeuLand – deshalb wurde am Lagerfeuer viel gefragt und viel berichtet und dabei lediglich ein bisschen aufgeräumt…

Warten aufs Fenster-Ja, Besuch aus Müngersdorf und Ähren auf Europaletten

Nach dem Umzugsgartenglühen vom vergangenen Sonntag geht’s am 11.12. um 15 Uhr beim Sonntagstreffen entschleunigter zu. Wir bauen einen Feuerplatz und bringen Interessierte auf den neusten Stand in Sachen Vertragsverhandlungen mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW. Gerne würden wir auch einige Fenster des Gebäudes Alteburger Str. 142-4 ausbauen, um daraus im Frühjahr schicke Frühbeete zu bauen. Aber dafür warten wir noch auf ein Zeichen vom BLB….

Arbeitsgruppe Hühnerhaltung
Am Dienstag, 13.12., 19 Uhr trifft sich bei Stadtwaldholz, Koblenzer Str. 15, zum zweiten Mal die Arbeitsgruppe Hühnerhaltung. Wir bekommen Besuch von Angelika Burauen aus der Freiluga, einer Garten- und Naturschule für Kinder in Müngersdorf. Sie kennt sich bestens aus mit Hühnerhaltung und wird uns einige Geheimnisse verraten. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.Wir brauchen….ab sofort Europaletten und Einwegpaletten aus Holz. Daraus werden wir in den kommenden Wochen Pflanzkisten bauen. Bedingung: Sie müssen ein Ähren-Zeichen aufgebrannt haben (dann ist das Holz unbehandelt und für den Garten geeignet). Wer welche hat oder jemanden kennt, der welche abgeben kann: bitte kurze Mail an info@koelner-neuland.de

Bitte sammelt Küchenabfälle zum Kompostieren und bringt sie mit!
Schnittblumen, Brötchentüten, Zitrusfrüchte, Bananenschalen und Gekochtes kommen allerdings nicht auf den Haufen.

Gartenglühen 2011: Danke fürs Umziehen und Feiern!

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Eigentlich wollten wir am Sonntag einfach nur feiern – mit Euch, weil das Jahr zuende geht und 2012 ein Gartenjahr für die DOM-Brauerei-Brache wird.

Aber dann kam am Mittwoch dieses Einschreiben vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW: Bitte die Pflanzkisten räumen, der Platz wird für Abrissfahrzeuge gebraucht. Wir erkannten natürlich sofort die Herausforderung. Wer von sich behauptet, einen mobilen Garten gründen zu wollen, muss seine Beweglichkeit von Anfang an unter Beweis stellen.

Konnten wir. Liebe Leute, das war echte Teamarbeit! Auf Holzschienen und mit einer „Ameise“ haben wir gemeinsam (insgesamt ca. 60 Menschen) am Sonntagnachmittag zwischen 15 und 17 Uhr die 10 mit Erde befüllten Pflanzkästen an ihren neuen Platz geschubst, gehoben, gezogen. Jeder einzelne wog gefühlte 100 Kilo… Von Kiste zu Kiste wurde das Schienen- und Schiebesystem allerdings optimiert –  die letzten vier flogen förmlich Richtung Schönhauser Straße. Hungrig, zufrieden ging’s danach rüber in die Hinterhöfe von Stadtwaldholz. Dort empfing uns der Duft gegriller Salsiccia und der Ton der Pornofeigen – die beiden Jungs legten grandiose Elektronik zu Urban Gardening Filmen aus New York, Ghana, La Havana, Vancouver, Mexico City, Oakland und Berlin auf. Kinder hielten mit großen Augen Stockbrot ins Lagerfeuer, die Suppe köchelte, der Glühwein dampfte. Nach der Arbeit kam das vergnügte Plaudern.

Es war ein tatenreiches und schönes Fest – vielen Dank an alle, die mitgefeiert und mitgemacht haben!

Erst umziehen, dann feiern: Das Gartenglühen steht an!

Trotz regenreicher Wetterprognose: das Gartenglühen am Sonntag, 4.12., an der DOM-Brauerei-Brache findet statt! 

Ab 15 Uhr stellen wir erstmal unter Beweis, wie mobil wir sind: Der Start-Garten aus Europaletten-Pflanzkisten muss ein paar Meter Richtung Schönhauser Straße umziehen. Grund sind die anstehenden Abrissarbeiten des Gebäudes Alteburger Str. 140 – 144. Die Baufahrzeugen brauchen genügend Raum zum Rangieren und Abladen – unser Garten scheint da zu stören. Wir bauen also eine Schienenstrecke aus Holzplanken, auf denen wir die Kästen mit einer „Ameise“ fortbewegen können.

 

Und dann wird gefeiert! Und zwar mit Musik von den Pornofeigen, heißem Essen und Trinken und Videos zum Thema Urban Gardening – je nach Wetterlage am Garten oder bei Stadtwaldholz, Koblenzer Straße 15.

 

Kommt und bringt Freunde mit!

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