NeuLand Köln

Gemeinschaftsgarten im Kölner Süden

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Gartenwetter, Besuch vom Campus und DIY-Video #2

Danke für die vielen helfenden Hände gestern beim Reinhau-Nachmittag. Ihr habt euch mächtig ins Zeug gelegt und den NeuLand-Garten tennissandschippend und palettenzerlegend um ein großes Stück erweitert.  Die Studenten vom Campus-Garten haben ihre ersten Europaletten-Kisten gebaut. Wir sind gespannt, wie’s an der Uni weitergeht und helfen euch, so gut wir können. Und der TV-Sender Phoenix besuchte uns – im Mai gibt’s dort eine Sendereihe über Zukunft und Nachhaltigkeit. Dass NeuLand und Urban Gardening darin eine Rolle spielen, wundert uns zwar nicht – schließlich arbeit wir hier ja gemeinsam an der Zukunft unserer Stadt 😉 Danke trotzdem, dass ihr über uns berichtet, Phoenix!  Außerdem: NeuLand proudly presents: Das DIY-Video #2. Hier zeigen euch NeuLänder, wie man aus Klopapierrollen Anzuchttöpfchen bastelt.

„Fence Row Cherry Fox“ im Angebot

Und wer danach sofort loslegen möchte: Wir brauchen noch Leute, die auf ihren Fensterbänken Pflanzen für den NeuLand-Garten vorziehen. Wir geben wahre Raritäten in eure Hände: Die Tomaten „Orange Bourgeois“ und „Fence Row Cherry Fox“ zum Beispiel. Abzuholen entweder heute Abend beim Donnerstagstreffen im Baui (20h) oder über Ostern nach Absprache mit Judith unter info@neuland-koeln.de

Das Runde muss aufs Eckige

Sie sind da! Und sie sind rund! Beim Reinhautag haben wir die in Kürze dachfolientragenden Holzbögen auf das Gewächshaus gesetzt. Wenn wir jetzt noch die Folie darüber ziehen, ist unser Häuschen nur noch an den Seiten nicht ganz dicht. Mann des Tages und Gärtner des Monats wurde selbstverständlich Michel. Er hat die fünf stattlichen Bögen nämlich samt und sonders alleine gesägt und geschraubt. Respekt und Dank! Zu Beginn des Tages gingen ihm seine zwei reizenden Assistentinnen – nach ihren eigenen Worten „Anlernlinge“ – Alice und Gisela zur Hand. Beim Richtfest standen dann im Gewächshaus mehr Menschen als im Bahnhof von Oberursel an einem Montagmorgen um halb acht. Allüberall reckten sich helfende Hände in Richtung Rundbögen.

Noch mehr NeuLand

Und sonst? Neutennisplatzsand auf 150 Quadratmetern neuem Neuland. Erste Beete wurden vorbereitet. Wir haben Müll entsorgt, zwei neue NeuLänder haben ihre erste Kiste gebaut, und in den Atempausen standen wieder etliche Gärtner für Interviews vor Kameras, Mikrofonen und Notizblöcken. Aber das waren natürlich nur Nebengeräusche. In erster Linie stand der Tag unter dem Richtfest-Motto: Das Runde muss aufs Eckige.

Was mehr wird, wenn wir teilen – Vortrag und Diskussion mit Silke Helfrich

Was haben Saatgut und Software gemein? Was verbindet philippinische Bauern mit Kölner Gemeinschaftsgärtnern? Welche Rolle spielte gemeinsames Wirtschaften schon im Mittelalter? Wieso hat Teilen nicht unbedingt mit Nächstenliebe zu tun? Silke Helfrich, Autorin und Commons-Aktivistin aus Jena, führt in die Diskussion über Gemeingüter, Commons und Allmende ein.Ein Abend zum Nachdenken und Diskutieren übers Teilen: Mittwoch, 13.3.2013, 19 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln. Eintritt: kostenlos

Jenseits von Markt und Staat

Silke Helfrich hat zuletzt das Buch „Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ veröffentlicht –  gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung und dem transkript Verlag (Bielefeld 2012). Die ausgebildete Pädagogin und Philologin ist seit Anfang der Neunziger in der Entwicklungspolitik aktiv. Zwischen 1990 und 2007 war sie Büroleiterin der Heinrich Böll Stiftung in Mittelamerika/Mexiko/Kuba. Sie ist Mitbegründerin der Commons Strategies Group, Bloggerin (www.commonsblog.de) und viel unterwegs, um Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen Commons-Debatten und Praxen an unterschiedlichen Orten der Welt. Silke Helfrich lebt in Jena. Wer sich ins Thema einlesen will, kann z.B. den Gemeingüterreport der Heinrich-Böll-Stiftung durchschmökern, an dem auch Silke Helfrich mitgeschrieben hat. Kostenlos runterzuladen ist er hier.

 

Alle Ampeln stehen auf Grün

Das erste Jahr im NeuLand war super. In diesem Jahr werden wir besser. Alle Ampeln stehen auf Grün. Wir können loslegen. Büro- und Lager-Container sind gekauft und werden bald geliefert, ausreichend Werkzeug für alle anstehenden Arbeiten wurde beschafft. Die Gärtnerinnen und Gärtner haben zu Hause sämtliche Fensterbänke in Richtung Süden als Anzuchtflächen beschlagnahmt. Im NeuLand wurde das Jahr der Tomate ausgerufen. Jeder Menge seltener Sorten wird man beim Wachsen zugucken können. Auch im Gewächshaus, das in Kürze fertig sein wird. Mit Doppelverglasung und Rundbogendach. Wir werden Teil der Stadtgesellschaft und sind zum Beispiel Veranstaltungsort der Volkshochschule und des Sommer-Blut-Festivals. Kann ich Zucchinis aus dem Boden stampfen, wächst mir ein Wirsing auf dem hohen Beet? Ja, das alles, und noch viel mehr, wenn ich Gärtner im NeuLand wär.

Angehende GeographInnen: Stadtentwicklung praktisch

Uni Köln bei NeuLand: Elf Studierende der Geografie unter der Leitung von Tine Trumpp lernten gestern gemeinsam mit den NeuLändern Dirk Kerstan und Stefan Rahmann neben Pflanzkistenbau Interessantes über die städtebauliche Zukunft und die Entstehungsgeschichte des NeuLand Gartens. Urban Gardening analog und in 3D statt Hörsaal und Laptop!

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